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| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| | Beichtzettel kamen im salzburgisch-oberösterreichischen Raum von etwa 1800 bis in die 2. Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s in allen Pfarren vor. In manchen Pfarren werden sie auch heute noch ausgegeben, haben jedoch nur mehr Andenkenfunktion und keinen Kontrollcharakter wie in früheren Jahrzehnten. Der Beichtzettel unterlag in seiner Gestaltung im Laufe der Jahrzehnte einem deutlichen Wandel: von der einfachsten Form, dem handschriftlichen Zettel in lateinischer Schrift bis hin zum farbenfrohen Andachtsbild der Gegenwart. | | Beichtzettel kamen im salzburgisch-oberösterreichischen Raum von etwa 1800 bis in die 2. Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s in allen Pfarren vor. In manchen Pfarren werden sie auch heute noch ausgegeben, haben jedoch nur mehr Andenkenfunktion und keinen Kontrollcharakter wie in früheren Jahrzehnten. Der Beichtzettel unterlag in seiner Gestaltung im Laufe der Jahrzehnte einem deutlichen Wandel: von der einfachsten Form, dem handschriftlichen Zettel in lateinischer Schrift bis hin zum farbenfrohen Andachtsbild der Gegenwart. |
| − | | + | =====19. Jahrhundert===== |
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| | Etwa um 1800 wurden diese Bestätigungen in lateinischer Sprache noch handgeschrieben und trugen die Unterschrift des Beichtvaters. In der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s waren die Beichtzettel etwa 2, 5 mal 7 cm groß und mit folgendem lateinischen Aufdruck versehen: | | Etwa um 1800 wurden diese Bestätigungen in lateinischer Sprache noch handgeschrieben und trugen die Unterschrift des Beichtvaters. In der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s waren die Beichtzettel etwa 2, 5 mal 7 cm groß und mit folgendem lateinischen Aufdruck versehen: |
| | ''Confessio et Communio Paschalis in …………'' (Name der Pfarre) ''pro anno 18..'' oder: ''Testimonium confessionis et communionis paschalis in ecclesia parochiali…….. anno 18..'' | | ''Confessio et Communio Paschalis in …………'' (Name der Pfarre) ''pro anno 18..'' oder: ''Testimonium confessionis et communionis paschalis in ecclesia parochiali…….. anno 18..'' |
| | Ihnen folgten Bildchen in der Größe von 4 x 9 cm, etwa mit einer gedruckten Borte in Randnähe, innerhalb der sich die Abbildung eines Heiligen und der Aufdruck ''Confessio paschalis in parochia …………..'' befand. Es folgten der ebenfalls gedruckte Name der Pfarre und die handschriftlich eingefügte Jahreszahl. | | Ihnen folgten Bildchen in der Größe von 4 x 9 cm, etwa mit einer gedruckten Borte in Randnähe, innerhalb der sich die Abbildung eines Heiligen und der Aufdruck ''Confessio paschalis in parochia …………..'' befand. Es folgten der ebenfalls gedruckte Name der Pfarre und die handschriftlich eingefügte Jahreszahl. |
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| + | =====20. Jahrhundert===== |
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| | In der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]] waren die Beichtzettel mit einfachen einfachen Schwarz-Weiß-Drucken mit einem Heiligen und darunter dem Text vesehen: ''Osterbeichte 19.., Dompfarre Salzburg''. Ab den Dreißigerjahren des 2. Jahrhunderts fanden sich vereinzelt schon Farbdrucke. Ab den Fünfzigerjahren wurden Beichtzettel zum Teil schwarz-weiß, zum Teil in Farbe gedruckt. Der Name der Pfarre scheint nicht nun mehr auf jedem Zettel auf. | | In der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]] waren die Beichtzettel mit einfachen einfachen Schwarz-Weiß-Drucken mit einem Heiligen und darunter dem Text vesehen: ''Osterbeichte 19.., Dompfarre Salzburg''. Ab den Dreißigerjahren des 2. Jahrhunderts fanden sich vereinzelt schon Farbdrucke. Ab den Fünfzigerjahren wurden Beichtzettel zum Teil schwarz-weiß, zum Teil in Farbe gedruckt. Der Name der Pfarre scheint nicht nun mehr auf jedem Zettel auf. |