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: von [[1902]] bis 1906 das Theater in Preßburg.
 
: von [[1902]] bis 1906 das Theater in Preßburg.
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[[1906]] wurde Paul Blasel erneut Intendant des Stadttheaters Salzburg. Mit [[Erster Weltkrieg|Kriegsbeginn]] wurde das Theater vorerst für drei Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" - eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen - durchgespielt. [[1920]] trat Blasel von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammen brach. [[1922]] schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen und seither wird auf Teilung gespielt. Seither war das Theater ein sozialisierter Betrieb: Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bilden eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht. [[1933]] übergab er die Intendanz an [[Franz Wettig]].
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[[1906]] wurde Paul Blasel erneut [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendant des Salzburger Stadttheaters]]. Mit [[Erster Weltkrieg|Kriegsbeginn]] wurde das Theater vorerst für drei Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen durchgespielt. [[1920]] trat Blasel von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammenbrach. [[1922]] schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen, und fortan wurde auf Teilung gespielt. Danach haben wir es mit einem sozialisierten Betriebe zu tun. Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bildeten eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht. [[1933]] übergab er die Intendanz an [[Franz Wettig]].
    
Seit [[1889]] war Blasel verheiratet mit der Sopranistin Leopoldine, geborene Korner (* [[10. August]] [[1857]] in Wien; † [[8. Juni]]<!--?--> [[1926]] ebenda), in zweiter Ehe mit Anny Blasel-Hoheneck, geborene Hoheneck.
 
Seit [[1889]] war Blasel verheiratet mit der Sopranistin Leopoldine, geborene Korner (* [[10. August]] [[1857]] in Wien; † [[8. Juni]]<!--?--> [[1926]] ebenda), in zweiter Ehe mit Anny Blasel-Hoheneck, geborene Hoheneck.