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Mallmann, im nordböhmischen Maffersdorf bei Reichenberg, tschechisch ''Liberec'' geboren, gehörte der dortigen Industriellenfamilie [[Karl Ginzkey|Ginzkey]] an. Nach der Mittelschule – er besuchte das Deutsche Staatsgymnasium in Reichenberg, das Theresianum in Wien und das Lyceum Alpinum in [[Schweiz#Graubünden|Graubünden]] – volontierte er in einer oberitalienischen Teppichweberei.
 
Mallmann, im nordböhmischen Maffersdorf bei Reichenberg, tschechisch ''Liberec'' geboren, gehörte der dortigen Industriellenfamilie [[Karl Ginzkey|Ginzkey]] an. Nach der Mittelschule – er besuchte das Deutsche Staatsgymnasium in Reichenberg, das Theresianum in Wien und das Lyceum Alpinum in [[Schweiz#Graubünden|Graubünden]] – volontierte er in einer oberitalienischen Teppichweberei.
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Dann begann er aber im Herbst [[1937]] in Florenz ein Philosophiestudium. Dieses musste er [[1939]] wegen Einberufung zum Wehrdienst unterbrechen. Von 1939 bis Mai [[1944]] war er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Panzerjäger und dann als Dolmetscher eingesetzt. Im Mai 1944 kam er in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er im April [[1946]] in [[Kärnten]] entlassen wurde. Infolge der Vertreibung der [[Sudetendeutsche]]n konnte er nicht in seine böhmische Heimat zurückkehren, wo auch sein gesamter Besitz enteignet wurde. Mittels verwandtschaftlicher Verbindungen konnte er jedoch ab Oktober 1946 in Florenz sein Studium fortsetzen, und am [[17. März]] [[1951]] promovierte er an der Universität in Florenz zum Dr. phil. für neuzeitliche Geschichte.  
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Dann begann er aber im Herbst [[1937]] in Florenz ein Philosophiestudium. Dieses musste er [[1939]] wegen Einberufung zum Wehrdienst unterbrechen. Von 1939 bis Mai [[1944]] war er im [[Zweiten Weltkrieg]] als Panzerjäger und dann als Dolmetscher eingesetzt. Im Mai 1944 kam er in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er im April [[1946]] in [[Kärnten]] entlassen wurde. Infolge der Vertreibung der [[Sudetendeutsche]]n konnte er nicht in seine böhmische Heimat zurückkehren, wo auch sein gesamter Besitz enteignet wurde. Mittels verwandtschaftlicher Verbindungen konnte er jedoch ab Oktober 1946 in Florenz sein Studium fortsetzen, und am [[17. März]] [[1951]] promovierte er an der Universität in Florenz zum Dr. phil. für neuzeitliche Geschichte.  
    
Zuvor Lehrer in Florenz, kam Mallmann im Jahr [[1954]] nach [[Salzburg]]. Hier war er zunächst bis [[1956]] als wissenschaftlicher Sekretär des (1953 in Salzburg gegründeten, 1956 nach Wien verlegten) [[Forschungsinstitut für den Donauraum|Forschungsinstituts für Fragen des Donauraumes]] tätig. Mit [[1. Oktober]] 1956 wurde er zum Direktor der Salzburger Volkshochschule bestellt und blieb dies bis zum 31. Oktober [[1984]].
 
Zuvor Lehrer in Florenz, kam Mallmann im Jahr [[1954]] nach [[Salzburg]]. Hier war er zunächst bis [[1956]] als wissenschaftlicher Sekretär des (1953 in Salzburg gegründeten, 1956 nach Wien verlegten) [[Forschungsinstitut für den Donauraum|Forschungsinstituts für Fragen des Donauraumes]] tätig. Mit [[1. Oktober]] 1956 wurde er zum Direktor der Salzburger Volkshochschule bestellt und blieb dies bis zum 31. Oktober [[1984]].