| | Beim zweiten Tauernrennen, am [[11. Juli]] [[1926]], nun bereits als internationales Tauernrennen ausgeschrieben, kam der Sieger der Klasse Sportwagen bis acht Liter Hubraum aus [[Obertrum am See|Obertrum]]: Brauereibesitzer [[Josef Sigl]] auf Gräf & Stift. Die Distanz in diesem Jahr betrug bereits 20 Kilometer. Bei den Motorrädern war in diesem Jahr der Wiener Karl Gall mit einem Schnitt von 76,6 km/h der Schnellste. Leider konnten die Salzburger, außer einem zweiten Platz von Graf Boos-Waldeck sich in diesem wesentlich größeren Starterfeld nicht so behaupten wie beim ersten Tauernrennen. | | Beim zweiten Tauernrennen, am [[11. Juli]] [[1926]], nun bereits als internationales Tauernrennen ausgeschrieben, kam der Sieger der Klasse Sportwagen bis acht Liter Hubraum aus [[Obertrum am See|Obertrum]]: Brauereibesitzer [[Josef Sigl]] auf Gräf & Stift. Die Distanz in diesem Jahr betrug bereits 20 Kilometer. Bei den Motorrädern war in diesem Jahr der Wiener Karl Gall mit einem Schnitt von 76,6 km/h der Schnellste. Leider konnten die Salzburger, außer einem zweiten Platz von Graf Boos-Waldeck sich in diesem wesentlich größeren Starterfeld nicht so behaupten wie beim ersten Tauernrennen. |
| − | Bei diesem zweiten Rennen waren Wolfgang von Karajan, Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof und Rudolf Zrost diesmal nicht als aktiver Rennfahrer dabei. Von Mayr-Melnhof war im Organisationsteam, Prof. Dr. Bernhard Paumgartner amtierte am Start und Zrost war Starter. Technische Kommissäre bei der Abnahme waren Wolfgang von Karajan, Ing. [[Edwin Schurich]], Dipl.-Ing. Alfred Kerger und Prof. Buben. Die Streckenleitung lag in den Händen von [[Richard Tomaselli]] und Oberstleutnant Adolf Röhrs.<ref>Fachzeitschrift "Das Motorrad", Jahrgang 1926, Nr. 30, Seite 35</ref> | + | Bei diesem zweiten Rennen waren Wolfgang von Karajan, Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof und Rudolf Zrost diesmal nicht als aktiver Rennfahrer dabei. Von Mayr-Melnhof war im Organisationsteam, Prof. Dr. Bernhard Paumgartner amtierte am Start und Zrost war Starter. Technische Kommissäre bei der Abnahme waren Wolfgang von Karajan, Ing. [[Edwin Schurich]], Dipl.-Ing. Alfred Kerger und Prof. Buben. Die Streckenleitung lag in den Händen von [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]] und Oberstleutnant Adolf Röhrs.<ref>Fachzeitschrift "Das Motorrad", Jahrgang 1926, Nr. 30, Seite 35</ref> |
| | Trotz des seit Wochen anhaltenden Regens fanden sich rund 5 000 Zuschauer ein, die teils mit Sonderzug aus Salzburg, teils mit (300) Autos angereist waren. Unter den Besuchern befinden sich u.a. vom ''Oesterreichischen Automobil-Club'', Präsident Dr. [[Friedrich Baron Haymerle]] und Komm.-Rat Bauer, der Präsident des [[Oberösterreich|OÖ]] Autobmobil-Clubs, Komm.-Rat Höngg, der Präsident des [[Steiermark|steirischen]] Automobil-Clubs, Reininghaus, der Präsident vom [[Kärnten|Kärntner]] Automobil-Clubs, Dr. Mravlak, vom [[Bayern|bayerischen]] Automobil-Club, Major Czermak und Graf [[Almeida]]. Ferner konnte man Erzherzog Josef Ferdinand und die Gattin des Bundeskanzlers Dr. Ramek und zahlreiche Mitglieder Aristokratie sehen. | | Trotz des seit Wochen anhaltenden Regens fanden sich rund 5 000 Zuschauer ein, die teils mit Sonderzug aus Salzburg, teils mit (300) Autos angereist waren. Unter den Besuchern befinden sich u.a. vom ''Oesterreichischen Automobil-Club'', Präsident Dr. [[Friedrich Baron Haymerle]] und Komm.-Rat Bauer, der Präsident des [[Oberösterreich|OÖ]] Autobmobil-Clubs, Komm.-Rat Höngg, der Präsident des [[Steiermark|steirischen]] Automobil-Clubs, Reininghaus, der Präsident vom [[Kärnten|Kärntner]] Automobil-Clubs, Dr. Mravlak, vom [[Bayern|bayerischen]] Automobil-Club, Major Czermak und Graf [[Almeida]]. Ferner konnte man Erzherzog Josef Ferdinand und die Gattin des Bundeskanzlers Dr. Ramek und zahlreiche Mitglieder Aristokratie sehen. |