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| − | Die '''Bauernaufstände''' und '''Bauernkriege''' waren der Versuch, sich im ausgehenden Mittelalter gegen die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] aufzulehnen. | + | Die '''Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert''' waren der Versuch, sich im ausgehenden [[Mittelalter]] gegen die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] aufzulehnen. |
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| − | ==Vorgeschichte== | + | == Einleitung == |
| − | Die Veränderungen der sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Stellung der Bauern am Ende des Mittelalters durch gesteigerte Abgaben an die Grundherren und die Stände (Rüststeuern für die Türkenabwehr bei ungenügendem Schutz) und durch die Rezeption des römischen Rechts, die zur Beschneidung der Gemeinrechte führte, lösten ab der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s in mehreren österreichischen Ländern Aufstände der bäuerlichen Untertanen aus. | + | Die Veränderungen der sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Stellung der Bauern am Ende des Mittelalters durch gesteigerte Abgaben an die Grundherren und die Stände (Rüststeuern für die Türkenabwehr bei ungenügendem Schutz) und durch die Einführung des römischen Rechts, die zur Beschneidung der althergebrachten Gemeinrechte führte, lösten ab der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s in mehreren österreichischen Ländern Aufstände der bäuerlichen Untertanen aus. |
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| − | Diese wurden meist durch lokale Beschwerden veranlasst und richteten sich gegen den Grundherrn, niemals gegen Kaiser und Reich. Manchmal war nur die Veränderung bestehender Zustände die Ursache, wie [[1462]] eine hohe Weihsteuer in der [[Stadt Salzburg]], [[1478]] der ungenügende Schutz vor den Türken in Kärnten, [[1515]] die Anwendung neuer Rechtsgrundsätze in der slowenischen Untersteiermark. | + | Diese wurden meist durch lokale Beschwerden veranlasst und richteten sich gegen den Grundherrn, niemals gegen Kaiser und [[Reich]]. Manchmal war nur die Veränderung bestehender Zustände die Ursache, wie [[1462]] eine hohe Weihsteuer in der [[Stadt Salzburg]], [[1478]] der ungenügende Schutz vor den Türken in Kärnten, [[1515]] die Anwendung neuer Rechtsgrundsätze in der slowenischen Untersteiermark. |
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| − | Größeren Umfang erhielt die Bewegung durch die religiösen Lehren Luthers und anderer Reformatoren vor allem im Anschluss an den großen deutschen Bauernkrieg von [[1525]]. Sie erfasste [[Tirol]] und Salzburg sowie Teile der [[Steiermark]], von Niederösterreich, [[Oberösterreich]] und [[Kärnten]] Höhepunkte waren die Aktionen [[Michael Gaismair]]s in Tirol und Salzburg ([[Radstadt]]), die Belagerung des Erzbischofs [[Matthäus Lang von Wellenburg]] auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] und die Kämpfe um [[Schladming]]. | + | Größeren Umfang erhielt die Bewegung durch die religiösen [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|Lehren Luthers]] und anderer Reformatoren, vor allem im Anschluss an den großen deutschen Bauernkrieg von [[1525]]. Sie erfasste [[Tirol]] und Salzburg sowie Teile der [[Steiermark]], von [[Niederösterreich]], [[Oberösterreich]] und [[Kärnten]]. Höhepunkte waren die Aktionen [[Michael Gaismair]]s in Tirol und Salzburg (Belagerung von [[Radstadt]]), die Belagerung des Fürsterzbischofs [[Matthäus Lang von Wellenburg]] auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] und die Kämpfe um [[Schladming]]. |
