| − | Hr. Stierle von der [[Buchhandlung Stierle]], Ecke [[Mozartplatz]]/[[Kaigasse]], montierte, dass nun seine Kunden nicht mehr vor seinem Geschäft parken könnten, um sich ein Buch zu kaufen, die Besitzerin vom [[Altstadthotel Weiße Taube]] sagte ein (ihr) Hotelsterben voraus, da kein Gast gewillt sei, 100 Meter zu Fuß zu gehen; und auch andere Unternehmen witterten "''massive Umsatzeinbrüche, wenn die Kunden nicht mehr mit dem Auto in die Kaigasse fahren dürfen''"; die Überwachung durch Polizisten an den Einfahrtsstellen wäre effektiver und günstiger, so eine weitere Argumentation der Gegner der Poller. | + | Hr. Stierle von der [[Buchhandlung Stierle]], Ecke [[Mozartplatz]]/[[Kaigasse]], monierte, dass nun seine Kunden nicht mehr vor seinem Geschäft parken könnten, um sich ein Buch zu kaufen, die Besitzerin vom [[Altstadthotel Weiße Taube]] sagte ein (ihr) Hotelsterben voraus, da kein Gast gewillt sei, 100 Meter zu Fuß zu gehen; und auch andere Unternehmen witterten "''massive Umsatzeinbrüche, wenn die Kunden nicht mehr mit dem Auto in die Kaigasse fahren dürfen''"; die Überwachung durch Polizisten an den Einfahrtsstellen wäre effektiver und günstiger, so eine weitere Argumentation der Gegner der Poller. |
| | Auf der anderen Seite sprachen sich angesiedelte Unternehmen für eine "echte" Fußgängerzone aus, da so ihre Gäste z.B. in den bisher von mehr oder weniger starkem Verkehr umtosten "Schanigärten" mehr Ruhe hätten und dadurch mehr konsumierten. Unterstrichen wurde diese These durch die positiven Erfahrungen des jährlichen [[Kaiviertelfest]]es, während dessen Dauer tatsächlich (fast) kein Verkehr durch die Kaigasse rollt. Eine Überwachung durch die Polizei hätte den Nachteil, dass diese nicht zeitlich lückenlos erfolgen könne und in dem Moment, in dem der Beamte den Platz räumte, führen die Fahrzeuge wieder ohne Kontrolle ein. | | Auf der anderen Seite sprachen sich angesiedelte Unternehmen für eine "echte" Fußgängerzone aus, da so ihre Gäste z.B. in den bisher von mehr oder weniger starkem Verkehr umtosten "Schanigärten" mehr Ruhe hätten und dadurch mehr konsumierten. Unterstrichen wurde diese These durch die positiven Erfahrungen des jährlichen [[Kaiviertelfest]]es, während dessen Dauer tatsächlich (fast) kein Verkehr durch die Kaigasse rollt. Eine Überwachung durch die Polizei hätte den Nachteil, dass diese nicht zeitlich lückenlos erfolgen könne und in dem Moment, in dem der Beamte den Platz räumte, führen die Fahrzeuge wieder ohne Kontrolle ein. |