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nachdem in vielen Salzburgwiki-Artikel "Sigmundstor" steht, in diesem Artikel selbst mal Neu- mal Sigmundstor steht, der off. Stadtplan v. Salzburg Siegmundstor schreibt, habe ich den Artikel wieder zurück zu Sigmundstor verschoben,
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[[Datei:Sigmundstor, westliche Seite.JPG|thumb|Neutor, Westseite, [[Riedenburg]];]]
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[[Datei:Siegmundstor (Altstadtseite) 21.07.2007.JPG|thumb|Neutor, Ostseite, [[Altstadt]];]]
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[[Datei:Siegmundstor (Altstadtseite) 21.07.2007.JPG|thumb|Sigmundstor, Ostseite, [[Altstadt]];]]
Das '''Neutor''', richtig eigentlich ''Sigmundstor'' oder ''Si'''e'''gmundstor'' genannt,  ist ein historisches Stadttor und ein Straßentunnel und verbindet die [[Riedenburg]] mit der [[Altstadt]] von Salzburg.  
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Das '''Sigmundstor''' oder ''Si'''e'''gmundstor'', früher ''Neutor'' genannt,  ist ein historisches Stadttor und ein Straßentunnel und verbindet die [[Riedenburg]] mit der [[Altstadt]] von Salzburg.  
    
== Name und Schreibweise==
 
== Name und Schreibweise==
Die Inschrift des Tores lautet zwar ''Siegmundstor''. Weil das Tor aber nach dem heiligen Sigismund (auch als heiliger Sigmund bekannt) geweiht ist, scheint die Schreibweise ''Sigmundstor'' trotzdem folgerichtiger. Auch wurde das Tor zuerst St. Sigmundsthor genannt. Jedoch schreibt es der [[Magistrat der Stadt Salzburg]] auf dem offiziellen [[Digitaler Stadtplan von Salzburg|digitalen Stadtplan von Salzburg]] ''Si'''e'''gmundstor'', sowie auch ''Neutor''. Der ursprüngliche Name "Sigmundstor" hatte sich nicht durchgesetzt, das Tor wurde Neutor genannt. Auch die 1991 erneute Benennung des Tors nach dem heiligen Sigismund hat die Benennung "Neutor" nicht verdrängen können.  
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Die Inschrift des Tores lautet zwar ''Siegmundstor''. Weil das Tor aber nach dem heiligen Sigismund (auch als heiliger Sigmund bekannt) geweiht ist, scheint die Schreibweise ''Sigmundstor'' trotzdem folgerichtiger. Auch wurde das Tor zuerst St. Sigmundsthor genannt. Jedoch schreibt es der [[Magistrat der Stadt Salzburg]] auf dem offiziellen [[Digitaler Stadtplan von Salzburg|digitalen Stadtplan von Salzburg]] ''Si'''e'''gmundstor'',<ref>die aktuelle (2022) Schreibweise im [[Digitaler Stadtplan von Salzburg|digitalen Stadtplan von Salzburg))</ref> sowie auch ''Neutor''. Der ursprüngliche Name "Sigmundstor" hatte sich nicht durchgesetzt, das Tor wurde Neutor genannt. Auch die [[1991]] erneute Benennung des Tors nach dem heiligen Sigismund hat die Benennung "Neutor" nicht verdrängen können.  
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Datei:Sigmundstor Neutor bei Nacht.jpg |thumb|Neutor bei Nacht]]
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[[Datei:Sigmundstor Neutor bei Nacht.jpg |thumb|Sigmundstor bei Nacht]]
[[Datei:Gedenktafel_Neutor.jpg|thumb|Gedenktafel am Neutor.]]
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[[Datei:Gedenktafel_Neutor.jpg|thumb|Gedenktafel am Sigmundstor.]]
 
Hofkriegsrat Guidobald Franz Freiherr von [[Hegi]] trat [[1676]] an den [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] heran und schlug vor, den [[Mönchsberg]] an der schmalsten Stelle zu durchtrennen. Um eine direkte Verbindung von der Altstadt in die Riedenburg herzustellen sollte bei dem seit [[1675]] betriebenen [[Hofmarstall]]-Steinbruch ein Schnitt durch den Mönchsberg gelegt werden.<ref name="Dopsch_Hoffmann">[[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Robert Hoffmann|Hoffmann, Robert]]: [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]], Seite 350</ref> Der Durchstich sollte sich durch den Verkauf von Quadern und durch Robot selbst finanzieren. Dadurch sollte ein erhöhtes Steueraufkommen ermöglicht werden, die Absiedlung feuergefährlicher Betriebe möglich werden, neuer Wohnraum geschaffen, die nicht einfache Verteidigung der inneren [[Riedenburg]] sichergestellt und die Verteidigung von Stadt und [[Festung Hohensalzburg|Festung]] verbessert werden. Von [[1676]] bis [[1687]] (Tod Max Gandolfs) wurde daher beim [[Hofmarstall]] ein [[Steinbruch am Mönchsberg|Steinbruch]] betrieben und in 35 m Breite der Berg abgegraben. Der Durchstich erfolgte jedoch noch lange nicht.
 
