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[[Datei:Wolfler Alois AH.jpg|hochkant|mini|Alois Wölfler]]
Mag. pharm. '''Alois Wölfler''' (* [[31. Oktober]] [[1882]] in [[St. Johann im Pongau]]; † [[5. Februar]] [[1971]] in Graz)<ref>Taufbuch der [[Pfarre St. Johann im Pongau]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-johann-im-pongau/TFBXIII/?pg=80 Band XIII fol. 70]</ref> war Apotheker und Politiker, insbesondere [[Nationalratsabgeordneter|Abgeordneter zum Nationalrat]] und [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Mitglied des Salzburger Gemeinderates]] ([[ÖVP]]).
== Leben ==
Als Sohn einer sehr kinderreichen Familie wuchs Wölfler in denkbar einfachen Verhältnissen auf. Mit seinen guten Zeugnissen wurde er in das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|erzbischöfliche Knabenseminar und Privatgymnasium Borromäum]] aufgenommen. Nach der 5. Klasse musste er jedoch, da er nicht mehr Priester werden wollte, die Schule wechseln und absolvierte das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Salzburger Akademische Gymnasium]]. Seine Studienwahl fiel aus auf die Pharmazie, die (bezahlte) praktische Arbeit verlangte, was ihm die Finanzierung des Studiums ermöglichte. Er absolvierte es an der Universität der steirischen Landeshauptstadt Graz.
In der [[Steiermark]], genauer in der weststeirischen Stadt Köflach, heiratete Wölfler und kaufte eine Apotheke in der Stadt Köflach, wo er sein weiteres Berufsleben verbrachte. Hier auch entfaltete er auf Gemeinde- und Bezirksebene eine politische Tätigkeit, die ihn letztlich in den Nationalrat führte. Diesem gehörte er von [[1945]] bis [[1949]] für die ÖVP an; er schied wegen Unstimmigkeiten mit der Partei aus.
Im Jahr [[1950]] übergab er die Köflacher Apotheke seinem einzigen Sohn Kurt und übersiedelte mit seiner Frau in die salzburgische Heimat. Gemäß einem Wunsch von [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]] war Wölfler von [[1953]] bis [[1959]] Mitglied des [[Salzburger Gemeinderat]]es. 1953 schlug der [[Verband der Unabhängigen]] der ÖVP sogar vor, Wölfler gemeinsam zum Bürgermeister zu wählen, was dieser jedoch ablehnte.
Nach dem Tod seiner Frau kehrte Wölfler im Jahr [[1959]] nach Graz zurück, wo er die letzten zwölf Jahre seines Lebens verbrachte.
== Quellen ==
* Wikipedia-Artikel „[https://de.wikipedia.org/wiki/Alois_W%C3%B6lfler Alois Wölfler]“
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_01527/index.shtml Biografie auf parlament.gv.at]
== Einzelnachweis ==
<references/>
{{SORTIERUNG:Wölfler, Alois}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Nationalratsabgeordneter]]
[[Kategorie:Salzburger Gemeinderat]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:St. Johann im Pongau]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Ausgroaste]]
[[Kategorie:Geboren 1882]]
[[Kategorie:Gestorben 1971]]