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| − | Geistlicher Rat P. '''Albert''' – ursprünglich: Matthäus – '''Wieser''' [[OSB]] (* [[16. Juni]] [[1930]] in [[Abtenau]]; † [[9. Dezember]] [[2016]] ebenda) war [[Pfarrer von Abtenau|Pfarrer]] von [[Pfarre Abtenau|Abtenau]] und [[Ehrenbürger der Marktgemeinde Abtenau|Ehrenbürger]] der Marktgemeinde [[Abtenau]]. | + | Geistlicher Rat P. '''Albert''' – ursprünglich: Matthäus – '''Wieser''' [[OSB]] (* [[17. Juni]] [[1930]] in [[Abtenau]]-[[Radochsberg]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/RegTFBXIIIBXIV/?pg=226 Taufbuch der Pfarre Abtenau, Band XIV, S. 224.]</ref>; † [[9. Dezember]] [[2016]] ebenda) war [[Pfarrer von Abtenau|Pfarrer]] von [[Pfarre Abtenau|Abtenau]] und [[Ehrenbürger der Marktgemeinde Abtenau|Ehrenbürger]] der Marktgemeinde [[Abtenau]]. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Matthäus Wieser war das sechste von acht Kindern von Ursula und Peter Wieser, Klahhofbauern in Abtenau. Nach der Volks- und der [[Hauptschule]] arbeitete er zunächst in der Landwirtschaft. Erst nach Jahren konnte er seiner geistlichen Berufung folgen. Er besuchte das kirchliche Aufbaugymnasium in Horn ([[NÖ]]), trat in das Kloster [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] ein und wurde am [[13. August]] [[1965]] als Frater Albert eingekleidet. Er absolvierte sein Studium der Theologie an der [[Universität Salzburg]]. Am [[15. August]] [[1969]] legte er in die Hände von [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabt]] [[Franz Bachler]] die Ewige Profess ab. Die Priesterweihe empfing er am [[29. Juni]] [[1971]] im [[Salzburger Dom]] durch [[Erzbischof]] Dr. [[Eduard Macheiner]]. | + | Matthäus Wieser war das sechste von acht Kindern von Ursula und Peter Wieser (* [[23. März]] [[1885]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/TFBXII/?pg=167 Taufbuch der Pfarre Abtenau, Band XII, S. 161.]</ref>, Klahofbauern am Radochsberg. Nach der Volks- und der [[Hauptschule]] arbeitete er zunächst in der Landwirtschaft. Erst nach Jahren konnte er seiner geistlichen Berufung folgen. Er besuchte das kirchliche Aufbaugymnasium in Horn ([[NÖ]]), maturierte [[1965]], trat in das Kloster [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] ein und wurde am [[13. August]] [[1965]] als Frater Albert eingekleidet. Er absolvierte sein Studium der Theologie an der [[Universität Salzburg]]. Am [[15. August]] [[1969]] legte er in die Hände von [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabt]] [[Franz Bachler]] die Ewige Profess ab. Die Priesterweihe empfing er am [[29. Juni]] [[1971]] im [[Salzburger Dom]] durch [[Erzbischof]] Dr. [[Eduard Macheiner]]. |
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| − | Zunächst war P. Albert war im Internat des Stiftes als Präfekt, dann in seiner Heimat[[pfarre Abtenau]] von [[1974]] bis [[1992]] als Kooperator und anschließend als [[Pfarrer von Abtenau|Pfarrer]] tätig. Von [[2003]] bis [[2010]] war er [[Pfarrer von Rußbach|Pfarrer]] von [[Pfarre Rußbach|Rußbach]]. Durch die Beschwerden des Alters und Krankheit genötigt, zog er in das Seniorenwohnheim und konnte so in Abtenau bleiben. Solcherart lebte und wirkte P. Albert jahrzehntelang in seiner geliebten Heimat Abtenau. | + | Zunächst war Pater Albert war im Internat des Stiftes als Präfekt, dann in seiner Heimat[[pfarre Abtenau]] von [[1974]] bis [[1992]] als Kooperator und anschließend als [[Pfarrer von Abtenau|Pfarrer]] tätig. Von [[2003]] bis [[2010]] war er [[Pfarrer von Rußbach|Pfarrer]] von [[Pfarre Rußbach|Rußbach]]. Durch die Beschwerden des Alters und Krankheit genötigt trat er [[2012]] in den Ruhestand und zog in das Seniorenwohnheim. So konnte er in Abtenau bleiben und lebte und wirkte so jahrzehntelang in seiner geliebten Heimat Abtenau. |
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| | Freundlichkeit, trockener Humor, hervorragende Menschenkenntnis und eine Gabe, Menschen in schwierigen Situationen zu trösten, zeichneten ihn aus. Treu und pflichtbewusst erfüllte er ruhig alle Aufgaben, die an ihn herantraten. Am glücklichsten war er, wenn er auf den [[Alm (Bergweide)|Almen]] seiner Heimat mit den Menschen zusammen sein konnte. | | Freundlichkeit, trockener Humor, hervorragende Menschenkenntnis und eine Gabe, Menschen in schwierigen Situationen zu trösten, zeichneten ihn aus. Treu und pflichtbewusst erfüllte er ruhig alle Aufgaben, die an ihn herantraten. Am glücklichsten war er, wenn er auf den [[Alm (Bergweide)|Almen]] seiner Heimat mit den Menschen zusammen sein konnte. |
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| | * [[Tennengauer Nachrichten]] vom 16. Juni 2010: ''80. Geburtstag | | * [[Tennengauer Nachrichten]] vom 16. Juni 2010: ''80. Geburtstag |
| | * Stift St. Peter: [http://www.stift-stpeter.at/de/neuigkeiten/detail.asp?id=335&tit=P%2E%2520Albert%2520Wieser%2520OSB%2520verstorben%2E. ''P. Albert Wieser OSB verstorben] | | * Stift St. Peter: [http://www.stift-stpeter.at/de/neuigkeiten/detail.asp?id=335&tit=P%2E%2520Albert%2520Wieser%2520OSB%2520verstorben%2E. ''P. Albert Wieser OSB verstorben] |
| | + | * Wieser, Albert: ''Pfarrer und Ordensmann'', in: [[Heidelinde Kahlhammer|Kahlhammer, Heidelinde]] (Red.): ''Das war unsere Zeit. Eine Generation im Tennengau erinnert sich...''. Salzburger Bildungswerk (Edition Tandem) 2017, S. 15ff. |
| | * Salzburgwiki | | * Salzburgwiki |
| | + | == Einzelnachweise == |
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| | [[Kategorie:Orden (Kirche)]] | | [[Kategorie:Orden (Kirche)]] |
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| − | [[Kategorie:Ordensgeistlicher]] | + | [[Kategorie:Ordensgeistlich<references/>er]] |
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| | [[Kategorie:Rußbach am Paß Gschütt]] | | [[Kategorie:Rußbach am Paß Gschütt]] |
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