Änderungen

neuer Pfarrprovisor Daniel Kretschmar
Zeile 5: Zeile 5:  
Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gebiet der Gemeinde [[St. Koloman]].
 
Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gebiet der Gemeinde [[St. Koloman]].
   −
Die Pfarre Vigaun gehört zum [[Dekanat Hallein]]. Sie bildet (künftig) mit den Pfarren [[Pfarre Adnet|Adnet]], [[Pfarre Krispl|Krispl]] und [[Pfarre Vigaun|Vigaun]] einen [[Pfarrverband]].
+
Die Pfarre St. Koloman gehört zum [[Dekanat Hallein]]. Sie bildet (künftig) mit den Pfarren [[Pfarre Adnet|Adnet]], [[Pfarre Krispl|Krispl]] und [[Pfarre Vigaun|Vigaun]] einen [[Pfarrverband]].
 
<!-- == Pfarreinrichtungen == -->
 
<!-- == Pfarreinrichtungen == -->
 
<!-- z.B. Pfarrzentrum, Pfarrkindergarten ...-->
 
<!-- z.B. Pfarrzentrum, Pfarrkindergarten ...-->
Zeile 13: Zeile 13:  
:''Hauptartikel [[Pfarrer von St. Koloman]]''
 
:''Hauptartikel [[Pfarrer von St. Koloman]]''
   −
Pfarrprovisor ist [[Gottfried Grengel]].
+
Pfarrprovisor ist [[Daniel Kretschmar]].
 
<!--== Kontakt ==
 
<!--== Kontakt ==
 
:''Pfarre NNN
 
:''Pfarre NNN
Zeile 23: Zeile 23:  
Am [[8. Juni]] [[1506]] wurde in St.&nbsp;Koloman die [[Pfarrkirche St. Koloman‎‎|Filialkirche]] eingeweiht, die als Außenstelle der [[Pfarre Kuchl]] geführt wurde. Von dort wurden nur selten Priester nach St.&nbsp;Koloman geschickt. Es bestand allerdings die Verpflichtung, einige Male im Jahr einen Gottesdienst zu halten. Am [[Ostern|Ostermontag]], am [[Pfingsten|Pfingstmontag]] und am Tag des hl. Koloman (Kirchweihtag) musste eine Predigt gehalten werden.  
 
Am [[8. Juni]] [[1506]] wurde in St.&nbsp;Koloman die [[Pfarrkirche St. Koloman‎‎|Filialkirche]] eingeweiht, die als Außenstelle der [[Pfarre Kuchl]] geführt wurde. Von dort wurden nur selten Priester nach St.&nbsp;Koloman geschickt. Es bestand allerdings die Verpflichtung, einige Male im Jahr einen Gottesdienst zu halten. Am [[Ostern|Ostermontag]], am [[Pfingsten|Pfingstmontag]] und am Tag des hl. Koloman (Kirchweihtag) musste eine Predigt gehalten werden.  
   −
1733 und 1734 erfolgte eine Eingabe an die [[Pfarre Kuchl|Kuchl]]er [[Zechprobst|Zechpröbste]] um Errichtung des Vikariats. Nach vielen Verhandlungen wurde [[1735]] ein fürsterzbischöfliches Errichtungsdekret ausgestellt und das Vikariat errichtet. Der Vikar war nun für St.&nbsp;Koloman zuständig, aber noch immer der Pfarre Kuchl unterstellt. Damals wurden kaum mehr als 30 Gottesdienste gehalten, an den übrigen Tagen mussten die [[Taugl (St. Koloman)|Taugler]] nach Kuchl, [[Golling an der Salzach|Golling]] oder [[Bad Vigaun|Vigaun]] gehen, was für die alten Leute und die Kinder, besonders bei schlechter Witterung und Schneetreiben, sehr beschwerlich war. Im Winter hatten sie oft vier, fünf Stunden zu gehen und im Sommer befanden sich viele Leute auf der [[Alm (Bergweide)|Alm]], wodurch die Gehzeit verlängert wurde. Besonders schwer hatten es kranke Leute, die den Gottesdienst besonders gerne besucht hätten.  
+
1733 und 1734 erfolgte eine Eingabe an die [[Pfarre Kuchl|Kuchl]]er [[Zechprobst|Zechpröbste]] um Errichtung des Vikariats. Nach vielen Verhandlungen wurde [[1735]] ein fürsterzbischöfliches Errichtungsdekret erlassen und das Vikariat errichtet. Der Vikar war nun für St.&nbsp;Koloman zuständig, aber noch immer der Pfarre Kuchl unterstellt. Damals wurden kaum mehr als 30 Gottesdienste gehalten, an den übrigen Tagen mussten die [[Taugl (St. Koloman)|Taugler]] nach Kuchl, [[Golling an der Salzach|Golling]] oder [[Bad Vigaun|Vigaun]] gehen, was für die alten Leute und die Kinder, besonders bei schlechter Witterung und Schneetreiben, sehr beschwerlich war. Im Winter hatten sie oft vier, fünf Stunden zu gehen und im Sommer befanden sich viele Leute auf der [[Alm (Bergweide)|Alm]], wodurch die Gehzeit verlängert wurde. Besonders schwer hatten es kranke Leute, die den Gottesdienst besonders gerne besucht hätten.  
    
Es wurde auch von der Gemeinde ein Vikariatshaus erbaut, allerdings mit der Auflage, dass der Vikar fleißig die [[Wettersegnung]] vornehmen möge, da dies für die Landwirtschaft als besonders wichtig erachtet wurde.  
 
Es wurde auch von der Gemeinde ein Vikariatshaus erbaut, allerdings mit der Auflage, dass der Vikar fleißig die [[Wettersegnung]] vornehmen möge, da dies für die Landwirtschaft als besonders wichtig erachtet wurde.