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* Anton Deutschmann (* [[5. Mai]] [[1897]] in [[Weitwörth]];  † [[11. Juni]] [[1948]] in [[Kaprun]]) war Sattler und Riemenmeister, Kanzleigehilfe und Mineur sowie zweimal verheiratet. Als Mineur beim Bau des [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkes]] am [[Wasserfallboden]] beschäftigt, stürzte er auf dem Weg zum [[Lärchwand-Schrägaufzug|Schrägaufzug]] unterhalb des Lagers Zeferet über die sogenannte  [[Lärchenwand]] (Kaprun) tödlich ab.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19480615&seite=2&zoom=33&query=%22anton%2Bdeutschmann%2Bl%C3%A4rchenwand%22~50&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 15. Juni 1948, Seite 2</ref>In der [[Barbarakapelle (Kaprun)| Barbarakapelle]] befindet sich eine versperrte Rolle mit den Namen der verunglückten Kraftwerksarbeiter der Jahre 1939 bis 1955, die alljährlich am [[Barbara von Nikomedien|Barbaratag]] zum Gedächtnisgottesdienst entnommen wird. Anton Deutschmann war Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiten Weltkrieg]]. Nach elfeinhalbmonatiger [[italien]]ischer Kriegsgefangenschaft [[1919]] heimgekehrt, welche er an verschiedenen Orten Oberitaliens, der Lombardei und [[Venetien|Venetiens]], teils bei Bauern, teils bei ärarischen Wiederaufbauungsarbeiten in Arbeit verbrachte und dabei im allgemeinen gute Behandlung fand.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19191028&query=%22anton+deutschmann%22~10&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 28. Oktober 1919, Seite 4</ref>[[1939]] war er ein Hauptfeldwebel der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]], eine Dienststellungsbezeichnung für den Kompaniefeldwebel, auch „Spieß“ oder „Mutter der Kompanie“. Statuszeichen waren zwei parallel aufgenähte Kolbenringe an beiden Ärmelaufschlägen.  
 
* Anton Deutschmann (* [[5. Mai]] [[1897]] in [[Weitwörth]];  † [[11. Juni]] [[1948]] in [[Kaprun]]) war Sattler und Riemenmeister, Kanzleigehilfe und Mineur sowie zweimal verheiratet. Als Mineur beim Bau des [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkes]] am [[Wasserfallboden]] beschäftigt, stürzte er auf dem Weg zum [[Lärchwand-Schrägaufzug|Schrägaufzug]] unterhalb des Lagers Zeferet über die sogenannte  [[Lärchenwand]] (Kaprun) tödlich ab.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19480615&seite=2&zoom=33&query=%22anton%2Bdeutschmann%2Bl%C3%A4rchenwand%22~50&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 15. Juni 1948, Seite 2</ref>In der [[Barbarakapelle (Kaprun)| Barbarakapelle]] befindet sich eine versperrte Rolle mit den Namen der verunglückten Kraftwerksarbeiter der Jahre 1939 bis 1955, die alljährlich am [[Barbara von Nikomedien|Barbaratag]] zum Gedächtnisgottesdienst entnommen wird. Anton Deutschmann war Teilnehmer am [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiten Weltkrieg]]. Nach elfeinhalbmonatiger [[italien]]ischer Kriegsgefangenschaft [[1919]] heimgekehrt, welche er an verschiedenen Orten Oberitaliens, der Lombardei und [[Venetien|Venetiens]], teils bei Bauern, teils bei ärarischen Wiederaufbauungsarbeiten in Arbeit verbrachte und dabei im allgemeinen gute Behandlung fand.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19191028&query=%22anton+deutschmann%22~10&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 28. Oktober 1919, Seite 4</ref>[[1939]] war er ein Hauptfeldwebel der [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]], eine Dienststellungsbezeichnung für den Kompaniefeldwebel, auch „Spieß“ oder „Mutter der Kompanie“. Statuszeichen waren zwei parallel aufgenähte Kolbenringe an beiden Ärmelaufschlägen.  
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* Maria Josefa Aloisia Deutschmann (* [[11. September]] 1902 in [[Munderfing]] Nr. 95, [[OÖ]].) war Beamtin beim [[Landesarbeitsamt Salzburg|Arbeitsamt Bischofshofen]].<ref>[http://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=1000728 www.archivinformationssystem.at]</ref><ref name="Taufen - Duplikate 1902 der Pfarre Munderfing, 106/1902, 00037">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/munderfing/106%252F1902/?pg=11 Taufen - Duplikate 1902 der Pfarre Munderfing, 106/1902, 00037]</ref>  
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* Maria Josefa Aloisia Deutschmann (* [[11. September]] 1902 in [[Munderfing]] Nr. 95, [[OÖ]].)<ref name="Taufen - Duplikate 1902 der Pfarre Munderfing, 106/1902, 00037">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/munderfing/106%252F1902/?pg=11 Taufen - Duplikate 1902 der Pfarre Munderfing, 106/1902, 00037]</ref> war [[1929]] Beamtin beim Arbeitslosenamt Salzburg in der [[Hofmarstall|Hofstallkaserne]] (Kantinstöckl)<ref>[http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ144478706 Salzburger Amtskalender]: für das Jahr 1929, Seite 71</ref> und später beim [[Landesarbeitsamt Salzburg|Arbeitsamt Bischofshofen]].<ref>[http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ144479309 Salzburger Amtskalender]: für das Jahr 1935, Seite 64</ref> <ref>[http://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=1000728 www.archivinformationssystem.at]</ref>  
    
* Josepha Theresia Monica Deutschmann (* [[7. Juni]] [[1905]] in Munderfing Nr. 95).<ref name="Taufen - Duplikate 1905 der Pfarre Munderfing, 106/1905, 00113">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/munderfing/106%252F1905/?pg=6 Taufen - Duplikate 1905 der Pfarre Munderfing, 106/1905, 00113]</ref>
 
* Josepha Theresia Monica Deutschmann (* [[7. Juni]] [[1905]] in Munderfing Nr. 95).<ref name="Taufen - Duplikate 1905 der Pfarre Munderfing, 106/1905, 00113">[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/munderfing/106%252F1905/?pg=6 Taufen - Duplikate 1905 der Pfarre Munderfing, 106/1905, 00113]</ref>