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Mit Arlts Assistenten Dr. Friedrich Kerschbaumer schloss sie 1877 oder 1878 ihre zweite Ehe und ging mit ihm nach Salzburg.
 
Mit Arlts Assistenten Dr. Friedrich Kerschbaumer schloss sie 1877 oder 1878 ihre zweite Ehe und ging mit ihm nach Salzburg.
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[[1890]] – zehn Jahre bevor Frauen in der Habsburgmonarchie Medizin studieren durften – gelang es ihr, von [[Kaiser Franz Joseph I.]] (* [[1830]], † [[1916]]) eine Sondergenehmigung zu erhalten. Diese berechtigte sie zur Ausübung der Augenheilkunde und Leitung einer Augenklinik in Salzburg, die sie von von 1877, 1878 oder 1886 bis 1890 gemeinsam mit ihrem Ehemann in der [[Schwarzstraße]] 32 führte.
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Hier führte sie von 1877, 1878 oder 1886 an gemeinsam mit ihrem Ehemann in der [[Schwarzstraße]] 32 eine Augenklinik. Nachdem sie 1890 aufgrund einer „allerhöchsten Entschließung“ [[Kaiser Franz Joseph I.|Kaiser Franz Josephs]] eine Sondergenehmigung erhalten hatte, die sie (10 Jahre vor der Zeit, in der Frauen in Österreich überhaupt zum Medizinstudium zugelassen wurden) berechtigte, die rund 60 Betten umfassende Augenklinik alleine zu leiten, trennte sie sich von ihrem Mann und führte die Heilanstalt erfolgreich weiter.
    
Sechs Jahre nach der Trennung von ihrem Mann verließ sie im Jahr [[1896]] Salzburg, ging nach Russland, wo sie tausende Menschen entlang der Transsibirischen Eisenbahn behandelte. [[1903]] wurde sie Primarärztin in Tiflis (Georgien).
 
Sechs Jahre nach der Trennung von ihrem Mann verließ sie im Jahr [[1896]] Salzburg, ging nach Russland, wo sie tausende Menschen entlang der Transsibirischen Eisenbahn behandelte. [[1903]] wurde sie Primarärztin in Tiflis (Georgien).

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