Hofkriegsrat Guidobald Franz Freiherr von [[Hegi]] trat [[1676]] an den [[Fürsterzbischof]] [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] heran und schlug vor, den [[Mönchsberg]] an der schmalsten Stelle zu durchtrennen. Um eine direkte Verbindung von der Altstadt in die Riedenburg herzustellen sollte bei dem seit [[1675]] betriebenen [[Hofmarstall]]-Steinbruch ein Schnitt durch den Mönchsberg gelegt werden.<ref name="Dopsch_Hoffmann">[[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Robert Hoffmann|Hoffmann, Robert]]: [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]], Seite 350</ref> Der Durchstich sollte sich durch den Verkauf von Quadern und durch Robot selbst finanzieren. Dadurch sollte ein erhöhtes Steueraufkommen ermöglicht werden, die Absiedlung feuergefährlicher Betriebe möglich werden, neuer Wohnraum geschaffen, die nicht einfache Verteidigung der inneren [[Riedenburg]] sichergestellt und die Verteidigung von Stadt und [[Festung Hohensalzburg|Festung]] verbessert werden. Von [[1676]] bis [[1687]] (Tod Max Gandolfs) wurde daher beim [[Hofmarstall]] ein [[Steinbruch am Mönchsberg|Steinbruch]] betrieben und in 35 m Breite der Berg abgegraben. Der Durchstich erfolgte jedoch noch lange nicht.
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Die Kosten blieben mit 5.565 [[Gulden]] deutlich unter dem vorgegeben Rahmen, nachdem auch das Ausbruchmaterial verkauft werden konnte. Allerdings verschlang ein Mehrfaches der Baukosten die architektonische Ausgestaltung der Portale. Vor dem Tor zur Riedenburg sollten eine Ruinenbastei, die an das [[Römerzeit|römische]] [[Iuvavum]] erinnern sollte und ein Park errichtet werden. Beides wurde aus Kostengründen nicht realisiert.<ref name="Dopsch_Hoffmann"></ref>
 
Die Kosten blieben mit 5.565 [[Gulden]] deutlich unter dem vorgegeben Rahmen, nachdem auch das Ausbruchmaterial verkauft werden konnte. Allerdings verschlang ein Mehrfaches der Baukosten die architektonische Ausgestaltung der Portale. Vor dem Tor zur Riedenburg sollten eine Ruinenbastei, die an das [[Römerzeit|römische]] [[Iuvavum]] erinnern sollte und ein Park errichtet werden. Beides wurde aus Kostengründen nicht realisiert.<ref name="Dopsch_Hoffmann"></ref>
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Bis ins spätere [[19. Jahrhundert]] war das Neutor von einem Zwinger geschützt, der mit einem Steckentor (d. h. mit Palisaden) geschlossen werden konnte. Um 1830 bestanden auf der Südseite noch ein k.k. Maut- und ein k.k. Wachhaus.
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Bis ins spätere [[19. Jahrhundert]] war das Sigmundstor von einem Zwinger geschützt, der mit einem Steckentor (d. h. mit Palisaden) geschlossen werden konnte. Um 1830 bestanden auf der Südseite noch ein k.k. Maut- und ein k.k. Wachhaus.
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Das Neutor wurde aufgrund von Reparaturarbeiten am [[Konglomerat]] vom Herbst 2009 bis ins Frühjahr 2010 zeitweise gesperrt. Beim Ostportal bröckelte der Konglomerat. Die Kosten dafür betrugen rund 760.000 Euro, die zum Großteil von der Stadt Salzburg getragen wurden.
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Das Sigmundstor wurde aufgrund von Reparaturarbeiten am [[Konglomerat]] vom Herbst 2009 bis ins Frühjahr 2010 zeitweise gesperrt. Beim Ostportal bröckelte der Konglomerat. Die Kosten dafür betrugen rund 760.000 Euro, die zum Großteil von der Stadt Salzburg getragen wurden.
    
