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[[Hofrat|HR]] Mag. '''Johann (Hans) Biringer''' (* [[2. März]] [[1920]] in [[Maria Schmolln]], [[Innviertel]], [[Oberösterreich]]; † [[15. Mai]] [[2007]]) war [[Bundespolizeidirektion Salzburg|Polizeidirektor]] von Salzburg.
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[[Hofrat|HR]] Mag. '''Johann''' ''Hans'' '''Biringer''' (* [[2. März]] [[1920]] in [[Maria Schmolln]], [[Innviertel]], [[Oberösterreich]]; † [[15. Mai]] [[2007]]) war [[Bundespolizeidirektion Salzburg|Polizeidirektor]] von Salzburg.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Biringer, Sohn eines Gendarmeriebeamten, besuchte von 1932 an das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] Stiftsgymnasium Wilhering nahe [[Linz]]. Nachdem dieses im Jahr [[1938]] von den neuen [[NS|nationalsozialistischen]] Machthabern geschlossen worden war, wechselte er an das Staatsgymnasium Freistadt und legte dort im Herbst 1939 die Reifeprüfung ab.
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Hans Biringer war der Sohn des gleichnamigen Gendarmeriebeamten Johann Bininger und seiner Frau Elisabeth, geborene Brandhuber. Von 1932 an besuchte er das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] Stiftsgymnasium Wilhering nahe [[Linz]]. Nachdem dieses im Jahr [[1938]] von den neuen [[NS|nationalsozialistischen]] Machthabern geschlossen worden war, wechselte er an das Staatsgymnasium Freistadt und legte dort im Herbst 1939 die Reifeprüfung ab.
    
Schon vor dem [[Anschluss]] Österreichs an [[Adolf Hitler|Hitler]]-Deutschland, und erst recht danach, zeigte sich der junge Mann als eifriger Nationalsozialist. Bereits am 1. März 1938 hatte der knapp Achtzehnjährige die Position eines [[SA]]-Scharführers inne, seine Formation führte er im selben Jahr auf dem Reichsparteitag der NSDAP an. Kurz nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] meldete er sich zur [[SS]]-Verfügungstruppe, der späteren Waffen-SS. Er wurde zum Feld-Regiment „Der Führer“ der SS-Division „Das Reich“ eingeteilt und nahm mit dieser Einheit an den Feldzügen gegen die [[Niederlande]], [[Belgien]], [[Frankreich]], [[Jugoslawien]] und die [[Russland|Sowjetunion]] teil, zuletzt als Truppenführer der schweren Granatwerfer. Im Juni 1941 war seine Einheit in der Region Minsk an „Säuberungsaktionen“ vor allem gegen Juden und Partisanen beteiligt. Seine an der russischen Front erbrachten Leistungen wurden im Oktober 1941 mit seiner Beförderung zum SS-Rottenführer, dann mit der Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse und des Infanterie-Sturmabzeichens gewürdigt.
 
Schon vor dem [[Anschluss]] Österreichs an [[Adolf Hitler|Hitler]]-Deutschland, und erst recht danach, zeigte sich der junge Mann als eifriger Nationalsozialist. Bereits am 1. März 1938 hatte der knapp Achtzehnjährige die Position eines [[SA]]-Scharführers inne, seine Formation führte er im selben Jahr auf dem Reichsparteitag der NSDAP an. Kurz nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] meldete er sich zur [[SS]]-Verfügungstruppe, der späteren Waffen-SS. Er wurde zum Feld-Regiment „Der Führer“ der SS-Division „Das Reich“ eingeteilt und nahm mit dieser Einheit an den Feldzügen gegen die [[Niederlande]], [[Belgien]], [[Frankreich]], [[Jugoslawien]] und die [[Russland|Sowjetunion]] teil, zuletzt als Truppenführer der schweren Granatwerfer. Im Juni 1941 war seine Einheit in der Region Minsk an „Säuberungsaktionen“ vor allem gegen Juden und Partisanen beteiligt. Seine an der russischen Front erbrachten Leistungen wurden im Oktober 1941 mit seiner Beförderung zum SS-Rottenführer, dann mit der Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse und des Infanterie-Sturmabzeichens gewürdigt.
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