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[[Datei:Beichtzettel 3.jpg|thumb|Beichtzettel des Fürsterzbischöflichen Pfarramtes [[Bad Gastein]]]]
 
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[[Datei:Beichtzettel 7 VS.jpg|thumb|Beichtzettel der Pfarre [[Piesendorf]] des Jahres [[1961]]]]
 
[[Datei:Beichtzettel 7 VS.jpg|thumb|Beichtzettel der Pfarre [[Piesendorf]] des Jahres [[1961]]]]
Der '''Beichtzettel''' diente als Zeugnis für die Ablegung der vorösterlichen Beichte.
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Der '''Beichtzettel''' diente als Zeugnis für die Ablegung der vorösterlichen Beichte.  
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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
 
Jeder Christenmensch sollte heute (und musste früher)  zumindest einmal im Jahr - und zwar in der vorösterlichen Zeit -  die Beichte ablegen. Zum Nachweis der Teilnahme erhielt jeder Beichtende einen Beichtzettel. Die Anzahl der Beichten wurde darüber hinaus jährlich in den Kirchenbüchern der Pfarren vermerkt, was der Kontrolle des Glaubensstandes, bzw. von Gehorsam und Disziplin in der jeweiligen Pfarrgemeinde diente.
 
Jeder Christenmensch sollte heute (und musste früher)  zumindest einmal im Jahr - und zwar in der vorösterlichen Zeit -  die Beichte ablegen. Zum Nachweis der Teilnahme erhielt jeder Beichtende einen Beichtzettel. Die Anzahl der Beichten wurde darüber hinaus jährlich in den Kirchenbüchern der Pfarren vermerkt, was der Kontrolle des Glaubensstandes, bzw. von Gehorsam und Disziplin in der jeweiligen Pfarrgemeinde diente.
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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
 
Beichtzettel kamen im salzburgisch-oberösterreichischen Raum von etwa 1800 bis in die 2. Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s in allen Pfarren vor. In manchen Pfarren werden sie auch heute noch ausgegeben, haben jedoch nur mehr Andenkenfunktion und keinen Kontrollcharakter wie in früheren Jahrzehnten. Der Beichtzettel unterlag in seiner Gestaltung im Laufe der Jahrzehnte einem deutlichen Wandel: von der einfachsten Form, dem handschriftlichen Zettel in lateinischer Sprache um 1800 bis hin zum farbenfrohen Andachtsbild der Gegenwart.  
 
Beichtzettel kamen im salzburgisch-oberösterreichischen Raum von etwa 1800 bis in die 2. Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s in allen Pfarren vor. In manchen Pfarren werden sie auch heute noch ausgegeben, haben jedoch nur mehr Andenkenfunktion und keinen Kontrollcharakter wie in früheren Jahrzehnten. Der Beichtzettel unterlag in seiner Gestaltung im Laufe der Jahrzehnte einem deutlichen Wandel: von der einfachsten Form, dem handschriftlichen Zettel in lateinischer Sprache um 1800 bis hin zum farbenfrohen Andachtsbild der Gegenwart.  
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=====19. Jahrhundert=====
 
=====19. Jahrhundert=====
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''Confessio et Communio Paschalis in …………'' (Name der Pfarre) ''pro anno 18..''  oder: ''Testimonium confessionis et communionis paschalis in ecclesia parochiali…….. anno 18..''  
 
''Confessio et Communio Paschalis in …………'' (Name der Pfarre) ''pro anno 18..''  oder: ''Testimonium confessionis et communionis paschalis in ecclesia parochiali…….. anno 18..''  
 
Ihnen folgten Bildchen in der Größe von 4 x 9 cm, etwa mit einer gedruckten Borte in Randnähe, innerhalb der sich die Abbildung eines Heiligen und der Aufdruck ''Confessio paschalis in parochia …………..'' befand. Es folgten der ebenfalls gedruckte Name der Pfarre und die handschriftlich eingefügte Jahreszahl.  
 
Ihnen folgten Bildchen in der Größe von 4 x 9 cm, etwa mit einer gedruckten Borte in Randnähe, innerhalb der sich die Abbildung eines Heiligen und der Aufdruck ''Confessio paschalis in parochia …………..'' befand. Es folgten der ebenfalls gedruckte Name der Pfarre und die handschriftlich eingefügte Jahreszahl.  
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[[Kategorie:Religion]]
 
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[[Kategorie:Kultur]]
 
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