==== Kurioses ====
 
==== Kurioses ====
 
An beiden Seiten der Einfahrt zum Sigmundstor waren um 1896 Schilder angebracht mit der Aufschrift: „''Peitschenknallen verboten''“. Das war zweifellos sinnvoll, denn der schussähnlich wirkende Knall hätte so manches Pferd zum Durchgehen veranlasst.<ref>Quelle: Persönliches Gespräch von [[Benutzer:Gattermair]] mit [[Hans Seefeldner]]</ref>  
 
An beiden Seiten der Einfahrt zum Sigmundstor waren um 1896 Schilder angebracht mit der Aufschrift: „''Peitschenknallen verboten''“. Das war zweifellos sinnvoll, denn der schussähnlich wirkende Knall hätte so manches Pferd zum Durchgehen veranlasst.<ref>Quelle: Persönliches Gespräch von [[Benutzer:Gattermair]] mit [[Hans Seefeldner]]</ref>  
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Im Neutor betrug Anfang der Motorisierung um 1900 die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge sechs Stundenkilometer<ref>Quelle ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918,'' [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3</ref>
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Im Sigmundstor betrug Anfang der Motorisierung um 1900 die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge sechs Stundenkilometer<ref>Quelle ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918,'' [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3</ref>
    
== Kunst ==
 
== Kunst ==
[[Datei:Portaltafel an der Westseite des Sigmundstores.jpg|thumb|Portaltafel an der Westseite des Neutores]]
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[[Datei:Portaltafel an der Westseite des Sigmundstores.jpg|thumb|Portaltafel an der Westseite des Sigmundstores]]
 
Zum Schmuck der Portale entwarf Johann Baptist Hagenauer zwei Huldigungen an den damalige Landesfürsten Sigismund Graf Schrattenbach. Auf der Stadtseite befindet sich sein Porträt-Reliefbild mit der monumentalen lateinischen Inschrift "''Te saxa loquuntur''" (''Von dir sprechen die Steine''). Fürsterzbischof von Schrattenbach war der einzige Erzbischof, der sich mit einem Bildnis auf einem öffentlichen Gebäude in der Innenstadt abbilden ließ. Auf der Riedenburger Seite steht über dem Wappen des Erzbischofs eine überlebensgroße Statue seines Namenspatrons, des hl. Sigismund, dargestellt als römischer Krieger mit Feder geschmücktem Kronenhelm, Marschallstab und Palmzweig sowie verschiedenem Kriegsgerät. Zudem sollte in der Riedenburg das [[Bollwerk|Vorwerk]] in Form eines Ruinenparks gestaltet werden. Dieser Park wurde durch den Tod Sigismunds [[1772]] nicht mehr ausgeführt. <ref>[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2019_ausgabe,-ein-meisterwerk-der-kunst-und-der-technik-_chid,876.html Traunsteiner Tagblatt, 5. Juni 2010]</ref>
 
Zum Schmuck der Portale entwarf Johann Baptist Hagenauer zwei Huldigungen an den damalige Landesfürsten Sigismund Graf Schrattenbach. Auf der Stadtseite befindet sich sein Porträt-Reliefbild mit der monumentalen lateinischen Inschrift "''Te saxa loquuntur''" (''Von dir sprechen die Steine''). Fürsterzbischof von Schrattenbach war der einzige Erzbischof, der sich mit einem Bildnis auf einem öffentlichen Gebäude in der Innenstadt abbilden ließ. Auf der Riedenburger Seite steht über dem Wappen des Erzbischofs eine überlebensgroße Statue seines Namenspatrons, des hl. Sigismund, dargestellt als römischer Krieger mit Feder geschmücktem Kronenhelm, Marschallstab und Palmzweig sowie verschiedenem Kriegsgerät. Zudem sollte in der Riedenburg das [[Bollwerk|Vorwerk]] in Form eines Ruinenparks gestaltet werden. Dieser Park wurde durch den Tod Sigismunds [[1772]] nicht mehr ausgeführt. <ref>[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2019_ausgabe,-ein-meisterwerk-der-kunst-und-der-technik-_chid,876.html Traunsteiner Tagblatt, 5. Juni 2010]</ref>
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Die Inschrift der Portaltafel an der Westseite des Neutores stellte für Geyer eine Kränkung dar. Die Inschrift lautet
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Die Inschrift der Portaltafel an der Westseite des Sigmundstores stellte für Geyer eine Kränkung dar. Die Inschrift lautet
 
