Änderungen

Zeile 4: Zeile 4:  
Marie Leopoldine Julie Mautner von Markhof war die Tochter von Dr. Ludwig Josef Mautner Ritter von Markhof (* [[1835]]; † [[1918]]), dem Besitzer der Spinnfabrik in Troppau, und eines der vier Kinder aus dessen Ehe mit Elisabeth von Buol (* [[1833]]; † [[1885]]).
 
Marie Leopoldine Julie Mautner von Markhof war die Tochter von Dr. Ludwig Josef Mautner Ritter von Markhof (* [[1835]]; † [[1918]]), dem Besitzer der Spinnfabrik in Troppau, und eines der vier Kinder aus dessen Ehe mit Elisabeth von Buol (* [[1833]]; † [[1885]]).
 
    
 
    
Sie war Ehrenstiftsdame des k. k. Damenstifts in Graz. Gemeinsam mit ihrem Bruder, Adolf Mautner von Markhof († [[1903]]) erwarb sie [[1899]] Schloss Haunsperg in Oberalm, das noch heute im Familienbesitz der [[Mautner von Markhof]] ist. Am [[10. Juni]] [[1911]] heiratete sie in der Schloss-Kapelle zu Haunsperg [[Rudolf Graf von Thun und Hohenstein|Rudolf Graf von]] [[Thun und Hohenstein]] (* 1859; † 1943).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/oberalm/TRBI/?pg=14 Trauungsbuch der Pfarre Oberalm, Band I, S. 12.]</ref>
+
Sie war Ehrenstiftsdame des k. k. Damenstifts in Graz. Gemeinsam mit ihrem Bruder, Adolf Mautner von Markhof (* 1866; † [[1903]]) erwarb sie [[1899]] Schloss Haunsperg in Oberalm, das noch heute im Familienbesitz der [[Mautner von Markhof]] ist. Am [[10. Juni]] [[1911]] heiratete sie in der Schloss-Kapelle zu Haunsperg [[Rudolf Graf von Thun und Hohenstein|Rudolf Graf von]] [[Thun und Hohenstein]] (* 1859; † 1943).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/oberalm/TRBI/?pg=14 Trauungsbuch der Pfarre Oberalm, Band I, S. 12.]</ref>
   −
Langjährig wirkte sie in unauffälliger aber unermüdlicherer und nachhaltigerer Weise zu Gunsten der Armen und Bedürftigen. Das Waisenhaus in [[Hallein]] und die [[1917]] nach [[St. Johann im Pongau|St. Johann i. P.]] verlegte Koch- und Haushaltungsschule [[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Elisabethinum]], heute HLW-Elisabethinum (Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der [[Halleiner Schulschwestern]]), verdanken ihrer Wohltätigkeit und Organisationsgabe die Entstehung.
+
Langjährig wirkte sie in unauffälliger aber unermüdlicherer und nachhaltigerer Weise zu Gunsten der Armen und Bedürftigen. Das Waisenhaus in [[Hallein]] und die [[1917]] nach [[St. Johann im Pongau]] verlegte Koch- und Haushaltungsschule [[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Elisabethinum]], heute Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe Elisabethinum, verdanken ihrer Wohltätigkeit und Organisationsgabe die Entstehung.
    
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] betätigte sich Gräfin Thun – damals in Bregenz, wo ihr Gatte seit [[1912]] Bezirkshauptmann war – mit großem Verständnis und voller Hingabe auf humanitärem Gebiete, sowie besonders im Dienst des Roten Kreuzes. So entstanden durch ihre Bemühungen verschiedene humanitäre Einrichtungen, die notleidenden Familien (Ausspeisung armer Kinder) sowie den verwundeten und kranken Soldaten zugute kamen.
 
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] betätigte sich Gräfin Thun – damals in Bregenz, wo ihr Gatte seit [[1912]] Bezirkshauptmann war – mit großem Verständnis und voller Hingabe auf humanitärem Gebiete, sowie besonders im Dienst des Roten Kreuzes. So entstanden durch ihre Bemühungen verschiedene humanitäre Einrichtungen, die notleidenden Familien (Ausspeisung armer Kinder) sowie den verwundeten und kranken Soldaten zugute kamen.
63.246

Bearbeitungen