Änderungen

K
entlinkt
Zeile 12: Zeile 12:  
Im Juni [[1888]] ging das Unternehmen von Bertel und Demel an die [[Salzburger Elektrizitäts-Aktiengesellschaft]] des Karl Leitner über. Die Höhe des Grundkapitals betrug 300.000 [[Gulden]] in 1&nbsp;500 voll eingezahlten Aktien à 200 fl. Zu Mitgliedern des Verwaltungsrats wurden Karl Leitner, Eduard Bertel, Carl Demel und Dr. Franz Hueber, Advokat in Salzburg, gewählt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18880624&seite=3&zoom=33&query=%22Eduard%2BBertel%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 24. Juni 1888, Seite 3</ref>
 
Im Juni [[1888]] ging das Unternehmen von Bertel und Demel an die [[Salzburger Elektrizitäts-Aktiengesellschaft]] des Karl Leitner über. Die Höhe des Grundkapitals betrug 300.000 [[Gulden]] in 1&nbsp;500 voll eingezahlten Aktien à 200 fl. Zu Mitgliedern des Verwaltungsrats wurden Karl Leitner, Eduard Bertel, Carl Demel und Dr. Franz Hueber, Advokat in Salzburg, gewählt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18880624&seite=3&zoom=33&query=%22Eduard%2BBertel%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 24. Juni 1888, Seite 3</ref>
   −
Dann kaufte Leitner das [[Steinbräugut]] auf der Ostseite des [[Mönchsberg]]s zwischen [[Müllner Kirche]] und [[Bürgerwehr]]. Dort entstanden dann zwischen [[1889]] und [[1891]] der erste [[Mönchsbergaufzug|elektrische Aufzug]], die [[Restauration Elektrischer Aufzug]] und der [[Wasserturm am Mönchsberg|Aussichtsturm]]. Sie sollten als Großabnehmer Geld in die AG bringen, mit dem dann das Kraftwerk vergrößert werden sollte.
+
Dann kaufte Leitner das Steinbräugut auf der Ostseite des [[Mönchsberg]]s zwischen [[Müllner Kirche]] und [[Bürgerwehr]]. Dort entstanden dann zwischen [[1889]] und [[1891]] der erste [[Mönchsbergaufzug|elektrische Aufzug]], die [[Restauration Elektrischer Aufzug]] und der [[Wasserturm am Mönchsberg|Aussichtsturm]]. Sie sollten als Großabnehmer Geld in die AG bringen, mit dem dann das Kraftwerk vergrößert werden sollte.
    
Doch es war zu wenig. Leitner musste das Aktienkapital verdoppeln, was zu einer Vertrauenskrise gegenüber kleinen Privatbanken und schließlich zum Zusammenbruch führte. Nicht nur seiner Privatbank, sondern auch der Elektrizitätsgesellschaft, die daraufhin von der [[Stadt Salzburg#Stadtverfassung und -politik|Salzburger Stadtgemeinde]] übernommen wurde.
 
Doch es war zu wenig. Leitner musste das Aktienkapital verdoppeln, was zu einer Vertrauenskrise gegenüber kleinen Privatbanken und schließlich zum Zusammenbruch führte. Nicht nur seiner Privatbank, sondern auch der Elektrizitätsgesellschaft, die daraufhin von der [[Stadt Salzburg#Stadtverfassung und -politik|Salzburger Stadtgemeinde]] übernommen wurde.