<blockquote>D(IVO). SIGISMVNDO. M(ARTYRI).<br />
 
<blockquote>D(IVO). SIGISMVNDO. M(ARTYRI).<br />
 
PVBLICO. BONO. COMMODO. DECORI.<br />
 
PVBLICO. BONO. COMMODO. DECORI.<br />
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Der Transport gestaltete sich dramatisch (siehe dazu [[Klausbachbrücke#Geschichte|Klausbachbrücke]]). Neunzehn Paar Pferde zogen den Block in Tagesetappen zu jeweils zehn bis zwölf Schritt vom [[15. November]] [[1766]] bis [[17. Jänner]] [[1767]]<ref>Quelle Andreas Mudrich (1915): ''Die Geschichte des St. Siegmunds- oder Neutores bis 1774'' siehe Weblinks</ref>. Als der Transport dann die Stadt erreicht hatte, waren die Straßen dichtgedrängt von Schaulustigen gefüllt.<ref>Quelle [https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2019_ausgabe,-ein-meisterwerk-der-kunst-und-der-technik-_chid,876.html www.traunsteiner-tagblatt.de], abgefragt 20. Dezember 2019</ref>
 
Der Transport gestaltete sich dramatisch (siehe dazu [[Klausbachbrücke#Geschichte|Klausbachbrücke]]). Neunzehn Paar Pferde zogen den Block in Tagesetappen zu jeweils zehn bis zwölf Schritt vom [[15. November]] [[1766]] bis [[17. Jänner]] [[1767]]<ref>Quelle Andreas Mudrich (1915): ''Die Geschichte des St. Siegmunds- oder Neutores bis 1774'' siehe Weblinks</ref>. Als der Transport dann die Stadt erreicht hatte, waren die Straßen dichtgedrängt von Schaulustigen gefüllt.<ref>Quelle [https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2019_ausgabe,-ein-meisterwerk-der-kunst-und-der-technik-_chid,876.html www.traunsteiner-tagblatt.de], abgefragt 20. Dezember 2019</ref>
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Am Stadtportal an der Ostseite des Neutores befinden sich links und rechts je ein ''"Medusa"''-[[:Kategorie:Datei:Relief|Relief]]. In der griechischen Mythologie war Medusa eine Schönheit, der die Männer und die Götter gleichermaßen erlagen. Doch sie verweigerte sich. Der Gott Poseidon nahm sie auf dem Altar der Pallas Athene mit Gewalt. Die eifersüchtige Göttin verwandelte daraufhin Medusa in ein Ungeheuer mit Schlangenhaar. Wer sie anschaute, wurde versteinert. Erst der Held Perseus konnte sie bezwingen, indem er ihr einen Spiegel vorhielt und Medusa enthauptete. Das Haupt der toten Medusa diente fortan dem Helden Perseus und später auch dem Helden Herakles als schützendes Amulett und Waffe zugleich. Der Zauber der Pallas Athene wirkte ja weiter.  
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Am Stadtportal an der Ostseite des Sigmundstores befinden sich links und rechts je ein "Medusa"'-Relief. In der griechischen Mythologie war Medusa eine Schönheit, der die Männer und die Götter gleichermaßen erlagen. Doch sie verweigerte sich. Der Gott Poseidon nahm sie auf dem Altar der Pallas Athene mit Gewalt. Die eifersüchtige Göttin verwandelte daraufhin Medusa in ein Ungeheuer mit Schlangenhaar. Wer sie anschaute, wurde versteinert. Erst der Held Perseus konnte sie bezwingen, indem er ihr einen Spiegel vorhielt und Medusa enthauptete. Das Haupt der toten Medusa diente fortan dem Helden Perseus und später auch dem Helden Herakles als schützendes Amulett und Waffe zugleich. Der Zauber der Pallas Athene wirkte ja weiter.  
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Warum zwei Medusen am Neutor? Johann Baptist Hagenauer hatte in Italien studiert. Das inspirierte ihn wohl zu klassizistischeren Formen. Ihre Funktion am Neutor ist am ehesten mit der von Wachen zu erklären. Der böse Blick der beiden Medusen soll als Schutz vor Unheil dienen.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom 8. November 2019, ein Beitrag von [[Daniele Pabinger]] in der Kolumne [[Kulturklauberin]];</ref>
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Warum zwei Medusen am Sigmundstor? Johann Baptist Hagenauer hatte in Italien studiert. Das inspirierte ihn wohl zu klassizistischeren Formen. Ihre Funktion am Neutor ist am ehesten mit der von Wachen zu erklären. Der böse Blick der beiden Medusen soll als Schutz vor Unheil dienen.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom 8. November 2019, ein Beitrag von [[Daniele Pabinger]] in der Kolumne [[Kulturklauberin]];</ref>
    
== Technische Daten  ==
 
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== Bilder==
 
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== Weblinks ==
 
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* Lage und Bezeichnung im [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=6&lat=47.79844&lon=13.03926&layers=0&marker=1 digitalen Stadtplan von Salzburg]
 
* Lage und Bezeichnung im [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=6&lat=47.79844&lon=13.03926&layers=0&marker=1 digitalen Stadtplan von Salzburg]