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Nach Kelten und Römern waren es nun die [[Bajuwaren]], die eine neue Sprache und Kultur ins Land brachten. In der ersten Phase der bayerischen Landnahme blieb das Innergebirg allerdings weiter wenig attraktiv für eine stärke Besiedlung.  
 
Nach Kelten und Römern waren es nun die [[Bajuwaren]], die eine neue Sprache und Kultur ins Land brachten. In der ersten Phase der bayerischen Landnahme blieb das Innergebirg allerdings weiter wenig attraktiv für eine stärke Besiedlung.  
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Als Teil des [[Herzogtum Bayern|Herzogtums Bayern]] wurde die Grafschaft [[Oberpinzgau]] [[1100]] an die Grafen von Lechsgemünd vergeben. In diese Zeit fallen auch verstärkte Rodungen und Urbarmachung im oberen Pinzgau, welche auch von einem allgemeinen Bevölkerungswachstum mitverursacht wurde. In einem Kaufvertrag des Lechsgemünder „Hausklosters“ Kaisheim mit dem [[Salzburger Erzbischof]] wird das erste Mal ein Gut mit dem Namen „Chrvmbel“ erwähnt. [[1228]] kommt der Oberpinzgau unter dem Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard von Regensberg]] zum [[Erzbistum Salzburg]].  
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Als Teil des [[Herzogtum Bayern|Herzogtums Bayern]] wurde die Grafschaft [[Oberpinzgau]] [[1100]] an die Grafen von Lechsgemünd vergeben. In diese Zeit fallen auch verstärkte Rodungen und Urbarmachung im oberen Pinzgau, welche auch von einem allgemeinen Bevölkerungswachstum mitverursacht wurde. In einem Kaufvertrag des Lechsgemünder „Hausklosters“ Kaisheim mit dem [[Salzburger Erzbischof]] wird das erste Mal ein Gut mit dem Namen „Chrvmbel“ erwähnt. [[1228]] kam der Oberpinzgau unter dem Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard von Regensberg]] zum [[Erzbistum Salzburg]].  
    
Aus dem [[Mittelalter]] sind, mit Ausnahme der Kirche, nur wenige Spuren erhalten. Diese ist allerdings eine der ältesten im Pinzgau. Das [[Zisterzienserkloster Raitenhaslach]] erhielt [[1244]] durch eine Schenkung Eberhard II. eine [[Hube]] bei der „Kirchen in der Khrumbe“ – die erste Erwähnung der Pfarrkirche Krimml. Die Bedeutung des Tauernverkehrs in diesem Zusammenhang wird etwa dadurch ersichtlich, dass die zum Kloster Raitenhaslach gehörenden Güter jährlich eine Abgabe an Wallisch-Wein ([[Wein]] aus [[Italien]]) zu leisten hatten.
 
Aus dem [[Mittelalter]] sind, mit Ausnahme der Kirche, nur wenige Spuren erhalten. Diese ist allerdings eine der ältesten im Pinzgau. Das [[Zisterzienserkloster Raitenhaslach]] erhielt [[1244]] durch eine Schenkung Eberhard II. eine [[Hube]] bei der „Kirchen in der Khrumbe“ – die erste Erwähnung der Pfarrkirche Krimml. Die Bedeutung des Tauernverkehrs in diesem Zusammenhang wird etwa dadurch ersichtlich, dass die zum Kloster Raitenhaslach gehörenden Güter jährlich eine Abgabe an Wallisch-Wein ([[Wein]] aus [[Italien]]) zu leisten hatten.
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