Den Pionieren des Salzburger Höhlenvereins gelang [[1911]] in der [[Kolowratshöhle]] auf dem [[Untersberg]] der erste Abstieg in den Eisschlund der "Richtergalerie" und der Aufstieg mit Steckleitern zum "Rabenfenster" in der Decke der Halle. Entdeckt wurde die Eishöhle bereits [[1842]] – in den darauffolgenden Jahrzehnten war sie so populär, dass sich sogar Eisläufer auf das damals noch glatte Eis wagten. Als fatale Entscheidung sollte sich die Vergrößerung des Eingangsportals herausstellen. Ehrenobmann [[Walter Klappacher]] sagt: "''Alte Eismesspunkte sind sechs Meter über dem jetzigen Eispegel, tausende Kubikmeter sind abgeschmolzen.''" Die alten Steige sind verfallen, die Kolowratshöhle ist aber nach wie vor zentrales Forschungsgebiet. "''Mittlerweile ist das Höhlensystem auf 36 Kilometern Länge bis auf das Quellniveau der [[Fürstenbrunn]]quelle erkundet.''" Weitere Forschungsschwerpunkte des Höhlenvereins liegen im Tennengebirge, im [[Hoher Göll|Hohen Göll]] und im [[Hagengebirge]]. | Den Pionieren des Salzburger Höhlenvereins gelang [[1911]] in der [[Kolowratshöhle]] auf dem [[Untersberg]] der erste Abstieg in den Eisschlund der "Richtergalerie" und der Aufstieg mit Steckleitern zum "Rabenfenster" in der Decke der Halle. Entdeckt wurde die Eishöhle bereits [[1842]] – in den darauffolgenden Jahrzehnten war sie so populär, dass sich sogar Eisläufer auf das damals noch glatte Eis wagten. Als fatale Entscheidung sollte sich die Vergrößerung des Eingangsportals herausstellen. Ehrenobmann [[Walter Klappacher]] sagt: "''Alte Eismesspunkte sind sechs Meter über dem jetzigen Eispegel, tausende Kubikmeter sind abgeschmolzen.''" Die alten Steige sind verfallen, die Kolowratshöhle ist aber nach wie vor zentrales Forschungsgebiet. "''Mittlerweile ist das Höhlensystem auf 36 Kilometern Länge bis auf das Quellniveau der [[Fürstenbrunn]]quelle erkundet.''" Weitere Forschungsschwerpunkte des Höhlenvereins liegen im Tennengebirge, im [[Hoher Göll|Hohen Göll]] und im [[Hagengebirge]]. |