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ergänzt aus der Rojacher-Biografie mit der Chronik und den Hüttenwirten
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[[Datei:Rojacherhütte01.08.2013 005.jpg|thumb|Die Rojacherhütte]]
 
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[[Datei:Rojacherhütte01.08.2013 023.jpg|thumb|Die Rojacherhütte am Weg zum [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]], den man rechts hinten (Felsspitze auf dem dunklen Kamm) sieht. Links die [[Goldbergspitze]] (3&nbsp073 [[m ü. A.]]. ]]  
 
[[Datei:Rojacherhütte01.08.2013 023.jpg|thumb|Die Rojacherhütte am Weg zum [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]], den man rechts hinten (Felsspitze auf dem dunklen Kamm) sieht. Links die [[Goldbergspitze]] (3&nbsp073 [[m ü. A.]]. ]]  
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[[Datei:Rauriser Talmuseum 13.jpg|thumb|Im [[Rauriser Talmuseum]] im [[Lebensorghaus]] in [[Rauris]]. [[Siegfried Kopp]], Kustos des Museums, erklärt zum Bild der Theresia Peer, vulgo ''Gletschergoas'', dass sie mit 25 Jahren die am längsten gewesene Hüttenwirtin der Rojacherhütte war.]]
 
Die '''Rojacher Hütte''' ist eine alpine Schutzhütte der Sektion [[Rauris]] des [[Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]].
 
Die '''Rojacher Hütte''' ist eine alpine Schutzhütte der Sektion [[Rauris]] des [[Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]].
    
== Geografie ==
 
== Geografie ==
Sie befindet sich am [[Alpenhauptkamm]] der [[Hohe Tauern|Hohe Tauern]] in 2 719 [[m ü. A.]], etwa einen Kilometer Luftlinie südöstlich des Gipfels des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblicks]] mit dem [[Zittelhaus]] und dem [[Observatorium Sonnblick]].
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Sie befindet sich am [[Alpenhauptkamm]] der [[Hohe Tauern|Hohe Tauern]] in 2 718 [[m ü. A.]], etwa einen Kilometer Luftlinie am Südostgrat des Gipfels des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblicks]] mit dem [[Zittelhaus]] und dem [[Observatorium Sonnblick]].
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== Ausstattung ==
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Es gibt eine einfache Bewirtung, Notunterkunft und Bewirtungsraum in dem man sich gerade umdrehen kann.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Vor einigen Jahren wurde in der Nähe dieser Berghütte ein [[Skarabäus]] gefunden, der auf die Begehung dieser Gebirgsregion in römischer Zeit schließen lässt.
 
