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==Geschichte==
 
==Geschichte==
In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt gewesen. Erst später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (Grünmarkt, Strohmarkt, Fleischmarkt...) verwendet wurden.
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In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt. Später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (etwa den Grünmarkt, Strohmarkt, Milchmarkt oder den Eiermarkt) verwendet wurden.  
 
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Da wie oben erwähnt, sich eine ''Schranne'' stets an einem sehr zentralen Ort ansiedelte, kann man davon ausgehen, dass die Keimzelle des mittelalterlichen Salzburgs um den Waagplatz gelegen sein muss. Was auch durch die [[St. Michaelskirche]] als wahrscheinlich älteste Kirche Salzburgs untermauert wird.
      
''Schranne'' im Sinne von Lagerhalle(n) gab es auch zwei in der Stadt Salzburg: bis in den Zweiten Weltkrieg befand sich die ''Schrannenhalle'' an der rechten Seite der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] in der [[Neustadt]], wo ja noch heute der [[Schrannenmarkt]] stattfindet. Diese ''Schranne'' war ein von Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Colloredo]] [[1788]] erbauter Kornspeicher. Am [[17.  November]] [[1944]] wurde das Schrannengebäude durch einen Bombentreffer  schwer beschädigt, die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die ''Schrannenhalle'' übersiedelte in der Folge in die [[Alpensiedlung]], genauer nächst dem [[Ginzkey-Platz]] in Richtung [[Salzach]] in die [[Adolf-Schemel-Straße]]. Die dortigen Lagerhallten wurdne aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen.
 
''Schranne'' im Sinne von Lagerhalle(n) gab es auch zwei in der Stadt Salzburg: bis in den Zweiten Weltkrieg befand sich die ''Schrannenhalle'' an der rechten Seite der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]] in der [[Neustadt]], wo ja noch heute der [[Schrannenmarkt]] stattfindet. Diese ''Schranne'' war ein von Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Colloredo]] [[1788]] erbauter Kornspeicher. Am [[17.  November]] [[1944]] wurde das Schrannengebäude durch einen Bombentreffer  schwer beschädigt, die noch erhaltenen Reste mussten nach dem Krieg abgerissen werden. Die ''Schrannenhalle'' übersiedelte in der Folge in die [[Alpensiedlung]], genauer nächst dem [[Ginzkey-Platz]] in Richtung [[Salzach]] in die [[Adolf-Schemel-Straße]]. Die dortigen Lagerhallten wurdne aber ebenfalls schon vor vielen Jahren aufgelassen.
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