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Der Band hat einen gut erhaltenen Ledereinband; der Textteil ist (relativ) geringfügig vergilbt und etwas fleckig. Die gefaltet eingeklebten (und auf dem Titelblatt genannten) ''37 sauberen und richtigen Landkarten'' sind sorgfältig handkoloriert (so auch in anderen eingesehenen Exemplaren) und sehr gut erhalten. Der Taschenatlas war wohl ein Gebrauchsexemplar des Handelshauses, stand aber vielleicht eher im Regal als das er unterwegs im Einsatz war. Lose eingelegt ist eine nicht dazugehörige, handkolorierte Karte vom „Westfälischen Kreis“, Augsburg 1794.
 
Der Band hat einen gut erhaltenen Ledereinband; der Textteil ist (relativ) geringfügig vergilbt und etwas fleckig. Die gefaltet eingeklebten (und auf dem Titelblatt genannten) ''37 sauberen und richtigen Landkarten'' sind sorgfältig handkoloriert (so auch in anderen eingesehenen Exemplaren) und sehr gut erhalten. Der Taschenatlas war wohl ein Gebrauchsexemplar des Handelshauses, stand aber vielleicht eher im Regal als das er unterwegs im Einsatz war. Lose eingelegt ist eine nicht dazugehörige, handkolorierte Karte vom „Westfälischen Kreis“, Augsburg 1794.
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Als Teil des „bayerischen Kreises“ ist ''Saltzburg'' kurz auf der S. 43 beschrieben, bei ''Tyrol'' ist S. 37 ein kleiner Hinweis auf ''Brauneck'', das ist Bruneck, der Geburtsort von Franz Anton Spängler. Besondere „Gebrauchsspuren“ sind an diesen Stellen nicht zu entdecken (auch an anderen Stellen keinerlei Notizen o. ä.). Der Ort Taufers im [[Ahrntal]], im damaligen [[Bistum Brixen]] ([[Diözese Brixen]]), mit dem Stammhaus der Spangler ist nicht genannt, ebenso wenig Venedig ([[Venetien]]) als zeitweilige weitere Niederlassung der Familie Spängler; das war außerhalb ''Teutschlandes'' (außerhalb des Römisch-Deutschen Reiches) gelegen. Auf besondere Aktivitäten der Spängler lässt der Band leider nicht schließen, aber immerhin bietet er einen wichtigen Blick auf das ''[[Erzbistum Salzburg|Ertz-Bisthum Saltzburg]]''  in seiner damaligen Größe im Römisch Deutschen Reich („Deutschland“) des Jahres 1733.
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Als Teil des „bayerischen Kreises“ ist ''Saltzburg'' kurz auf der S. 43 beschrieben, bei ''Tyrol'' ist S. 37 ein kleiner Hinweis auf ''Brauneck'', das ist Bruneck, der Geburtsort von Franz Anton Spängler. Besondere „Gebrauchsspuren“ sind an diesen Stellen nicht zu entdecken (auch an anderen Stellen keinerlei Notizen o. ä.). Der Ort Taufers im [[Ahrntal]], im damaligen [[Bistum Brixen]] ([[Diözese Brixen]]), mit dem Stammhaus der Spangler ist nicht genannt, ebenso wenig Venedig ([[Venetien]]) als zeitweilige weitere Niederlassung der Familie Spängler; das war außerhalb ''Teutschlandes'' (außerhalb des Römisch-Deutschen Reiches) gelegen. Auf besondere Aktivitäten der Spängler lässt der Band leider nicht schließen, aber immerhin bietet er einen wichtigen Blick auf das ''[[Erzbistum Salzburg|Ertz-Bisthum Saltzburg]]''  in seiner damaligen Größe im [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Römisch Deutschen Reich]] („Deutschland“) des Jahres 1733.
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==