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[[Datei:Erdgaslager.jpg|thumb|Erdgasspeicherstätte in Haidach]]
 
[[Datei:Erdgaslager.jpg|thumb|Erdgasspeicherstätte in Haidach]]
Die ''' Erdgaslagerstätte Haidach''' in der Ortschaft [[Haidach]] in der Marktgemeinde [[Straßwalchen]] ist mit einem Speichervolumen von 2,7 Milliarden  die größte [[Erdgas]]<nowiki>lagerstätte</nowiki> Österreichs.
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Die ''' Erdgaslagerstätte Haidach''' in der Ortschaft [[Haidach]] in der Marktgemeinde [[Straßwalchen]] ist mit einem Speichervolumen von 2,7 Milliarden  Kubikmeter die größte [[Erdgas]]<nowiki>lagerstätte</nowiki> Österreichs und die zweitgrößte Mitteleuropas.
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== Allgemeines ==
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== Besitzverhältnisse ==
Die {{PAGENAME}} ist in Besitz der [[Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft]] und befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets an der Grenze zum [[Innviertel]] in [[Oberösterreich]] (Gemeinde [[Lengau]]).
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Die Erdgaslagerstätte befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets an der Grenze zum [[Innviertel]] in [[Oberösterreich]] (Gemeinde [[Lengau]]). Die oberirdische Anlage sei zu je einem Drittel im Besitz des russischen Erdgasförderunternehmens Gazprom, des deutschen Gasversorgungsunternehmens Astora GmbH sowie der [[Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft]] (RAG). Gazprom und Astora seien für die Vermarktung zuständig. Das heißt, die beiden Unternehmen entscheiden, wohin das Gas geht.
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In 1&nbsp;600 Metern Tiefe wurde [[1997]] die Erdgaslagerstätte Haidach als Porenlagerstätte durch den Einsatz modernster geophysikalischer Methoden von der RAG gefunden. Mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Kubikmetern war die Lagerstätte Haidach seit 1982 der größte Erdgasfund Österreichs. Seit Beginn der Produktion im Jahre 1998 wurden aus der Erdgaslagerstätte über 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas für den österreichischen Markt gefördert.  
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== Geschichte und Technik ==
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In 1&nbsp;600 Metern Tiefe wurde [[1997]] die Erdgaslagerstätte Haidach als Porenlagerstätte durch den Einsatz modernster geophysikalischer Methoden von der RAG gefunden. Mit einem Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Kubikmetern war die Lagerstätte Haidach seit [[1982]] der größte Erdgasfund Österreichs. Seit Beginn der Produktion im Jahre [[1998]] wurden aus der Erdgaslagerstätte über 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas für den österreichischen Markt gefördert. Dann folgte Nachnutzung als Erdgasspeicher. Die Inbetriebnahme der ersten Stufe erfolgte am [[4. Juli]] [[2007]]. Mit der zweiten Ausbaustufe hatte man Ende 2008 begonnen. Sie wurde am [[1. April]] [[2011]] abgeschlossen.
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Dann folgte Nachnutzung als Erdgasspeicher. Die Inbetriebnahme der ersten Stufe erfolgte am [[4. Juli]] [[2007]]. Mit der zweiten Ausbaustufe hatte man Ende 2008 begonnen. Sie wurde am [[1. April]] [[2011]] abgeschlossen.
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Das Gesamtinvestitionsvolumen des Erdgasspeichers Haidach für beide Ausbaustufen betrug rund 280 Millionen Euro. Seit 2011 können im Erdgasspeicher Haidach bis zu 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas gespeichert werden. Damit ist es nach der Anlage im deutschen Rehden die zweitgrößte in ganz Mitteleuropa. Eine Erhöhung des Volumens auf bis zu drei Milliarden Kubikmeter Erdgas wäre technisch möglich.
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Das Gesamtinvestitionsvolumen des Erdgasspeichers Haidach für beide Ausbaustufen betrug rund 280 Millionen Euro. Seit 2011 können im Erdgasspeicher Haidach bis zu 2,64 Milliarden Kubikmeter Erdgas gespeichert werden. Eine Erhöhung des Volumens auf bis zu drei Milliarden Kubikmeter Erdgas wäre technisch möglich.
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Das Gas, das hier in Sandstein eingepresst und gespeichert wird, kommt zum Großteil aus [[Russland]], aber auch aus [[Norwegen]]. Das Gas kommt innerhalb von ein paar Tagen aus Russland in Straßwalchen an, strömt durch scheinbar endlose Rohre in den Speicher. Vorher wird es gereinigt und komprimiert. Am anderen Ende der Speicherkette wird das Gas wieder gereinigt und getrocknet - es nimmt in der Lagerstätte Feuchtigkeit auf -, bevor es über die Austria-Bavaria-Gaspipeline weiter nach Bayern strömt.
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== Weblinks ==
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15 Mitarbeitern arbeiten in Haidach auf dem Gelände, der Großteil der Anlage wird über Computer gesteuert (Stand März 2022).
* [http://www.rag-austria.at/geschaeftsbereiche/speichern/joint-venture-speicher/haidach.html www.rag-austria.at Erdgaslagerstätte Haidach]
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== Vier Gasspeicher in Straßwalchen ==
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In Straßwalchen gibt es vier Gasspeicher, die von der Rohöl Aufsuchungs Aktiengesellschaft (RAG) in Wien betrieben werden. Der größte Gasspeicher befindet sich im Straßwalchener Ortsteil Haidach. Die Lagerstätte dort hat eine Speichervolumen von rund 2,9 Milliarden Kubikmeter Gas. Der [[Gasspeicher Zagling]] liegt in der Nähe von [[Hochfeld (Straßwalchen)|Hochfeld]] und hat rund 450 Millionen Kubikmeter Speicherinhalt. Die beiden anderen sind die Gasspeicher Brunn und Aigelsbrunn, die zusammen rund 100 Millionen Fassungsvermögen aufweisen.
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Die Austria Bavaria Gaspipeline (ABG), liefert das Erdgas vom Speicher in Haidach über [[Burghausen]] nach Bayern. 
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== Quellen==
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* [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/wo-das-russische-gas-weiter-fliesst-lokalaugenschein-in-strasswalchen-118434478 www.sn.at/salzburg/wirtschaft], ''Wo das russische Gas weiter fließt: Lokalaugenschein in Straßwalchen'', 15. März 2022, ein Beitrag von [[Susanna Berger]]
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* [https://www.rag-austria.at/geschaeftsbereiche/speichern/joint-venture-speicher/haidach.html www.rag-austria.at Erdgaslagerstätte Haidach]
    
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]]