| − | Alexander von Lonski war der Sohn des Fürst Pleß'schen Oberjägers Alexander Josef Lonski von Pilawa und seiner Frau Katharina, geborene Wieser. Er wurde im Raidlgraben im Ortsteil [[Winkl (Bischofshofen)|Winkl]] (damals noch Gemeinde [[Pfarrwerfen]], heute [[Bischofshofen]]<ref>siehe [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E387550%7E393392%7E396195%7E390111%7E%40393397%7C391851%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 Lage auf AMap]</ref>) hinterrücks von einem Wilderer erschossen. | + | Alexander von Lonski war der Sohn des Fürst Pleß'schen Oberjägers Alexander Josef Lonski von Pilawa (* [[18. März]] [[1848]]) und seiner Frau Katharina, geborene Wieser (* [[25. Mai]] [[1860]]).<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/golling-an-der-salzach/TRBIV/?pg=92 Trauungsbuch der Pfarre Golling an der Salzach, Band IV, S. 41.]</ref> Er wurde im Raidlgraben im Ortsteil [[Winkl (Bischofshofen)|Winkl]] (damals noch Gemeinde [[Pfarrwerfen]], heute [[Bischofshofen]]<ref>siehe [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E387550%7E393392%7E396195%7E390111%7E%40393397%7C391851%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 Lage auf AMap]</ref>) hinterrücks von einem Wilderer erschossen. |
| | Forstgehilfe Lonsky war erst seit 14 Tagen der Forst- und Domänenverwaltung Bischofshofen zugeteilt. Jene Streifung in das Gebiet des Raidlgrabens war die erste, die Lonsky vornahm; er befand sich in Begleitung des erfahrenen Försters Friedrich Lainer. Beide hatten getrennte Wege eingeschlagen und verabredet, im Raidlgraben sich wieder zu treffen. Sie waren etwa noch 300 m von einander getrennt, als Lainer den verhängnisvollen Schuss hörte. Er eilte sofort in die Richtung, wo der Schuss fiel, sah noch den Pulverrauch in der Luft, traf aber seinen Begleiter mit durchschossener Kehle bereits tot auf der Stelle, in der einen Hand das Jagdgewehr mit geschlossenen Hahnen, in der anderen Hand ein Fernrohr. Lonsky musste gerade mit demselben einen Gegenstand in der Höhe beobachtet haben, als die Kugel des feigen Mörders ihn traf. Auf der Suche nach dem Täter fand Lainer einen Rucksack, in dem eine Rehgais und einige Stücke Nahrung sich befanden. Der Wilderer wollte sicherlich, den eventuellen Zeugen seiner Tat, den er in Lonsky erblickte, durch den Mord unschädlich machen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19030615&seite=3&zoom=33&query=%22Martin%2BFlaschberger%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 15. Juni 1903, Seite 3</ref> | | Forstgehilfe Lonsky war erst seit 14 Tagen der Forst- und Domänenverwaltung Bischofshofen zugeteilt. Jene Streifung in das Gebiet des Raidlgrabens war die erste, die Lonsky vornahm; er befand sich in Begleitung des erfahrenen Försters Friedrich Lainer. Beide hatten getrennte Wege eingeschlagen und verabredet, im Raidlgraben sich wieder zu treffen. Sie waren etwa noch 300 m von einander getrennt, als Lainer den verhängnisvollen Schuss hörte. Er eilte sofort in die Richtung, wo der Schuss fiel, sah noch den Pulverrauch in der Luft, traf aber seinen Begleiter mit durchschossener Kehle bereits tot auf der Stelle, in der einen Hand das Jagdgewehr mit geschlossenen Hahnen, in der anderen Hand ein Fernrohr. Lonsky musste gerade mit demselben einen Gegenstand in der Höhe beobachtet haben, als die Kugel des feigen Mörders ihn traf. Auf der Suche nach dem Täter fand Lainer einen Rucksack, in dem eine Rehgais und einige Stücke Nahrung sich befanden. Der Wilderer wollte sicherlich, den eventuellen Zeugen seiner Tat, den er in Lonsky erblickte, durch den Mord unschädlich machen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19030615&seite=3&zoom=33&query=%22Martin%2BFlaschberger%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 15. Juni 1903, Seite 3</ref> |