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'''{{PAGENAME}}''' (* [[4. August]] [[1921]] in Salzburg; † [[9. September]] [[1999]] ebenda) war ein Politiker.
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'''{{PAGENAME}}''' (* [[4. August]] [[1921]] in Salzburg; † [[9. September]] [[1999]] ebenda) war ein Politiker der Salzburger [[SPÖ]].
    
==Leben==
 
==Leben==
Sein Vater war der Postbeamte Josef Brunauer, der in den [[1930er]]-Jahren als Sozialdemokrat unter die politischen Maßregelungen fiel und nach [[1945]] maßgeblich am Wiederaufbau des Postwesens im [[Land Salzburg]] beteiligt war. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule begann Braunauer [[1937]] als Lehrling in einem Salzburger Tischlereibetrieb. Seine Ausbildung schloss er mit der Gesellenprüfung ab und arbeitete als Geselle, bis er nach Kriegsbeginn zur Deutschen Wehrmacht eingezogen wurde.
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Sein Vater war der Postbeamte Josef Brunauer, der in den [[1930er]]-Jahren als Sozialdemokrat unter die politischen Maßregelungen fiel und nach [[1945]] maßgeblich am Wiederaufbau des Postwesens im [[Land Salzburg]] beteiligt war. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule begann Brunauer [[1937]] als Lehrling in einem Salzburger Tischlereibetrieb. Seine Ausbildung schloss er mit der Gesellenprüfung ab und arbeitete als Geselle, bis er nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] zur Deutschen Wehrmacht eingezogen wurde.
    
Nach Kriegsdienst und kurzer Kriegsgefangenschaft begann für Brunauer seine Karriere als Gewerkschafter und Politiker. [[1948]] wurde er Sekretär der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft, bereits [[1954]] in die [[Arbeiterkammer|Kammer für Arbeiter und Angestellte]] (AK) gewählt. Zwei Jahre später sandte ihn die [[SPÖ]] als Nachfolger für [[Josef Kaut]], der [[Landesrat]] wurde, in den [[Salzburger Landtag]]. Dieses Mandat, dem er sich immer mit großem Ernst verpflichtet fühlte, legte er am [[18. Oktober]] [[1983]] zurück.
 
Nach Kriegsdienst und kurzer Kriegsgefangenschaft begann für Brunauer seine Karriere als Gewerkschafter und Politiker. [[1948]] wurde er Sekretär der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft, bereits [[1954]] in die [[Arbeiterkammer|Kammer für Arbeiter und Angestellte]] (AK) gewählt. Zwei Jahre später sandte ihn die [[SPÖ]] als Nachfolger für [[Josef Kaut]], der [[Landesrat]] wurde, in den [[Salzburger Landtag]]. Dieses Mandat, dem er sich immer mit großem Ernst verpflichtet fühlte, legte er am [[18. Oktober]] [[1983]] zurück.
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Die von Brunauer angestrebte stärkere persönliche Betreuung von Arbeitnehmern − schon früh wurde er von den Arbeitern freundschaftlich „unser Joschi“ genannt − führte ferner zur Erweiterung der Beratungsangebote im arbeitsrechtlichen und sozialpolitischen Bereich sowie in Steuerangelegenheiten.
 
Die von Brunauer angestrebte stärkere persönliche Betreuung von Arbeitnehmern − schon früh wurde er von den Arbeitern freundschaftlich „unser Joschi“ genannt − führte ferner zur Erweiterung der Beratungsangebote im arbeitsrechtlichen und sozialpolitischen Bereich sowie in Steuerangelegenheiten.
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Seit [[1978]] war Präsident Josef Brunauer Vizepräsident des [[Rotes Kreuz Salzburg|Roten Kreuzes]] und hat neben Präsident Dr. [[Karl Margreiter]] wesentliche Impulse für das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Salzburg, gesetzt.
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Seit [[1978]] war Präsident Josef Brunauer Vizepräsident des [[Rotes Kreuz Salzburg|Roten Kreuzes]] und hat neben Präsident Dr. [[Karl Margreiter]] wesentliche Impulse für das [[Rotes Kreuz Salzburg|Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Salzburg]], gesetzt.
    
Am [[4. Februar]] [[1997]] erhielt er von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Josef Dechant|Dr. Josef Dechant]] den [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg]].  
 
Am [[4. Februar]] [[1997]] erhielt er von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Josef Dechant|Dr. Josef Dechant]] den [[Bürgerbrief der Stadt Salzburg]].  
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==Quelle==
 
==Quelle==
 
* [http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/aussendungen/1997/p2_69963.htm Presseaussendung der Stadt Salzburg]
 
* [http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/aussendungen/1997/p2_69963.htm Presseaussendung der Stadt Salzburg]
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{{Zeitfolge
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|AMT=[[Arbeiterkammer|Präsident der Arbeiterkammer]]
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|ZEIT=[[1966]] - [[1982]]
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|VORGÄNGER=[[Karl Steinocher]]
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|NACHFOLGER=[[Herbert Suko]]
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[[Kategorie:Person|Brunauer, Josef]]
 
[[Kategorie:Person|Brunauer, Josef]]