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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Im  August [[1911]] gründete eine Gruppe junger Höhlenforscher im [[Café Tomaselli]] in der [[Stadt Salzburg]] die Sektion Salzburg des ''Vereins für Höhlenkunde in Österreich''. Dieser war [[1907]] in Graz aus der  Taufe gehoben worden. Der Maler [[Alexander von Mörk]] zählte zu den Pionieren der Höhlenforschung in Salzburg. Er war an Entdeckungen in der Dachsteinhöhle und der [[Eisriesenwelt]] im [[Tennengebirge]]  beteiligt, fiel aber mit nur 27 Jahren im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Kurz nach Ende des Kriegs begann unter besonderem Einsatz der Brüder [[Robert Oedl|Robert]] und [[Friedrich Oedl]] der Ausbau der Eisriesenwelt. [[1920]] erfolgte die offizielle Eröffnung der [[Schauhöhle]].  
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Im  August [[1911]] gründete eine Gruppe junger Höhlenforscher im [[Café Tomaselli]] in der [[Stadt Salzburg]] die Sektion Salzburg des ''Vereins für Höhlenkunde in Österreich''. Dieser war [[1907]] in Graz aus der  Taufe gehoben worden. Der Maler [[Alexander von Mörk]] zählte zu den Pionieren der Höhlenforschung in Salzburg. Er war an Entdeckungen in der Dachsteinhöhle und der [[Eisriesenwelt]] im [[Tennengebirge]]  beteiligt, fiel aber mit nur 27 Jahren im [[Ersten Weltkrieg]]. Kurz nach Ende des Kriegs begann unter besonderem Einsatz der Brüder [[Robert Oedl|Robert]] und [[Friedrich Oedl]] der Ausbau der Eisriesenwelt. [[1920]] erfolgte die offizielle Eröffnung der [[Schauhöhle]].  
    
Den Pionieren des Salzburger Höhlenvereins gelang [[1911]] in der [[Kolowratshöhle]] auf dem [[Untersberg]] der  erste Abstieg in den Eisschlund der "Richtergalerie" und der Aufstieg mit Steckleitern zum "Rabenfenster" in der Decke der Halle. Entdeckt wurde die Eishöhle bereits [[1842]] – in den darauffolgenden Jahrzehnten war sie so populär, dass sich sogar Eisläufer auf das damals noch glatte Eis wagten. Als fatale Entscheidung sollte sich die Vergrößerung des Eingangsportals herausstellen. Ehrenobmann [[Walter Klappacher]] sagt: "''Alte Eismesspunkte sind sechs Meter über dem jetzigen Eispegel, tausende Kubikmeter sind abgeschmolzen.''" Die alten Steige sind verfallen, die Kolowratshöhle ist aber nach wie vor zentrales Forschungsgebiet. "''Mittlerweile ist das Höhlensystem auf 36 Kilometern Länge bis auf das Quellniveau der [[Fürstenbrunn]]quelle erkundet.''" Weitere Forschungsschwerpunkte des Höhlenvereins liegen im Tennengebirge, im [[Hoher Göll|Hohen Göll]] und im [[Hagengebirge]].
 
Den Pionieren des Salzburger Höhlenvereins gelang [[1911]] in der [[Kolowratshöhle]] auf dem [[Untersberg]] der  erste Abstieg in den Eisschlund der "Richtergalerie" und der Aufstieg mit Steckleitern zum "Rabenfenster" in der Decke der Halle. Entdeckt wurde die Eishöhle bereits [[1842]] – in den darauffolgenden Jahrzehnten war sie so populär, dass sich sogar Eisläufer auf das damals noch glatte Eis wagten. Als fatale Entscheidung sollte sich die Vergrößerung des Eingangsportals herausstellen. Ehrenobmann [[Walter Klappacher]] sagt: "''Alte Eismesspunkte sind sechs Meter über dem jetzigen Eispegel, tausende Kubikmeter sind abgeschmolzen.''" Die alten Steige sind verfallen, die Kolowratshöhle ist aber nach wie vor zentrales Forschungsgebiet. "''Mittlerweile ist das Höhlensystem auf 36 Kilometern Länge bis auf das Quellniveau der [[Fürstenbrunn]]quelle erkundet.''" Weitere Forschungsschwerpunkte des Höhlenvereins liegen im Tennengebirge, im [[Hoher Göll|Hohen Göll]] und im [[Hagengebirge]].