| | 1916 zog er nach Salzburg und trat als Gesellschafter in die Orgelbau-Firma des [[Matthäus Mauracher II.]] ein, am [[15. Oktober]] [[1917]] wurde er Teilhaber bei [[Johann Josef Mertel|Hans Mertel]] in [[Gnigl]]. Die so entstandene Orgelbauwerkstatt firmierte als Fa. [[Mertel und Dreher|Mertel & Dreher]]. Bedingt durch den wirtschaftlichen Niedergang nach dem [[Ersten Weltkrieg]] musste die Firma geschlossen werden. Mertel und Dreher fanden Aufnahme in die Salzburger [[Orgelbau-AG Cäcilia]], die [[1923]] gegründet worden war. Hans Mertel schied [[1928]] wieder aus der Firma aus, während Max Dreher gemeinsam mit [[Leopold Flamm]] die ''Cäcilia'' am [[12. Jänner]] [[1929]] übernahm. Die so entstandene Firma ''Dreher & Flamm'', Werkstätten der ''Cäcilia''-AG, wurde als OHG geführt, bestand bis [[1953]] und hatte ihren Sitz in Salzburg-[[Parsch]], [[Fürbergstraße]] 50. Bis 1939 unterhielt die Fa. ''Dreher & Flamm'' in Augsburg, Sonnenstraße 4, einen Filialbetrieb, ab [[1950]] wurde eine solche in [[Freilassing]], Klebing 2, aufgebaut. | | 1916 zog er nach Salzburg und trat als Gesellschafter in die Orgelbau-Firma des [[Matthäus Mauracher II.]] ein, am [[15. Oktober]] [[1917]] wurde er Teilhaber bei [[Johann Josef Mertel|Hans Mertel]] in [[Gnigl]]. Die so entstandene Orgelbauwerkstatt firmierte als Fa. [[Mertel und Dreher|Mertel & Dreher]]. Bedingt durch den wirtschaftlichen Niedergang nach dem [[Ersten Weltkrieg]] musste die Firma geschlossen werden. Mertel und Dreher fanden Aufnahme in die Salzburger [[Orgelbau-AG Cäcilia]], die [[1923]] gegründet worden war. Hans Mertel schied [[1928]] wieder aus der Firma aus, während Max Dreher gemeinsam mit [[Leopold Flamm]] die ''Cäcilia'' am [[12. Jänner]] [[1929]] übernahm. Die so entstandene Firma ''Dreher & Flamm'', Werkstätten der ''Cäcilia''-AG, wurde als OHG geführt, bestand bis [[1953]] und hatte ihren Sitz in Salzburg-[[Parsch]], [[Fürbergstraße]] 50. Bis 1939 unterhielt die Fa. ''Dreher & Flamm'' in Augsburg, Sonnenstraße 4, einen Filialbetrieb, ab [[1950]] wurde eine solche in [[Freilassing]], Klebing 2, aufgebaut. |
| − | Am [[11. März]] [[1953]] wurde die Fa. ''Dreher & Flamm'' aufgelöst und am [[28. April]] [[1954]] als Fa. ''Dreher & Reinisch'' neu eingetragen. [[Max Reinisch]], Schwiegersohn Max Drehers, war anfangs Gesellschafter der Firma, im Dezember [[1957]] wurde er alleiniger Inhaber der Fa. ''Dreher & Reinisch''. | + | Am [[11. März]] [[1953]] wurde die Fa. ''Dreher & Flamm'' aufgelöst und am [[28. April]] [[1954]] als Fa. ''Dreher & Reinisch'' neu eingetragen. [[Maximilian Reinisch|Max Reinisch]], Schwiegersohn Max Drehers, war anfangs Gesellschafter der Firma, im Dezember [[1957]] wurde er alleiniger Inhaber der Fa. ''Dreher & Reinisch''. |
| | Max Dreher musste sich in seinen letzten Lebensjahren wegen seiner verminderten Sehkraft immer mehr aus dem aktiven Geschäft zurückziehen. Er starb im Alter von 82 Jahren am 27. November 1967 und wurde auf dem [[Friedhof Aigen]] beigesetzt. Bis dahin waren unter seiner Ägide rund 250 Orgelwerke im In- und Ausland erbaut oder weitgehend renoviert worden.<ref>''Singende Kirche'', Jg. 14 (1966), Nr. 4, S. 24. Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 227.</ref> | | Max Dreher musste sich in seinen letzten Lebensjahren wegen seiner verminderten Sehkraft immer mehr aus dem aktiven Geschäft zurückziehen. Er starb im Alter von 82 Jahren am 27. November 1967 und wurde auf dem [[Friedhof Aigen]] beigesetzt. Bis dahin waren unter seiner Ägide rund 250 Orgelwerke im In- und Ausland erbaut oder weitgehend renoviert worden.<ref>''Singende Kirche'', Jg. 14 (1966), Nr. 4, S. 24. Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 227.</ref> |