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Etymologisch ist die Bedeutung von „Stör“ ungeklärt. Es besteht jedoch die Vermutung, dass sich der Begriff doch von „stören“ herleiten könnte, nämlich im Sinne von „die Zunftordnung stören“.
 
Etymologisch ist die Bedeutung von „Stör“ ungeklärt. Es besteht jedoch die Vermutung, dass sich der Begriff doch von „stören“ herleiten könnte, nämlich im Sinne von „die Zunftordnung stören“.
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[[Theresia Oblasser]] aus [[Taxenbach]] meint dazu, dass beispielsweise in der Pinzgauer Mundart zu „Stör“ nicht „Ster“ sondern „Stee“ mit einem langen E am Ende gesagt wird. Sie meint daher, dass der Ausdruck nicht von stören kommen kann. Eine Deutungsmöglichkeit wäre ihrer Meinung nach, dass der Ausdruck von „Stelle“ kommt, mundartlich „Stöö“ genannt, da das „E“ oft wie ein „Ö“ ausgesprochen wird. „A guate Stöö“ sagt man ja noch heute zu einer guten Arbeitsstelle. Auf`d Stee (Stöö) gehen hieße demnach dahin gehen, wo die nächsten Tage oder Wochen die Arbeitsstelle befindlich ist. Bei der Übersetzung in die Schriftsprache könnte dann ein „r“ dazu gekommen sein. 
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Gegen diese Meinung spräche, dass beispielsweise im oberösterreichischen Hausruckviertel "auf die Stör gehen" "auf`d Ster gehn" ausgesprochen wird, während viele andere Bezeichnungen mit einem "E", wie Theresia Oblasser auch für den [[Pinzgau]] angibt, ebenfalls mit "Ö" ausgesprochen werden.
      
==Störhandwerkergewerbe==
 
==Störhandwerkergewerbe==
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