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Textersetzung - „Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege“ durch „Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert“
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Die Existenz dieser als gleichwertig neben der Stadt genannten ''oberen Burg'' wird von den [[Salzburger Güterverzeichnis#Breves Notitiae|Breves Notitiae]] bestätigt. In einer gefälschten Urkunde wurde noch zweihundert Jahre später  das ''Kastell der hl. Erintrudis'' genannt. Damit wurde die Anlage des Klosters im Burgbereich erwähnt. Innerhalb dieses Burgbereichs der ''oberen Burg'' stand auch eine Kirche, die dem hl. Martin geweiht war. Diese [[Martinskirche]] lag auf einem auffallenden Felsen gegenüber des [[Nockstein]]s. Zumindest wird er in Urkunden des [[10. Jahrhundert]]s mit dem Nockstein identifiziert.
 
Die Existenz dieser als gleichwertig neben der Stadt genannten ''oberen Burg'' wird von den [[Salzburger Güterverzeichnis#Breves Notitiae|Breves Notitiae]] bestätigt. In einer gefälschten Urkunde wurde noch zweihundert Jahre später  das ''Kastell der hl. Erintrudis'' genannt. Damit wurde die Anlage des Klosters im Burgbereich erwähnt. Innerhalb dieses Burgbereichs der ''oberen Burg'' stand auch eine Kirche, die dem hl. Martin geweiht war. Diese [[Martinskirche]] lag auf einem auffallenden Felsen gegenüber des [[Nockstein]]s. Zumindest wird er in Urkunden des [[10. Jahrhundert]]s mit dem Nockstein identifiziert.
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Vergleicht man diese Fakten mit der Lage der heutigen [[Festung Hohensalzburg]], stellt man fest, dass der Aufstieg zu dieser doch beschwerlich war (und noch ist) und in der Festung stets Wassermangel herrschte. Was beispielsweise den Verteidigern in den [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege#Aufstände in Salzburg|Bauernaufständen]] im [[16. Jahrhundert]] zu schaffen machte.<ref>Legende vom [[Salzburger Stierwascher]]</ref>  
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Vergleicht man diese Fakten mit der Lage der heutigen [[Festung Hohensalzburg]], stellt man fest, dass der Aufstieg zu dieser doch beschwerlich war (und noch ist) und in der Festung stets Wassermangel herrschte. Was beispielsweise den Verteidigern in den [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert#Aufstände in Salzburg|Bauernaufständen]] im [[16. Jahrhundert]] zu schaffen machte.<ref>Legende vom [[Salzburger Stierwascher]]</ref>  
    
Ein Faktor, der für die Einbeziehung des höher gelegenen Festungsberges in die Verteidigungsmauern der ''Salzpurch'' spricht, ist der Verteidigungsfaktor. Wäre doch eine nur auf dem Nonnberg gelegene und nur dort befestigte Burg leicht von den Höhen des Festungsberges herab angreifbar gewesen. Die Nonnbergterrasse mit Kloster und früherer Martinskirche war miteinbezogen in die Befestigungsanlagen der ''Oberen Burg'' auf dem Festungsberg. Damit erklärt sich auch die Bezeichnung „Obere Burg“, die muss schon oben (über dem Nonnberg) gelegen sein. Außerdem wäre es unverständlich, wenn man den strategisch besten Platz nicht dafür nutzen würde.   
 
Ein Faktor, der für die Einbeziehung des höher gelegenen Festungsberges in die Verteidigungsmauern der ''Salzpurch'' spricht, ist der Verteidigungsfaktor. Wäre doch eine nur auf dem Nonnberg gelegene und nur dort befestigte Burg leicht von den Höhen des Festungsberges herab angreifbar gewesen. Die Nonnbergterrasse mit Kloster und früherer Martinskirche war miteinbezogen in die Befestigungsanlagen der ''Oberen Burg'' auf dem Festungsberg. Damit erklärt sich auch die Bezeichnung „Obere Burg“, die muss schon oben (über dem Nonnberg) gelegen sein. Außerdem wäre es unverständlich, wenn man den strategisch besten Platz nicht dafür nutzen würde.