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'''Adi Jüstel''' (* [[8. September]] [[1939]] in [[Wagrain]]) ist Gastronom und [[Jazz]]<nowiki>liebhaber</nowiki>.
 
'''Adi Jüstel''' (* [[8. September]] [[1939]] in [[Wagrain]]) ist Gastronom und [[Jazz]]<nowiki>liebhaber</nowiki>.
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==Leben==
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== Leben ==
 
Adi Jüstel wurde als eines von sieben Kindern der Gastwirte Konrad und Theresia Jüstel geboren. Im von [[USFA|US-Soldaten]] besetzten Elternhaus hörte er mit sechs Jahren erstmals die Musik, die ihn seither stets begleitet: Jazz.
 
Adi Jüstel wurde als eines von sieben Kindern der Gastwirte Konrad und Theresia Jüstel geboren. Im von [[USFA|US-Soldaten]] besetzten Elternhaus hörte er mit sechs Jahren erstmals die Musik, die ihn seither stets begleitet: Jazz.
    
Zunächst begann er [[1953]] eine Tapeziererlehre in einem Geschäft an der [[Judengasse]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Bereits [[1954]] wechselte er den Beruf und begann eine Kellner-Lehrstelle im Salzburger [[Restaurant des Salzburger Hauptbahnhofs]], später im [[Hotel Österreichischer Hof]], dem heutigen Hotel Sacher - Salzburg. Den Abschluss der Lehre [[1958]] machte er im elterlichen "Gasthaus zur Post" in Wagrain. Nach Stationen als Kellner im [[Restaurant Eulenspiegel|Restaurant „Eulenspiegel“]] und im [[Gasthof Mödlhammer]] in Salzburg und einer Saison in München im Luxusrestaurant „Ewige Lampe“ führte er von [[1962]] bis [[1964]] das Einrichtungsgeschäft und die Tapeziererwerkstätte in Wagrain.  
 
Zunächst begann er [[1953]] eine Tapeziererlehre in einem Geschäft an der [[Judengasse]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Bereits [[1954]] wechselte er den Beruf und begann eine Kellner-Lehrstelle im Salzburger [[Restaurant des Salzburger Hauptbahnhofs]], später im [[Hotel Österreichischer Hof]], dem heutigen Hotel Sacher - Salzburg. Den Abschluss der Lehre [[1958]] machte er im elterlichen "Gasthaus zur Post" in Wagrain. Nach Stationen als Kellner im [[Restaurant Eulenspiegel|Restaurant „Eulenspiegel“]] und im [[Gasthof Mödlhammer]] in Salzburg und einer Saison in München im Luxusrestaurant „Ewige Lampe“ führte er von [[1962]] bis [[1964]] das Einrichtungsgeschäft und die Tapeziererwerkstätte in Wagrain.  
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[[1963]] heiratete er Margot geb. Stöckl. Gemeinsam haben sie zwei Töchter. 1964 wurde das elterliche Geschäft in Wagrain verkauft und die Familie übersiedelte in ide Stadt Salzburg, wo Adi Jüstel eine Stelle als Ober im Restaurant „Mödlhammer“ bekam. Da das Restaurant nur sommers offen war, musste Jüstel winters als Vertreter für Staubsauger und Elektrogeräte in Salzburg arbeiten.
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[[1963]] heiratete er Margot, geborene Stöckl. Gemeinsam haben sie zwei Töchter. 1964 wurde das elterliche Geschäft in Wagrain verkauft und die Familie übersiedelte in ide Stadt Salzburg, wo Adi Jüstel eine Stelle als Ober im Restaurant „Mödlhammer“ bekam. Da das Restaurant nur sommers offen war, musste Jüstel winters als Vertreter für Staubsauger und Elektrogeräte in Salzburg arbeiten.
 
   
 
   
 
Doch schon ein Jahr später, [[1965]], übersiedelte die Familie nach [[Zell am See]], wo er zunächst Vertragsmusiker, später Geschäftsführer der „Pinzgauer Diele“ mit über 300 Sitzplätzen, Bar, Bühne und Tanzfläche wurde. Dort begann seine Frau Margot an der Bar auszuhelfen, ''ihm zuliebe'', wie Jüstel auf seiner Homepage schreibt.   
 
