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| | Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am [[9. Oktober]] [[2008]] stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am [[14. November]] [[2009]] in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest, und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympischen Winterspielen in Vancouver]] holte Schild die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems ([[Kärnten]]) am [[15. März]] [[2010]] ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom. | | Ein schwerer Sturz bremste Marlies Schild vor dem Saisonauftakt 2008/2009. Am [[9. Oktober]] [[2008]] stürzte sie beim Riesentorlauftraining auf dem Rettenbachferner bei Sölden und erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein. Nach über einem Jahr Pause gab sie am [[14. November]] [[2009]] in Levi (FIN) ihr Renncomeback und belegte dabei Rang 6. Bereits in ihrem zweiten Rennen stand sie als Zweite wieder auf dem Podest, und zwei Rennen später feierte sie in Lienz ihren 21. Weltcupsieg. Bei den [[Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver|Olympischen Winterspielen in Vancouver]] holte Schild die Silbermedaille. Zum Saisonausklang gewann sie in Innerkrems ([[Kärnten]]) am [[15. März]] [[2010]] ihren insgesamt vierten österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse im Slalom. |
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| − | Im WM-Winter 2011 konnte sie vor der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Schild durchkam gewann sie auch. Bei der WM selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger [[Anna Fenninger]], [[Michaela Kirchgasser]] und [[Philipp Schörghofer]] standen) Silber, sowie am [[19. Februar]] Gold im Salom. | + | Im WM-Winter 2011 konnte sie vor der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Schild durchkam gewann sie auch. Bei der WM selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger [[Anna Fenninger]], [[Michaela Kirchgasser]] und [[Philipp Schörghofer]] standen) Silber, sowie am [[19. Februar]] Gold im Salom. Mit dem 6. Saionsieg am [[12. März]] in Spindlermühle holt sich Marlies Schild nicht nur den Tagessieg, sondern auch die kleine Kristallkugel im Slalom. |
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| | Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig. | | Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig. |
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| | *drei Mal Silbermedaille bei WM (2007 und 2003/Slalom, 2011/Team) | | *drei Mal Silbermedaille bei WM (2007 und 2003/Slalom, 2011/Team) |
| | *zwei Mal Bronzemedaillen bei WM (2007 und 2005/Kombi) | | *zwei Mal Bronzemedaillen bei WM (2007 und 2005/Kombi) |
| − | *zwei Mal Sieg im Slalomweltcup 2007 und 2008 | + | *zwei Mal Sieg im Slalomweltcup 2007, 2008 und 2011 |
| | *Sieg im Kombiweltcup 2007 | | *Sieg im Kombiweltcup 2007 |
| | *2. im Gesamtweltcup 2007 | | *2. im Gesamtweltcup 2007 |
| − | *29 Weltcupsiege (Stand: Februar 2011) | + | *30 Weltcupsiege (Stand: März 2011) |
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| | ''' Weltcup 2010/2011''' | | ''' Weltcup 2010/2011''' |
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| | *1. Platz SL Zagreb (CRO) | | *1. Platz SL Zagreb (CRO) |
| | *1. Platz SL Aber-Zwiesel (GER) | | *1. Platz SL Aber-Zwiesel (GER) |
| | + | *1. Platz SL Spindlermühle (CZE) |
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| | ''' Weltcup 2009/2010''' | | ''' Weltcup 2009/2010''' |