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Der gewölbte, stuckierte und durch zehn Marmorsäulen in zwei Schiffe geteilte Saal im ersten Stock des Westflügels, der an den [[Residenzplatz]] grenzt, beherbergte die von Erzbischof Max Gandolf [[1672]] gegründete ''Hofbibliothek''.  
 
Der gewölbte, stuckierte und durch zehn Marmorsäulen in zwei Schiffe geteilte Saal im ersten Stock des Westflügels, der an den [[Residenzplatz]] grenzt, beherbergte die von Erzbischof Max Gandolf [[1672]] gegründete ''Hofbibliothek''.  
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Auf die Widmung des Raumes weisen die lateinischen Inschriften über den prunkvollen Portalen aus [[Marmor]] hin. Das Chronogramm<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Chronogramm Wikipedia Deutschland - Chronogramm]</ref> hält das Datum der Fertigstellung im Jahre 1682 fest.  
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Auf die Widmung des Raumes weisen die lateinischen Inschriften über den prunkvollen Portalen aus [[Marmor]] hin. Das Chronogramm<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Chronogramm Wikipedia - Chronogramm]</ref> hält das Datum der Fertigstellung im Jahre 1682 fest.  
    
Auf den Grundstock der Handbibliotheken der Erzbischöfe und nach ihrer Zusammenfassung durch Erzbischof Max Gandolf erreichte die Bibliothek bis zum Ende des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstiftes]] [[1803]] in Qualität und Quantität der Codices einen beeindruckenden Umfang. Trotz der Verbringung zahlreicher wertvoller Bücher und Handschriften im [[Befreiungskriege (Überblick)|Zeitalter Napoleons]] außer Landes zählte die Hofbibliothek [[1807]] bei ihrer Auflösung 20.000 Bände. Ein Rest dieses Buchbestandes befindet sich heute im Besitz der [[Universitätsbibliothek|Universitätsbibliothek Salzburg]].
 
Auf den Grundstock der Handbibliotheken der Erzbischöfe und nach ihrer Zusammenfassung durch Erzbischof Max Gandolf erreichte die Bibliothek bis zum Ende des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstiftes]] [[1803]] in Qualität und Quantität der Codices einen beeindruckenden Umfang. Trotz der Verbringung zahlreicher wertvoller Bücher und Handschriften im [[Befreiungskriege (Überblick)|Zeitalter Napoleons]] außer Landes zählte die Hofbibliothek [[1807]] bei ihrer Auflösung 20.000 Bände. Ein Rest dieses Buchbestandes befindet sich heute im Besitz der [[Universitätsbibliothek|Universitätsbibliothek Salzburg]].
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