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| | Diese Aufstände wurden [[1526]] durch das Eingreifen des Schwäbischen Bundes und österreichischer Truppen unter Salm beendet. In den folgenden Jahren kam es besonders in der [[Steiermark]] und in Salzburg zu einer Anzahl von Krawallen. Ein größerer Aufstand ging [[1594]]/[[1595|95]] von [[Oberösterreich]] aus und dehnte sich [[1596]] wegen der Belastungen durch einen Türkenkrieg und Maßnahmen der Gegenreformation auch auf Teile des westlichen Niederösterreichs aus. | | Diese Aufstände wurden [[1526]] durch das Eingreifen des Schwäbischen Bundes und österreichischer Truppen unter Salm beendet. In den folgenden Jahren kam es besonders in der [[Steiermark]] und in Salzburg zu einer Anzahl von Krawallen. Ein größerer Aufstand ging [[1594]]/[[1595|95]] von [[Oberösterreich]] aus und dehnte sich [[1596]] wegen der Belastungen durch einen Türkenkrieg und Maßnahmen der Gegenreformation auch auf Teile des westlichen Niederösterreichs aus. |
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| − | == Salzburger Vorgeschichte == | + | == Die Gründe für die Salzburger Bauernaufstände == |
| − | Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] hatte die [[Festung Hohensalzburg]] zu einer uneinnehmbaren Zwingburg ausgebaut und dort, wo er sich vor der Bürgerschaft sicher fühlte, seinen Wohnsitz genommen. Als sich [[1525]] Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Erzbischof Kardinal [[Matthäus Lang]] erhoben, scheiterte dieser Aufstand vor den Mauern von Hohensalzburg. Die Bauern bezogen sich auf die Schrift "Die Freiheit des Christenmenschen" von Martin Luther, die sie jedoch falsch interpretierten.
| + | In einer im Mai [[1522]] von Matthäus Lang einberufenen [[Salzburger Provinzialsynode]] in [[Mühldorf am Inn]] befasste man sich mit den kirchlichen Zuständen im Erzstift. Dabei wurden (zum wiederholten Mal) schwere Missstände schonungslos aufgezeigt und besprochen. Es ging um die schlechte Ausbildung der ''Gesellenpriester'' (Kooperatoren), Vikare und selbst der Pfarrer, um überhöhte Gebühren für kirchliche Riten wie Taufen, Hochzeiten, Begräbnisse, um das Verhalten genannter Personenkreise (Konkubinen, Säufer, Raufbolde, Diebe), fehlenden Religionsunterricht u. a. Die bei der Synode beschlossenen Maßnahmen und Anordnungen verhallte jedoch ungehört. Die Bevölkerung war weiterhin unzufrieden mit ihrer geistlichen Betreuung. Dazu kam, dass ihre Forderungen nach Messen in deutscher Sprache (es galt der lateinische Ritus) und das Singen deutscher Lieder bei Messen, von den Erzbischöfen nicht erfüllt wurden. Martin Luther kritisierte genau diese Punkte. So war er u. a. der Meinung, die Messen müssen in deutscher Sprache und die Predigten verständlich für das Volk gehalten sein. |
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| | + | Bei einer im März [[1523]] durchgeführten Überprüfung der Umsetzung bei der Synode in Mühldorf beschlossenen Maßnahmen wurde festgestellt, dass kein einzige Punkt umgesetzt worden war. Als dann 1525 Fürsterzbischof Lang von der Stadt Salzburg 1.000 [[Gulden]] als Beitrag zur [[Weihsteuerliste|Weihsteuer]] verlangte und darüber hinaus noch ein [[Ungeld]] zur Deckung seiner Kosten der Reisen anlässlich der Krönung Karls V. in Aachen und zum [[immerwährender Reichstag in Regensburg]] verlangte, war "das Fass voll". Es kam zu Zusammenrottungen der Bürger und Lang musste einen offenen Ausbruch von Feindseligkeiten befürchten. |
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| | + | Er befahl, die Festung Hohensalzburg in den Verteidigungszustand zu bringen und warb eine Truppe von 1 000 Söldnern in Tirol an. Lang zog über [[Lofer]] und [[Reichenhall]] gegen die Stadt Salzburg und nur die Vermittlung durch Bischof [[Berthold Pürstinger|Berthold von Chiemsee]] und [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Johann von Staupitz]] konnte einen offenen Kampf verhindern. Aber Fürsterzbischof Lang nutzte diesen Vorteil wieder aus: Die beiden [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Virgil Fröschlmoser]] und Wolfgang Knoll mussten kniend vor dem Fürsterzbischof um Verzeihung bitten, die Stadt musste auf ihre Rechte und Freiheiten verzichten und dem Fürsterzbischof ein Darlehen von 4.000 Gulden gewähren, sowie eine [[Getränkesteuer]] einführen. Damit wollte der Fürst seine Kriegskosten decken. |
