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==Geschichte der Marterl==
 
==Geschichte der Marterl==
Marterln, etymologisch abgeleitet von Marter, gehören wie der [[Bildstock]] zu den Kleindenkmälern und sind seit dem [[19. Jahrhundert]] bezeugt. Zunächst wurden sie aus [[Tirol]] bekannt. Ihre Geschichte liegt dennoch weitgehend im Dunkeln.  
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Marterln gehören wie der [[Bildstock]] zu den Kleindenkmälern und sind seit dem [[19. Jahrhundert]] bezeugt. Zunächst wurden sie aus [[Tirol]] bekannt. Ihre Geschichte liegt dennoch weitgehend im Dunkeln.  
 
   
 
   
 
Ein erstes Erscheinen ist aus dem [[13. Jahrhundert]] bekannt. Der Hintergrund für ihre Errichtung ist ausschließlicher geistlicher Natur. Nichts wird im Volksglauben als gefährlicher angesehen als ein unvorhergesehener Tod, der die Hoffnung auf ein ewiges Leben zu Nichte machen und im besten Fall eine ausgiebige Fegefeuerstrafe zur Folge haben kann.   
 
Ein erstes Erscheinen ist aus dem [[13. Jahrhundert]] bekannt. Der Hintergrund für ihre Errichtung ist ausschließlicher geistlicher Natur. Nichts wird im Volksglauben als gefährlicher angesehen als ein unvorhergesehener Tod, der die Hoffnung auf ein ewiges Leben zu Nichte machen und im besten Fall eine ausgiebige Fegefeuerstrafe zur Folge haben kann.   
 
   
 
   
Um dem solcherart Verstorbenen einen dauernden persönlichen Seelendienst über den Familienkreis hinaus zu sichern, wurden (und werden) in der Nähe des Sterbeortes an begangenen Stellen Marterl errichtet.  
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Um dem solcherart Verstorbenen einen dauernden persönlichen Seelendienst über den Familienkreis hinaus zu sichern, wurden (und werden) in der Nähe des Sterbeortes an begangenen Stellen Marterl errichtet.
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==Etymologisches==
 
==Etymologisches==
 
Der Begriff Marterl leitet sich von Marter ab und bezeichnet ursprünglich die Darstellung des Leidens Christi – beispielsweise an einem Kreuzweg. Später wurde der Begriff auf Gedenkstätten am Ort von Unfällen und Unglücksfällen übertragen.  
 
Der Begriff Marterl leitet sich von Marter ab und bezeichnet ursprünglich die Darstellung des Leidens Christi – beispielsweise an einem Kreuzweg. Später wurde der Begriff auf Gedenkstätten am Ort von Unfällen und Unglücksfällen übertragen.  
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