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Das Projekt '''Streetwork''' ist ein Projekt der [[Caritas Salzburg]].

== Allgemeines ==
Es versteht sich als ''Dienstleistungsunternehmen'' für Jugendliche. Dabei sollen ''Streetworker'' Rat suchenden Jugendlichen in allen denkbaren Problemlagen unterstützen und helfen. Der Unterschied zu anderen Jugendbetreuungseinrichtungen liegt darin, dass die Jugendliche nicht zu einer festen Anlaufstelle kommen, sondern die ''Streetworker'' die Jugendlichen an ihren üblichen, alltäglichen Aufenthaltsorten besuchen.

Im Februar 2009 wurde das Projekt ''Streetwork Pongau'' in [[Bischofshofen]] eröffnet. Weitere Projekte gibt es seit 2002 in [[Hallein]] und seit 2007 in [[Saalfelden]].

== 2011 ==
Die Bürgermeister [[Günther Mitterer]] ([[ÖVP]]), [[Sankt Johann im Pongau]], und [[Andreas Haitzer]], ([[SPÖ]]), [[Schwarzach]], haben im Februar 2011 ihre Beteiligung an diesem Projekt aus unterschiedlichen Gründen aufgekündigt. Der Stadt Sankt Johann im Pongau kostete diese Form der "niederschwelligen" Jugendarbeit pro Jahr 20.000 Euro, der Gemeinde Schwarzach aufgrund der deutlich geringeren Einwohnerzahl nur 8.000 Euro.

== Brisanter Fall ==
Im September 2010 wurde der 19-jährige [[Wagrain]]er Andreas M. vor der mittlerweile geschlossenen Disco "Fledermaus" in Sankt Johann im Pongau lebensgefährlich verletzt. Seither ist er an einem Auge blind. Das ursprünglich eingestellte Verfahren gegen die vier mutmaßlichen jungen türkischen Täter wird im Frühjahr 2011 wahrscheinlich neu aufgerollt werden. Denn nun hat sich auch das Justizministerium eingeschalten. Die ''Streetworker'' waren immer wieder bei diesem Brennpunkt, konnten jedoch zwischen zwei feindselig eingestellten Gruppen nicht vermitteln. Zum Vorfall Andreas M. wollten sie sich jedoch nicht äußern.

== Quelle ==
* {{Quelle PN|3. März 2011}}

[[Kategorie:Organisation]]
[[Kategorie:Beratungsstelle]]
[[Kategorie:Soziales]]
[[Kategorie:Jugend]]