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In früheren Jahrhunderten war die gesamte Bevölkerung verpflichtet bei der Brandbekämpfung mitzuwirken. Die seit dem [[16. Jahrhundert]] in regelmäßigen Abständen novellierten Feuerverordnungen bestimmten den Bürgermeister als verantwortlichen Löschdirektor und enthielten bereits detaillierte Vorschriften über Präventivmaßnahmen (Lagerung von feuergefährlichen Stoffen, Kehren der Rauchfänge), Brandalarm ("Ausrufen des Feuers") und Brandbekämpfung, Selbsthilfe wurde groß geschrieben.
 
In früheren Jahrhunderten war die gesamte Bevölkerung verpflichtet bei der Brandbekämpfung mitzuwirken. Die seit dem [[16. Jahrhundert]] in regelmäßigen Abständen novellierten Feuerverordnungen bestimmten den Bürgermeister als verantwortlichen Löschdirektor und enthielten bereits detaillierte Vorschriften über Präventivmaßnahmen (Lagerung von feuergefährlichen Stoffen, Kehren der Rauchfänge), Brandalarm ("Ausrufen des Feuers") und Brandbekämpfung, Selbsthilfe wurde groß geschrieben.
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Der Graphiker und Turnlehrer Beda Weinmann nahm den [[Dom]]<u></u>brand am [[15. September]] [[1859]] zum Anlass, in Salzburg eine Feuerwehr zu schaffen. 1865 waren dann 189 Männer aus der Stadt bereit, der neu gegründeten ''Freiwilligen Feuerwehr Salzburg'' beizutreten.
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Der [[Dom]]<u></u>brand am [[15. September]] [[1859]] wurde zum Anlass, dass man sich in der Stadt Salzburg näher mit der Gründung einer Feuerwehr zu befassen begann. 1862 setzte der Gemeinderat dazu eine eigene Kommission ein, die im In- und Ausland Erkundigungen einzog. 1863 rief Bürgermeister Heinrich Ritter von Mertens öffentlich zur Gründung eines Feuerwehr-Vereins auf und erhielt dabei die Unterstützung des Salzburger Turnvereins mit seinem Turnlehrer Beda Weinmann. 1865 waren dann 189 Männer aus der Stadt bereit, der neu gegründeten ''Freiwilligen Feuerwehr Salzburg'' beizutreten.
    
[[1866]] schuf man drei Feuerwachen: Im [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] (1. Compangnie), im [[Chiemseehof]] (2. Compagnie) und im [[Bruderhof|Bruderhaushof]] ([[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof|3. Compagnie]]), letztere blieb bis [[1999]] in Betrieb. Gleichzeitig führte man einheitliche Uniformierung und die Mindestausrüstung des Wehrmannes mit Stiefeln, Gurt und Helm ein. Bis zur Jahrhundertwende konnte eine Verbesserung der Alarmierung durch die Verwendung von Telegraphen, eine Erhöhung des Mannschaftsstandes auf über 250 Mann (in einer Stadt, die damals ca. 40&nbsp;000 Einwohner zählte), der Bau der [[Fürstenbrunner Wasserleitung]] mit 124 angeschlossenen Hydranten und der Anschluss der Zeugstätten an das öffentliche Stromnetz erreicht werden.  
 
[[1866]] schuf man drei Feuerwachen: Im [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] (1. Compangnie), im [[Chiemseehof]] (2. Compagnie) und im [[Bruderhof|Bruderhaushof]] ([[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Bruderhof|3. Compagnie]]), letztere blieb bis [[1999]] in Betrieb. Gleichzeitig führte man einheitliche Uniformierung und die Mindestausrüstung des Wehrmannes mit Stiefeln, Gurt und Helm ein. Bis zur Jahrhundertwende konnte eine Verbesserung der Alarmierung durch die Verwendung von Telegraphen, eine Erhöhung des Mannschaftsstandes auf über 250 Mann (in einer Stadt, die damals ca. 40&nbsp;000 Einwohner zählte), der Bau der [[Fürstenbrunner Wasserleitung]] mit 124 angeschlossenen Hydranten und der Anschluss der Zeugstätten an das öffentliche Stromnetz erreicht werden.  
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