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Im Haus [[Festungsgasse 4]] (früher ''St. Peter-Gasse Nr. 209'') war bereits eine Gedenkstätte an Michael Haydn eingerichtet gewesen, vermutlich ab [[1872]], als auch die Gedenktafel an der Fassade angebracht wurde. Sie befand sich in seinem ehemaligen Schreib- und Studierzimmer, das im 2. Stock in Richtung Westen gelegen hatte. Das Haus selber wurde schon [[1426]] erwähnt und war u. a. einmal im Besitze [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Ruprecht Lasser]]s und [[1585]]–[[1655]] von Alexander [[Grimming]] und dessen Erben. Die Abbrucharbeiten am Haus begannen am [[24. März]] [[1892]], es musste der Talstation der ''[[Festungsbahn|Tröpferlbahn]]'' weichen. Dabei war man bemüht, die alte Fassade mit der Gedenktafel zu erhalten,<ref>[[Johann Evangelist Engl|Johann Ev. Engl]]: ''Michael Haydn’s Wohn- und Sterbehaus'', in: [[Salzburger Volksblatt]] Nr. 70 S. 2, Nr. 71 S. 3 und Nr. 72 S. 2f. (Ausgaben 28.–30. März 1892).</ref> während danach für lange Zeit keine Gedenkstätte mehr an den Komponisten erinnerte.
 
Im Haus [[Festungsgasse 4]] (früher ''St. Peter-Gasse Nr. 209'') war bereits eine Gedenkstätte an Michael Haydn eingerichtet gewesen, vermutlich ab [[1872]], als auch die Gedenktafel an der Fassade angebracht wurde. Sie befand sich in seinem ehemaligen Schreib- und Studierzimmer, das im 2. Stock in Richtung Westen gelegen hatte. Das Haus selber wurde schon [[1426]] erwähnt und war u. a. einmal im Besitze [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Ruprecht Lasser]]s und [[1585]]–[[1655]] von Alexander [[Grimming]] und dessen Erben. Die Abbrucharbeiten am Haus begannen am [[24. März]] [[1892]], es musste der Talstation der ''[[Festungsbahn|Tröpferlbahn]]'' weichen. Dabei war man bemüht, die alte Fassade mit der Gedenktafel zu erhalten,<ref>[[Johann Evangelist Engl|Johann Ev. Engl]]: ''Michael Haydn’s Wohn- und Sterbehaus'', in: [[Salzburger Volksblatt]] Nr. 70 S. 2, Nr. 71 S. 3 und Nr. 72 S. 2f. (Ausgaben 28.–30. März 1892).</ref> während danach für lange Zeit keine Gedenkstätte mehr an den Komponisten erinnerte.
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[[1984]] wurde von der "Johann Michael Haydn-Gesellschaft" und der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabtei St. Peter]] eine neue Gedenkstätte errichtet. Sie befand sich im mittleren der drei Durchgänge zwischen dem [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] und dem [[Hof Kolleg St. Peter|Hof des Kollegs St. Peter]] in der Erzabtei St. Peter (Salzburger [[Altstadt]]). In der [[2013]] geschlossenen Ausstellungsräumen wurden über 150 Exponate zu Michael Hadyn gezeigt.
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[[1984]] wurde von der "Johann Michael Haydn-Gesellschaft" und der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzabtei St. Peter]] eine neue Gedenkstätte errichtet. Sie befand sich im mittleren der drei Durchgänge zwischen dem [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] und dem [[Hof Kolleg St. Peter|Hof des Kollegs St. Peter]] in der Erzabtei St. Peter (Salzburger [[Altstadt]]). In den [[2013]] geschlossenen Ausstellungsräumen wurden über 150 Exponate zum Leben und Wirken Michael Hadyns gezeigt.
    
=== Seit 2014 im DomQuartier Salzburg ===
 
=== Seit 2014 im DomQuartier Salzburg ===
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