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| | + | Die Unzufriedenheit der Bevölkerung steigerte sich abermals, als Lang am [[5. Oktober]] [[1524]] ein Mandat in Religonsanlegenheiten erließ. Dieses sollte zur endgültigen Ausrottung der evangelischen Lehre im Erzstift führen. Alle Religionsvergehen wurden mit harten Strafen bedroht (z. B. Kerker oder Landesverweisung). Die Todesstrafe wurde jenen angedroht, die die Jungfräulichkeit Marias leugneten, die Lehre vom Fegefeuer ablehnten u. a. Delikte. Noch im März 1525 versuchte Lang durch eine neuerliche Verordnung die Pfarrer zur Besserung zu bewegen. Aber zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät, um die bereits gärende Bauernaufstände verhindern zu können. |
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| | + | Die Beschränkungen der Rechte und Freiheiten, die Verbote gegenüber Evangelischen, die ins Unermessliche steigenden Steuern und die zunehmend maßloser werdenden Forderungen der Priester ließen die Unruhe in der Bevölkerung immer mehr werden. Die Bauern bezogen sich auf die Schrift "Die Freiheit des Christenmenschen" von Martin Luther, die sie jedoch falsch interpretierten. Es fehlte nur mehr der Funke zum Brand. |
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| | + | == Ausbruch der Bauernaufstände 1525 == |
| | + | Eustachius von Heiterwang, ein Tiroler Priester, benannt nach seinem Geburtsort nahe Reutte, war von der Tiroler Regierung wegen dessen evangelischer Gesinnung dem Salzburger Fürsterzbischof überstellt worden. Lang verurteilte Eustachius zu lebenslanger Kerkerhaft im [[Schloss Mittersill]] im [[Oberpinzgau]]. Auf seinem Transport dorthin wurde er aber in [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] in [[Grödig]] von mutigen Männern befreit. Es konnte wohl nicht alle an der Befreiungsaktion beteiligte Personen ausgeforscht werden, aber zwei wurden festgenommen: Der Bauer Hans Stöckl aus [[Bramberg]] und eine namentlich nicht bekannte Person. Ohne über sie Gericht zu halten ließ Lang die beiden am Fuß der Festung Hohensalzburg unterhalb des [[Schartentor]]s in [[Nonntal]] hinrichten. Diese Aktion verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Erzstift. Nun zogen die Brüder des enthaupteten Stöckl von Ort zu Ort und schürten den Aufstand. |
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| | Die [[Gewerke]]n (Bergbauunternehmer) von [[Badgastein|Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung und andere restriktive Gesetze des Kardinals ihre wirtschaftliche Position gefährdet sahen, hatten sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Am [[25. Mai]] 1525 war es im Gasteinertal zu einem Aufstand der Knappen und Gewerken gegen ihren Landesherrn, den Erzbischof Kardinal Lang gekommen. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft, jedoch die Beibehaltung des Respektes vor der von Gott eingesetzten Obrigkeit und auch die Beibehaltung des Zehents, jedoch keine Erhöhungen. Die Bauern forderten außerdem die Allmende wieder - Gemeinschaftsbesitz abseits der parzellierten, in Fluren aufgeteilten landwirtschaftlichen Nutzfläche- und ein freies Jagd- und Fischrecht. | | Die [[Gewerke]]n (Bergbauunternehmer) von [[Badgastein|Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung und andere restriktive Gesetze des Kardinals ihre wirtschaftliche Position gefährdet sahen, hatten sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Am [[25. Mai]] 1525 war es im Gasteinertal zu einem Aufstand der Knappen und Gewerken gegen ihren Landesherrn, den Erzbischof Kardinal Lang gekommen. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft, jedoch die Beibehaltung des Respektes vor der von Gott eingesetzten Obrigkeit und auch die Beibehaltung des Zehents, jedoch keine Erhöhungen. Die Bauern forderten außerdem die Allmende wieder - Gemeinschaftsbesitz abseits der parzellierten, in Fluren aufgeteilten landwirtschaftlichen Nutzfläche- und ein freies Jagd- und Fischrecht. |