Doch schon ein Jahr später, [[1965]], übersiedelte die Familie nach [[Zell am See]], wo er zunächst Vertragsmusiker, später Geschäftsführer der „Pinzgauer Diele“ mit über 300 Sitzplätzen, Bar, Bühne und Tanzfläche wurde. Dort begann seine Frau Margot an der Bar auszuhelfen, ''ihm zuliebe'', wie Jüstel auf seiner Homepage schreibt.   
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Am [[30. September]] [[1997]] endete nach fast 25 Jahren  der Pachtvertrag für die „Blaue Gans“ und damit auch den „Mexicano Keller“.  In dieser Zeit sorgte Jüstel im "Mexicano Keller" als Gastronom und Musiker für das Gedeihen einer Salzburger Jazzszene. Danach wurde der [[Salzburger Altstadtkeller]] unter Jüstels Leitung zu einem Treffpunkt für Swing- und Volksmusiker. Am [[15. Mai]] [[2005]] schloss auch dieses Lokal.
 
Am [[30. September]] [[1997]] endete nach fast 25 Jahren  der Pachtvertrag für die „Blaue Gans“ und damit auch den „Mexicano Keller“.  In dieser Zeit sorgte Jüstel im "Mexicano Keller" als Gastronom und Musiker für das Gedeihen einer Salzburger Jazzszene. Danach wurde der [[Salzburger Altstadtkeller]] unter Jüstels Leitung zu einem Treffpunkt für Swing- und Volksmusiker. Am [[15. Mai]] [[2005]] schloss auch dieses Lokal.
 
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In das große Album mit dem braunen Ledereinband hat sich die halbe Musikwelt eingeschrieben: Die große Jazzdame Ella Fitzgerald ist mit einem Autogramm verewigt, Pianist Friedrich Gulda ebenso. Ob Popstar José Feliciano oder Gitarrist Barney Kessel: "Alle, die bei mir im Mexicano Keller zu Gast waren, haben sich hier eingetragen", erzählt Adi Jüstel.
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In das große Album mit dem braunen Ledereinband hat sich die halbe Musikwelt eingeschrieben: Die große Jazzdame Ella Fitzgerald ist mit einem Autogramm verewigt, Pianist [[Friedrich Gulda]] ebenso. Ob Popstar José Feliciano oder Gitarrist Barney Kessel: "Alle, die bei mir im Mexicano Keller zu Gast waren, haben sich hier eingetragen", erzählt Adi Jüstel.
    
Den leer stehenden Keller des Hotels verwandelte er in ein legendäres Musiklokal. Jazz war in Salzburg lange Zeit vor allem im Mexicano Keller daheim. Hier spielte eine kleine lokale Szene, hier schauten aber auch internationale Stars auf eine Session vorbei. Und der Hausherr? Der saß am Klavier – oder spielte Trompete. Auch als Musiker war Jüstel stets mitten im Geschehen. In den Vordergrund spielen wollte er sich nie. "Ich habe Glück gehabt, mit so vielen guten Musikern Kontakt zu haben. Ich war der Wirt, mich haben sie immer mitspielen lassen", sagt Adi Jüstel bescheiden.  
 
Den leer stehenden Keller des Hotels verwandelte er in ein legendäres Musiklokal. Jazz war in Salzburg lange Zeit vor allem im Mexicano Keller daheim. Hier spielte eine kleine lokale Szene, hier schauten aber auch internationale Stars auf eine Session vorbei. Und der Hausherr? Der saß am Klavier – oder spielte Trompete. Auch als Musiker war Jüstel stets mitten im Geschehen. In den Vordergrund spielen wollte er sich nie. "Ich habe Glück gehabt, mit so vielen guten Musikern Kontakt zu haben. Ich war der Wirt, mich haben sie immer mitspielen lassen", sagt Adi Jüstel bescheiden.  
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* [https://www.sn.at/archivsn?img=3%2BxyS1y3qESSkedaNaLZPEwfEYB3Y%2FBHiVxn0c98%2FG8V%2Bisb5x5wVMqqAv34XtW8TSqIZdow%2FSFpqDcJP3lIt9H3golhq8gjTsr2CQOtdziJfa%2FCHbv41jEts4RPWDVJ&id1=19881022_27&q=J%25C3%25BCstel%2520#slide27 www.sn.at], "Stars in der guten Stube. 15 Jahre Mexicano-Keller in Salzburg. Gästebuch der großen Namen.", Archiv der Salzburger Nachrichten, 27. Oktober 1988, Seite 27
 
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==Quelle==
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== Quellen ==
 
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*Salzburger Nachrichten ([[Clemens Panagl]])
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* [[Salzburger Nachrichten]] ([[Clemens Panagl]])
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{{SORTIERUNG: Jüstel, Adi}}
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[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Kunst)]]
 
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