1918-[[1919]] unternahm er längere Lesereisen nach Düsseldorf und Hannover. Scherer war Mitbegründer des Salzburger Volkstrachten-Erhaltungsvereins D’Bergkräut’ln ([[1896]]) und des Schriftsteller-Verbandes Salzburg. Nach Versuchen mit Volksstücken, die u. a. in Preßburg (Bratislava) und am [[Salzburger Stadttheater]] aufgeführt wurden, wandte sich Scherer der erzählenden Dichtung zu. Mehrere seiner Romane erschienen als Vorabdruck im „[[Salzburger Volksblatt]]“, wiederholt sind Salzburger Landschaften Schauplätze der Handlung. Seine „historische“ Romane behandeln meist gegenwartsbezogene Liebesprobleme in historischen "Kostümen". Eine ruhige und einfache Darstellungsweise verbindet er mit einer altertümelnden Sprache. Scherer fühlte sich einer schon zu seiner Zeit überholten Ritterromantik in der Nachfolge [[Joseph Victor von Scheffel|Scheffels]] und J. Wolffs verpflichtet. In den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren bestanden „Scherer-Gemeinden“ in [[Bad Reichenhall]] und in der Stadt Salzburg. | 1918-[[1919]] unternahm er längere Lesereisen nach Düsseldorf und Hannover. Scherer war Mitbegründer des Salzburger Volkstrachten-Erhaltungsvereins D’Bergkräut’ln ([[1896]]) und des Schriftsteller-Verbandes Salzburg. Nach Versuchen mit Volksstücken, die u. a. in Preßburg (Bratislava) und am [[Salzburger Stadttheater]] aufgeführt wurden, wandte sich Scherer der erzählenden Dichtung zu. Mehrere seiner Romane erschienen als Vorabdruck im „[[Salzburger Volksblatt]]“, wiederholt sind Salzburger Landschaften Schauplätze der Handlung. Seine „historische“ Romane behandeln meist gegenwartsbezogene Liebesprobleme in historischen "Kostümen". Eine ruhige und einfache Darstellungsweise verbindet er mit einer altertümelnden Sprache. Scherer fühlte sich einer schon zu seiner Zeit überholten Ritterromantik in der Nachfolge [[Joseph Victor von Scheffel|Scheffels]] und J. Wolffs verpflichtet. In den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren bestanden „Scherer-Gemeinden“ in [[Bad Reichenhall]] und in der Stadt Salzburg. |