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Die '''Johanneskapelle ''' ist eine Kapelle im [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstift]] am [[Nonnberg]] in der [[Salzburger Altstadt]].
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Die '''Johanneskapelle ''' ist eine Kapelle in der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] in der [[Salzburger Altstadt]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Der gotische Nonnberger Flügelaltar ist weder datiert noch signiert. Er entstand vermutlich um 1500 für eine Kapelle des [[Salzburger Dom]]es. Als der [[mittelalter]]liche Dom um 1600 abgebrochen wurde, dürfte der Altar - wie viele andere Kunstwerke auch - weggegeben worden sein. Er gelangte nach Stift Nonnberg und steht seit [[1885]] in der Johanneskapelle. Anfang des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Altar noch für das Werk eines bayerischen Bildhauers gehalten, seit 1950 wird er Veit Stoß (oder einem seiner Gesellen) zugeschrieben.
 
Der gotische Nonnberger Flügelaltar ist weder datiert noch signiert. Er entstand vermutlich um 1500 für eine Kapelle des [[Salzburger Dom]]es. Als der [[mittelalter]]liche Dom um 1600 abgebrochen wurde, dürfte der Altar - wie viele andere Kunstwerke auch - weggegeben worden sein. Er gelangte nach Stift Nonnberg und steht seit [[1885]] in der Johanneskapelle. Anfang des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Altar noch für das Werk eines bayerischen Bildhauers gehalten, seit 1950 wird er Veit Stoß (oder einem seiner Gesellen) zugeschrieben.
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Der Marienaltar stellt in Reliefschnitzarbeit Ausschnitte aus dem Marienleben dar: die Verkündigung (links oben), die Anbetung der Könige (link unten), den Tod Mariens (rechts oben) und die Erscheinung des Auferstandenen vor Maria (rechts unten). Der kostbaren vollplastische Mittelschrein zeigt die Geburt Christi. Die  Außenseite des Flügelaltars zeigt in Ölbildern unten links die heilige Katharina mit dem Rad, unten rechts die heilige Barbara mit dem Kelch, oben wird Maria und Christus gezeigt: Maria (rechts) betet den auf dem Kreuz knienden Auferstandenen (links) an. Die Darstellungen sind stark von einer mittelalterlichen mystischen Welt geprägt.  
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Der Marienaltar stellt in Reliefschnitzarbeit Ausschnitte aus dem Marienleben dar: die Verkündigung (links oben), die Anbetung der Könige (link unten), den Tod Mariens (rechts oben) und die Erscheinung des Auferstandenen vor Maria (rechts unten). Der kostbaren vollplastische Mittelschrein zeigt die Geburt Christi. Die  Außenseite des Flügelaltars zeigt in Ölbildern unten links die heilige [[Katharina von Siena|Katharina]] mit dem Rad, unten rechts die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] mit dem Kelch, oben wird Maria und Christus gezeigt: Maria (rechts) betet den auf dem Kreuz knienden Auferstandenen (links) an. Die Darstellungen sind stark von einer mittelalterlichen mystischen Welt geprägt.  
    
Der kostbare Marienaltar wurde in der Geschichte mehrfach neu farblich gefasst, urkundlich erstmals [[1601]] und später auch im Jahr [[1885]]. Bei der Restaurierung um [[1950]] wurden alte Übermalungen vorsichtig abgenommen. [[2004]] folgte eine erneute Restaurierung. Diese letzte Restaurierung des Altares benötigte mehr als 3 000 Arbeitsstunden. Das Bundesdenkmalamt sammelte damals dringend benötigte Spenden mit dem Vermerk „Veit-Stoß-Altar in Stift Nonnberg, Salzburg“
 
Der kostbare Marienaltar wurde in der Geschichte mehrfach neu farblich gefasst, urkundlich erstmals [[1601]] und später auch im Jahr [[1885]]. Bei der Restaurierung um [[1950]] wurden alte Übermalungen vorsichtig abgenommen. [[2004]] folgte eine erneute Restaurierung. Diese letzte Restaurierung des Altares benötigte mehr als 3 000 Arbeitsstunden. Das Bundesdenkmalamt sammelte damals dringend benötigte Spenden mit dem Vermerk „Veit-Stoß-Altar in Stift Nonnberg, Salzburg“