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[[Professor|Prof.]] Mag. art. '''Rudolf Bodingbauer''' (* [[14. Jänner]] [[1937]] in Zell bei Zellhof im Mühlviertel, [[OÖ]]; † [[3. Dezember]] [[2019]] in Graz, [[Steiermark]]) war ein österreichischer Musiker, Komponist, Musikpädagoge und Kapellmeister der [[Trachtenmusikkapelle Siezenheim]].
== Leben ==
Rudolf Bodingbauer wuchs als Sohn einer Musikerfamilie im [[oberösterreich]]ischen Mühlviertel auf. Schon als Kinder wurde er in Violine und Klarinette unterrichtet und spielte bald in der Ortsmusik und einem Unterhaltungsmusikensemble.
Am [[15. Oktober]] [[1956]] wurde er zum [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheer]] nach Landeck ([[Tirol]]) eingezogen, wo er als Kompanietrompeter eingesetzt wurde. Schließlich meldete er sich zur [[Militärmusik Salzburg]] und studierte am [[Universität Mozarteum Salzburg|Hochschule für Musik darstellende Kunst am Mozarteum]] Bratsche und Klarinette. Sein Klarinettenstudium beendete er [[1963]] und unterrichtete von [[1959]] bis 1968 an der [[Musikum Salzburg|Salzburger Volksmusikschule]] Klarinette und Saxophon. Von [[1965]] bis [[1968]] war er zudem Kapellmeister der [[Trachtenmusikkapelle Siezenheim]].
Nachdem Bodingbauer seit [[1957]] als Musiker und Musikmeister bei der Militärmusik Salzburg tätig war, wurde er vom [[1. Februar]] bis zum [[31. Dezember]] [[1968]] zweiter Kapellmeister der Militärmusik des Gardebataillons in [[Wien]] und ab [[1. Jänner]] [[1969]] bis zu seiner Pensionierung am [[28. Februar]] [[1995]] Kapellmeister der Militärmusik des Militärkommandos Steiermark.
Zudem war er von [[1972]] bis [[1997]] als Landeskapellmeister des Steirischen Blasmusikverbandes und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz tätig und von [[1979]] bis [[1998]] als freier Mitarbeiter Moderator der Sendung "Zauber der Blasmusik" beim ORF Landesstudio Steiermark.
[[1985]] erwarb er infolge eines Ergänzungsstudiums den Titel ''"Magister artium"''.
In Würdigung seiner Verdienste um das Blasmusikwesen wurde ihm [[1992]] der Berufstitels ''"Professor"'' verliehen.
== Quellen ==
* Sollfelner, Anton Othmar und Christian Glanz: ''Die österreichische Militärmusik in der 2. Republik 1955–2000. Eine Chronologie''. Graz (Austria Medien Service) 2000.
* [https://www.adlermusikverlag.com/komponisten/654-rudolf-bodingbauer.html Homepage des Adler Musikverlags], abgerufen am 15. Juni 2022.
{{Zeitfolge
|AMT= Kapellmeister der [[Trachtenmusikkapelle Siezenheim]]
|ZEIT= [[1965]]–[[1968]]
|VORGÄNGER= [[Ferdinand Danes]]
|NACHFOLGER= [[Josef Stockinger]]
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{{SORTIERUNG:Bodingbauer, Rudolf}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Person (Musik)]]
[[Kategorie:Musik]]
[[Kategorie:Musikpädagoge]]
[[Kategorie:Komponist]]
[[Kategorie:Kapellmeister]]
[[Kategorie:Blasmusik]]
[[Kategorie:Person (Militär)]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Offizier]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Oberösterreich]]
[[Kategorie:Geboren 1937]]
[[Kategorie:Gestorben 2019]]