Änderungen

1.463 Bytes hinzugefügt ,  08:39, 27. Feb. 2011
Zeile 102: Zeile 102:     
Aufgrund des Rückgangs des Kartenverkaufs im Sommer 2009 um rund 11 Prozent werden für 2009 nur mehr 221.000 Karten aufgelegt werden. 2008 gab man durchschnittlich € 118.-- pro Eintrittskarte aus, 2009 waren es € 113.--. 2009 sparte man rund € 600.000.-- bei den Werkstätten, Aushilfspersonal und Künstlerhonoraren ein<ref name="Fenster">Quelle</ref>.
 
Aufgrund des Rückgangs des Kartenverkaufs im Sommer 2009 um rund 11 Prozent werden für 2009 nur mehr 221.000 Karten aufgelegt werden. 2008 gab man durchschnittlich € 118.-- pro Eintrittskarte aus, 2009 waren es € 113.--. 2009 sparte man rund € 600.000.-- bei den Werkstätten, Aushilfspersonal und Künstlerhonoraren ein<ref name="Fenster">Quelle</ref>.
 +
 +
=== Rechnungshof-Kritik 2011 ===
 +
Im Februar 2011 rügte der Rechnungshof, dass die Salzburger Festspiele Freikarten im Wert von angeblich 1,4 Mill. bis 2,1 Mill. Euro, hohe Spesen von 500 Euro pro Nächtigung, im Branchenvergleich hohe Bezahlung der Mitglieder des [[Direktorium des Salzburger Festspielfonds|Direktoriums]] und dass angeblich 2005 und 2006 vergessen worden ist, 400.000 Euro Subventionen zu verbuchen. Weiters bemängelte der Rechnungshof im kaufmännischen System Mängel wie Unvereinbarkeiten und Kontrollschwächen. Auch gäbe es ''Interessenskonflikte und Personenidentitäten'' von Salzburger Festspielen und [[Salzburger Osterfestpiele|Osterfestpielen]], die zu Unvereinbarkeiten führen. Die Verrechnung beider Institutionen sei ''fehlerhaft und extrem aufwendig'',
 +
 +
Kritisiert wird auch die mehrfache Unvereinbarkeit für das Am des/der Salzburger [[Landeshauptmann]]/-frau: Mitglied im Namen des Landes Salzburg im Kuratorium (Aufsichtsrat), zugleich Außenvertreter des Festspielfonds und Vertreter der mittelbaren Bundesverwaltung.
 +
 +
Auch die Verwaltung von [[Großes Festspielhaus|Großem Festspielhaus]] (im Besitz des Bundes), [[Felsenreitschule]] und [[Haus für Mozart]] (für die Erhaltung beider Häuser ist der [[Festspielhäuser-Verein]] zuständig) gibt Probleme. Diese Konstruktion löst Unvereinbarkeiten aus, nicht eindeutige Zeichnungsregeln und manchmal doppelte Mietzahlungen<ref>{{Quelle SN|26. Februar 2011}}</ref>.
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==