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Die Zwischendecke stürzt teilweise ein. Dutzende Menschen rennen um ihr Leben. Das Rote Kreuz setzt 181 Sanitäter und Ärzte ein. Die [[Freiwillige Feuerwehr Zederhaus]] rettet drei Menschen kilometerweit bis zum Südportal. Beim Nordportal werden weitere 46 Verletzte abtransportiert. 21 Menschen gelangen dort unverletzt ins Freie.
 
Die Zwischendecke stürzt teilweise ein. Dutzende Menschen rennen um ihr Leben. Das Rote Kreuz setzt 181 Sanitäter und Ärzte ein. Die [[Freiwillige Feuerwehr Zederhaus]] rettet drei Menschen kilometerweit bis zum Südportal. Beim Nordportal werden weitere 46 Verletzte abtransportiert. 21 Menschen gelangen dort unverletzt ins Freie.
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Um 21:45 Uhr heißt es "''Brand aus''". 248 Feuerwehrleute von 15 Freiwilligen Wehren leisteten 2 432 Einsatzstunden. Zuerst geht man von einem Toten aus, fünf Tage später ist aber klar, dass der Unfall zwölf Tote gefordert hat: Acht Menschen sterben in den Wracks direkt nach dem Aufprall des Lkw - ein [[Kärnten|Kärntner]], zwei [[Bosnien und Herzegowina|Bosnier]] und eine fünfköpfige Familie aus Reutlingen in [[Deutschland]]. Vier Leute begingen in Panik tödliche Fehler. Ein Ehepaar aus [[Belgien]] bleibt im Auto sitzen, ein [[Griechenland|Grieche]] steigt zu ihnen in den Mercedes. Ein Deutscher erstickt auf der Flucht vor dem Feuer. 49 weitere Menschen werden verletzt.
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Um 21:45 Uhr heißt es "''Brand aus''". 248 Feuerwehrleute von 15 Freiwilligen Wehren leisteten 2 432 Einsatzstunden. Zuerst geht man von einem Toten aus, fünf Tage später ist aber klar, dass der Unfall zwölf Tote gefordert hat: Acht Menschen sterben in den Wracks direkt nach dem Aufprall des Lkw - ein [[Kärntner]], zwei [[Bosnien und Herzegowina|Bosnier]] und eine fünfköpfige Familie aus Reutlingen in [[Deutschland]]. Vier Leute begingen in Panik tödliche Fehler. Ein Ehepaar aus [[Belgien]] bleibt im Auto sitzen, ein [[Griechenland|Grieche]] steigt zu ihnen in den Mercedes. Ein Deutscher erstickt auf der Flucht vor dem Feuer. 49 weitere Menschen werden verletzt.
    
Am [[4. Juni]] sind alle Wracks, 16 Lkw und 24 Pkw, geborgen. Vier Wochen nach dem Inferno schließen Gerichtsmediziner am [[23. Juni]] die Identifizierung der Opfer ab. Der Lkw-Lenker, der den Unfall verursacht hatte, wird am [[29. September]] [[2000]] am [[Landesgericht Salzburg]] zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt: Zwei Jahre, davon drei Monate unbedingt.
 
Am [[4. Juni]] sind alle Wracks, 16 Lkw und 24 Pkw, geborgen. Vier Wochen nach dem Inferno schließen Gerichtsmediziner am [[23. Juni]] die Identifizierung der Opfer ab. Der Lkw-Lenker, der den Unfall verursacht hatte, wird am [[29. September]] [[2000]] am [[Landesgericht Salzburg]] zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt: Zwei Jahre, davon drei Monate unbedingt.