Vor einigen Jahren wurde in der Nähe dieser Berghütte ein [[Skarabäus]] gefunden, der auf die Begehung dieser Gebirgsregion in römischer Zeit schließen lässt.
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== Ausstattung ==
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=== Chronik ===
Es gibt eine einfache Bewirtung, Notunterkunft und Bewirtungsraum in dem man sich gerade umdrehen kann.
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Auszug aus der [[Ignaz Rojacher (Biografie)|Rojacher-Biografie]] von [[Margot Daum]]:
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* [[1898]] hatte Wilhelm Ritter von Arlt in den Felswänden des Südostgrates zwischen dem kleinen Sonnblickgletscher und dem Südhang des [[Goldberggletscher]]s auf seine Kosten eine Schutzhütte in der Größe von 5,4 x 5,4 m erbauen lassen. Sie ist ein bescheidener Stützpunkt, aber willkommene Notunterkunft am neuen „Rauriser Weg“.
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* Am 14. August 1899 fand die Eröffnung der Rojacherhütte im Beisein der Mitglieder der [[Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein|DuOeAV]] [[Österreichischer Alpenverein Sektion Rauris|Sektion Rauris]] statt. Der Grund, auf dem die Hütte steht (Besitz des Wilhelm Ritter von Arlt), wurde auf dessen Wunsch durch Vermittlung der Gesellschaft von der Gewerkschaft Radhausberg dem DuOeAV geschenkweise überlassen (Jahrbuch [[Sonnblickverein]] [[1919]]–[[1923]]).
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* [[16. Juni]] [[1925]]: Kauf durch die Sektion Halle an der Saale des DuOeAV zum Kaufpreis von 3.000 Reichsmark.
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* [[1930]]: Da die Hütte nicht ständig bewirtschaftet wurde, kam es zu regelrechten Plünderungen, so dass in diesem Jahr die Räume neu eingerichtet werden mussten.
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* [[1945]] bis [[1984]] wurde die Hütte und auch das Zittelhaus vom Hüttenwart Karl Baumann aus [[Salzburg]] betreut.
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* [[1955]]: Nach Inkrafttreten des österreichischen Staatsvertrages mit den Alliierten wurden die deutschen Hütten Eigentum des österreichischen Staates. Die Hütten der ostdeutschen Sektionen (auch Sektion Halle an der Saale) gingen [[1960]] in das Eigentum des österreichischen Alpenvereines über.
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* [[1951]] bis [[1975]]: 25 Sommer lang bewirtschaftete die Hüttenwirtin Theresia Peer, liebevoll „Gletschergoaß“ genannt, „ihr Hütterl“. Ihren kargen Verdienst verwendete sie zum großen Teil wieder für die Erhaltung der Hütte. Ihr ist es zu verdanken, dass die Rojacherhütte nicht dem Verfall preisgegeben wurde. Die von ihr verkörperte Nachkriegs-Hüttengeschichte wird unvergesslich bleiben.
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* Am [[30. April]] [[1984]] ging durch den Kauf des Zittelhauses von der Sektion Rauris des Österreichischen Alpenvereines auch die Rojacherhütte, im Einvernehmen mit dem OeAV, in ihren Besitz über.
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* [[1989]]: Verkleidung der Wände mit [[Holzschindel]]n, Installation einer kleinen Solaranlage.
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* [[1992]]: Um eine halbwegs gute Bewirtschaftung und ordentliche Unterkunft des Pächters zu ermöglichen, wurde eine Erweiterung in Richtung Felshang geplant.
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* [[1993]]: Bau der Fundamente, Aufstellung der Holzkonstruktion mit Isolierung und Verkleidung. Verkleidung der Wände und der gesamten Dachfläche mit Holzschindeln, neuer Kamin.
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* [[1994]]: Innenausbau, neue Fenster und Türen. Einweihung am [[16. Juli]] 1994. Die Baukosten betrugen 350.000 [[Schilling]]. Der Zubau ging mit viel Eigenleistung der Sektionsmitglieder rasch voran.
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* Derzeit bietet die Rojacherhütte einen Küchenraum, Pächter-Schlafraum, einen kleinen Lager-Vorratsraum, Holzlager und im Obergeschoß zehn Schlafstellen.
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* Sommer [[2010]]: Sanierung der [[Photovoltaik]]anlage (Sonnenkollektoren für Stromerzeugung). 
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* Sommer [[2011]]: Sanierung der Fensterbalken und Fenstertausch.
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* Juli [[2015]]: Komplette Erneuerung PV-Anlage mit Schaltschrank und neue LED-Leuchten.
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* Sommer [[2016]]/[[2017]]: Wasserquellfassung und Wasserversorgung.
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* Sommer [[2018]]: Erneuerung der Matratzen und der Bettwäsche.
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* Geplant [[2020]] – eventuell aufgrund von [[Covid-19]] erst [[2021]]: Neue Toilette, ein „Trockenklo“.
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=== Pächter ===
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Ebenfalls aus der Biografie von Rojacher:
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! Zeit !! Pächter der Rojacherhütte
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| 1951–1975|| Theresia Peer vulgo „Gletschergoas“, 25 Jahre Hüttenwirtin der Rojacherhütte
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| 1976–1980 || Hauptschullehrer Diether Bernhard
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| 1981 || Keine Bewirtschaftung
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| 1982–1983|| Dienstfreie Angestellte der meteorologischen Station Sonnblick
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| 1985|| Bewirtschaftet durch Wetterwarte-Mitarbeiter
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| 1986|| Johann Gmeiner und Christian Gerstgraser
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| 1987–1988|| Elfriede Mazur
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| 1989–1991|| Wolfgang Wess
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| 1992–1995|| Melita Maislinger
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| 1996–2000|| Rudolf Neuffer vulgo „Seeman Rudl“, Rauris
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| 2001–2003|| Gottfried Härtel aus Graz
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| 2004–2006|| Hermann Maislinger aus Rauris
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| 2007–2010|| Edda und Peter Schmitzer aus Graz
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| 2011–2013|| Martin Oberlechner aus Rauris
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| 2014–2018|| Patrick Meixner aus [[Dienten am Hochkönig]] mit Manuela Lehrner
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| 2019–2020|| Rupert Rohrmoser aus [[Großarl]]
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| 2020|| Jakob Schöner aus Mödling in [[Niederösterreich]]
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== Bilder ==
 
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
* [[Ignaz Rojacher (Biografie)]] mit der Chronik der Hütte
 
* [[Ignaz Rojacher (Biografie)]] mit der Chronik der Hütte
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== Weblink ==
 
== Weblink ==
* [https://www.alpenverein.at/rojacherhuette/ www.alpenverein.at/rojacherhuette
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* [https://www.alpenverein.at/rojacherhuette/ www.alpenverein.at/rojacherhuette]
 
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E369722%7E350830%7E374910%7E348862%7E%40372235%7C349846%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]
 
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E369722%7E350830%7E374910%7E348862%7E%40372235%7C349846%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==