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Das Gut Bürg im Kaprunertal, dessen Bauernhaus nicht mehr bewohnt, dessen Wirtschaftsgebäude aber heute noch landwirtschaftlich genutzt wird, war ursprünglich eine [[Schwaige]].  Sie diente am Kapruner Zugang zum [[Kalser Tauern]] bis in das [[17. Jahrhundert]] als Tauernhaus. Bereits in sehr frühen Quellen lassen sich die Kapruner Güter Bürg und Rain als Tauernhäuser nachweisen. Es stand ihnen eine jährliche [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#P|Provision]] von ja acht Metzen Getreide aus dem Getreidekasten in Zell am See zu.  Über die damit verbundenen Verpflichtungen  findet sich aus dem Mittelalter kein Hinweis. Eine andere Erklärung des Deputates als die einer Tauernhausprovision ist aus heutiger Sicht aber nicht vorstellbar.  
 
Das Gut Bürg im Kaprunertal, dessen Bauernhaus nicht mehr bewohnt, dessen Wirtschaftsgebäude aber heute noch landwirtschaftlich genutzt wird, war ursprünglich eine [[Schwaige]].  Sie diente am Kapruner Zugang zum [[Kalser Tauern]] bis in das [[17. Jahrhundert]] als Tauernhaus. Bereits in sehr frühen Quellen lassen sich die Kapruner Güter Bürg und Rain als Tauernhäuser nachweisen. Es stand ihnen eine jährliche [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#P|Provision]] von ja acht Metzen Getreide aus dem Getreidekasten in Zell am See zu.  Über die damit verbundenen Verpflichtungen  findet sich aus dem Mittelalter kein Hinweis. Eine andere Erklärung des Deputates als die einer Tauernhausprovision ist aus heutiger Sicht aber nicht vorstellbar.  
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In einer Waldbeschreibung aus [[1529]] der Gerichte [[Lichtenberg]] und Kaprun werden die Verpflichtungen ausdrücklich angesprochen. Es heißt dort: … „den guettern Pürg und Rain in Kaprun jehrlich etlich metzen roggen und habern, daß sye den weg sollen Pflegen und auf die durchziehenden Leuth ihr aufsehen haben; aber es ist kain gemaine strassen und zeucht selten der Ende jemand hin und wider“.  Hier geht die auf den lokalen Verkehr begrenzte Frequenz dieses Tauernweges  hervor, wobei es möglich scheint, dass er vor dem Ausbau der anderen Tauernwege größere Bedeutung hatte. Im [[17. Jahrhundert]] wurde die Provision gänzlich eingestellt, da dieser Tauernweg  offensichtlich keinerlei Bedeutung mehr hatte. Die fehlende Wichtigkeit kam auch dadurch zum Ausdruck, dass der Kals-Stubach-Kapruner Tauernweg im Jahr [[1873]] nicht unter die [[Salzburger Landestauernwege]] aufgenommen worden ist.
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In einer Waldbeschreibung aus [[1529]] der Gerichte [[Lichtenberg]] und Kaprun werden die Verpflichtungen ausdrücklich angesprochen. Es heißt dort: … „''den guettern Pürg und Rain in Kaprun jehrlich etlich metzen roggen und habern, daß sye den weg sollen Pflegen und auf die durchziehenden Leuth ihr aufsehen haben; aber es ist kain gemaine strassen und zeucht selten der Ende jemand hin und wider''“.  Hier geht die auf den lokalen Verkehr begrenzte Frequenz dieses Tauernweges  hervor, wobei es möglich scheint, dass er vor dem Ausbau der anderen Tauernwege größere Bedeutung hatte. Im [[17. Jahrhundert]] wurde die Provision gänzlich eingestellt, da dieser Tauernweg  offensichtlich keinerlei Bedeutung mehr hatte. Die fehlende Wichtigkeit kam auch dadurch zum Ausdruck, dass der [[Kals]]-[[Stubach]]-Kapruner Tauernweg im Jahr [[1873]] nicht unter die [[Salzburger Landestauernwege]] aufgenommen worden ist.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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