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==Schalensteine==
 
==Schalensteine==
Schalen auf Felsoberflächen sind künstlich hergestellte halbrunde Vertiefungen von wenigen bis zu 30 cm Durchmesser. Sie sind ausgerieben oder ausgepickelt. Bedeutung und zeitliche Zuordnung der Schalen (cupules) ist umstritten. Im für seine Felskunst weltberühmten italienischen Valcamonica finden sich die „Felsen mit cupules häufig am Rand von Arealen mit figurativen Bebilderungen und entlang der Pfade, die zu ihnen hinführen. Sie könnten also als Wegzeichen oder Stationen fungiert haben, die zu den geweihten Orten führen.“ Für Archäologen sind Schalensteine bis heute eine Herausforderung, die häufig umgangen wird, da die archäologische Deutung und zeitliche Zuordnung der cupules ohne Fundkontext selbst dort schwer fällt, wo frühe Besiedlungen bereits nachgewiesen sind.
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Schalen auf Felsoberflächen sind künstlich hergestellte halbrunde Vertiefungen von wenigen bis zu 30 cm Durchmesser. Sie wurden ausgerieben oder ausgepickelt. Bedeutung und zeitliche Zuordnung der Schalen (cupules) ist umstritten. Im für seine Felskunst weltberühmten italienischen Valcamonica finden sich die „Felsen mit cupules häufig am Rand von Arealen mit figurativen Bebilderungen und entlang der Pfade, die zu ihnen hinführen. Sie könnten also als Wegzeichen oder Stationen fungiert haben, die zu den geweihten Orten führen.“ Für Archäologen sind Schalensteine bis heute eine Herausforderung, die häufig umgangen wird, da die archäologische Deutung und zeitliche Zuordnung der cupules ohne Fundkontext selbst dort schwer fällt, wo frühe Besiedlungen bereits nachgewiesen sind.
    
Schalensteine umgrenzen in bemerkenswerter Anzahl und Lage auch das Gebiet um den [[Oberer Bockhartsee]]. Sie finden sich aber auch an möglichen ehemaligen Kultplätzen wie z. B. auf dem Danielsberg im oberen Mölltal, auf dem nachweislich ein römischen Tempel stand, der wahrscheinlich eine vorrömische Kultstätte abgelöst hat.
 
Schalensteine umgrenzen in bemerkenswerter Anzahl und Lage auch das Gebiet um den [[Oberer Bockhartsee]]. Sie finden sich aber auch an möglichen ehemaligen Kultplätzen wie z. B. auf dem Danielsberg im oberen Mölltal, auf dem nachweislich ein römischen Tempel stand, der wahrscheinlich eine vorrömische Kultstätte abgelöst hat.
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