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| − | Nur die radikale Bürgerschaft der [[Stadt Salzburg]] forderte die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. Ein zweiter Aufstand, den der Tiroler Bauernführer [[Michael Gaismair]] mit seinen Gefährten im Frühjahr 1526 organisierte und leitete, zerbrach an den Mauern von Radstadt ([[Belagerung von Radstadt]]) und wurde mit einem Blutgericht geahndet. Die evangelische Bewegung blieb jedoch in den Gebirgsgauen, wo keine wirksame Kontrolle möglich war, bis ins [[18. Jahrhundert]] als [[Geheimprotestantismus]] lebendig. | + | Nur die radikale Bürgerschaft der [[Stadt Salzburg]] forderte die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. |
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| − | == Aufstände in Salzburg ==
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| | Mitte 1525 erhielten die Salzburger Aufständischen Verstärkung durch die Flüchtlinge aus dem obersteirischen Gebieten. Von dort kam auch [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]], der sich als Bauern- und Knappenführer schon in der Steiermark einen Namen gemacht hatte. | | Mitte 1525 erhielten die Salzburger Aufständischen Verstärkung durch die Flüchtlinge aus dem obersteirischen Gebieten. Von dort kam auch [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]], der sich als Bauern- und Knappenführer schon in der Steiermark einen Namen gemacht hatte. |
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| | Die Unzufriedenheit unter den Salzburgern führte zu einer weiteren Auflehnung. Als im März 1526 der Aufstand in [[Saalfelden]] ausgerufen wurde, war dieser schon überregional. Jetzt kämpften neben den Haufen von Michael Gaismair, dem Tiroler Bauernführer, und [[Peter Päßler]] Bauern und Knappen aus dem ganzen Reich. Wiederum wurden die Aufständischen geschlagen – [[Zell am See]] besiegelte das Scheitern des zweiten Salzburger Bauernaufstandes. | | Die Unzufriedenheit unter den Salzburgern führte zu einer weiteren Auflehnung. Als im März 1526 der Aufstand in [[Saalfelden]] ausgerufen wurde, war dieser schon überregional. Jetzt kämpften neben den Haufen von Michael Gaismair, dem Tiroler Bauernführer, und [[Peter Päßler]] Bauern und Knappen aus dem ganzen Reich. Wiederum wurden die Aufständischen geschlagen – [[Zell am See]] besiegelte das Scheitern des zweiten Salzburger Bauernaufstandes. |
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| − | Die aufständischen Bauern, Gewerken und Knappen aus dem Salzburger Land, die seit dem Frühling 1526 von Michael Gaismair, dem Tiroler Bauernführer, geleitet wurden, hatten im Mai und Juni 1526 noch Erfolge in Gefechten gegen mehrere heranrückende Heerhaufen des Schwäbischen Bundes. Am [[3. Juli]] 1526 war jedoch mit dem Ende der [[Belagerung von Radstadt]] der Bauernaufstand in Salzburg endgültig vorbei. | + | Die aufständischen Bauern, Gewerken und Knappen aus dem Salzburger Land, die seit dem Frühling 1526 von [[Michael Gaismair]], dem Tiroler Bauernführer, geleitet wurden, hatten im Mai und Juni 1526 noch Erfolge in Gefechten gegen mehrere heranrückende Heerhaufen des Schwäbischen Bundes. Am [[3. Juli]] 1526 war jedoch mit dem Ende der [[Belagerung von Radstadt]] der Bauernaufstand in Salzburg endgültig vorbei. |
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| − | Auch in der Steiermark war die Lage angespannt. Doch noch im Mai des Jahres wurden die obersteirischen Bergbauorte und Schladming zu Hauptaufstandsgebieten. Als größter Erfolg der Aufständischen gilt der Überfall auf das Lager des steirischen Landeshauptmanns Sigmund von Dietrichstein]] währnd des Schladminger Bauern- und Knappenaufstand 1525|enns:Schladminger Bauern- und Knappenaufstands]] am [[3. Juli]] 1525. Der siegreiche Bauernhauptmann war Michael Gruber. Nachdem Niklas Graf Salm]] die Aufständischen in mehreren Gefechten besiegt hatte, kapitulierten die letzten Rebellen Mitte Oktober 1525 in Eisenerz. | + | Auch in der Steiermark war die Lage angespannt. Doch noch im Mai des Jahres wurden die obersteirischen Bergbauorte und Schladming zu Hauptaufstandsgebieten. Als größter Erfolg der Aufständischen gilt der Überfall auf das Lager des steirischen Landeshauptmanns <span style="color:green">Siegmund von Dietrichstein</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Siegmund von Dietrichstein]]</ref> während des <span style="color:green">Schladminger Bauern- und Knappenaufstands 1525</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Schladming, die Bauernkriege im Ennstal und die Zerstörung Schladmings#Schladminger Bauern- und Knappenaufstand 1525]]</ref> am [[3. Juli]] 1525. Der siegreiche Bauernhauptmann war Michael Gruber. Nachdem Niklas Graf Salm]] die Aufständischen in mehreren Gefechten besiegt hatte, kapitulierten die letzten Rebellen Mitte Oktober 1525 in Eisenerz. |
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| − | ==Siehe auch== | + | == Darstellung aus den Bauernaufständen in der Kunst == |
| − | * [[Vor und nach den Salzburger Bauernaufständen im 16. Jahrhundert]]
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| − | == Kunst ==
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| | * Ankunft der Rebellen aus dem Gepürg zu Saltzpurg, item der helle Hauffen dem Fürsten trutzen wollete. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung v. [[Fritz Dürnberger]], [[1919]], 24,5 x 35 cm <ref>[http://www.kunsthandlung-mueller.at/index.php?kategorie=kunsthandlung&aktion=list&status=1&sachgebiet=Grafik+Salzburg+-+Stadt Kunsthandlung Mueller]</ref> | | * Ankunft der Rebellen aus dem Gepürg zu Saltzpurg, item der helle Hauffen dem Fürsten trutzen wollete. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung v. [[Fritz Dürnberger]], [[1919]], 24,5 x 35 cm <ref>[http://www.kunsthandlung-mueller.at/index.php?kategorie=kunsthandlung&aktion=list&status=1&sachgebiet=Grafik+Salzburg+-+Stadt Kunsthandlung Mueller]</ref> |
| | * Cardinal Matthäus Lang von Wellenburg sambt seyn Getrewen auf dem Schloss zu Saltzpurg beschauet mit Unmuet und Grimm die Uebelthaten, solchermassen die Rebellen in seyner Stadt üben... A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung v. Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm | | * Cardinal Matthäus Lang von Wellenburg sambt seyn Getrewen auf dem Schloss zu Saltzpurg beschauet mit Unmuet und Grimm die Uebelthaten, solchermassen die Rebellen in seyner Stadt üben... A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung v. Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | * [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.b/b171610.htm aeiou Österreich] | | * [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.b/b171610.htm aeiou Österreich] |
| − | * Buch Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]] | + | * Buch <span style="color:green">Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales </span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]]</ref> |
| − | | + | * [[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]], Seite 26ff |
| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |
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