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→‎Diabasbergbau am Biberg in Saalfelden: Hinweis auf Hauptartikel Biberg
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=====Diabasbergbau am Biberg in Saalfelden=====  
 
=====Diabasbergbau am Biberg in Saalfelden=====  
 
Ganz anders ist die Situation in Saalfelden. Hier befinden sich am Biberg drei abbauwürdige Stöcke – „Kehlbach“, „Hinterburg“ und „Posch“. Mit dem Tagbau wurde bereits [[1927]] begonnen. [[1928]] wurde die erste Firma zum Abbau dieses Vorkommens gegründet. Am Beginn des Zweiten Weltkrieges erreichte der Tagbau bereits das Plateau des Bibergs und bis ca. 1955 war das dort befindliche gesamte prähistorische Siedlungsareal auf der Felshöhe des Bibergs mit der Felshöhe selbst dem Bergbau zum Opfer gefallen. „Heute ragt der Biberg wie ein riesiger hohler Stockzahn aus der Talebene auf.“ ([[Fritz Moosleitner]]).  
 
Ganz anders ist die Situation in Saalfelden. Hier befinden sich am Biberg drei abbauwürdige Stöcke – „Kehlbach“, „Hinterburg“ und „Posch“. Mit dem Tagbau wurde bereits [[1927]] begonnen. [[1928]] wurde die erste Firma zum Abbau dieses Vorkommens gegründet. Am Beginn des Zweiten Weltkrieges erreichte der Tagbau bereits das Plateau des Bibergs und bis ca. 1955 war das dort befindliche gesamte prähistorische Siedlungsareal auf der Felshöhe des Bibergs mit der Felshöhe selbst dem Bergbau zum Opfer gefallen. „Heute ragt der Biberg wie ein riesiger hohler Stockzahn aus der Talebene auf.“ ([[Fritz Moosleitner]]).  
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* Hauptartikel: [[Biberg]]
 
    
 
    
 
Das Lager „Kehlbach“ ging um das Jahr [[1965]] zu Ende und es wurde eine Förderstraße zum Lager „Hinterburg“, das etwa einen Kilometer vom Kehlbacher Lager entfernt liegt,  gebaut. Dort wurde ab [[1966]] abgebaut.
 
Das Lager „Kehlbach“ ging um das Jahr [[1965]] zu Ende und es wurde eine Förderstraße zum Lager „Hinterburg“, das etwa einen Kilometer vom Kehlbacher Lager entfernt liegt,  gebaut. Dort wurde ab [[1966]] abgebaut.
Die Spuren des Abbaus sind heute weithin sichtbar und dessen Ausweitung war in den letzten Jahren aus ökologischen Gründen umstritten. Man hat sich jedoch für die Ausweitung entschieden und in das Abbaugelände massiv investiert. U. a. wurde ein Tunnel errichtet, durch den der Abtransport des gewonnenen Materials vom untertägigen Gewinnungsort zum obertägigen Verarbeitungsort erfolgt. Das aufbereitete Gestein wird mittels LKW und Selbst-Entladewaggons der ÖBB an die Bestimmungsorte transportiert.  
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Die Spuren des Abbaus sind heute weithin sichtbar und dessen Ausweitung war in den letzten Jahren aus ökologischen Gründen umstritten. Man hat sich jedoch für die Ausweitung entschieden und in das Abbaugelände massiv investiert. U. a. wurde ein Tunnel errichtet, durch den der Abtransport des gewonnenen Materials vom untertägigen Gewinnungsort zum obertägigen Verarbeitungsort erfolgt. Das aufbereitete Gestein wird mittels LKW und Selbst-Entladewaggons der ÖBB an die Bestimmungsorte transportiert.
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==Schlussbemerkung==
 
==Schlussbemerkung==
 
Unbestritten ist, dass die Diabasgewinnung und –Verarbeitung in Saalfelden seit Jahrzehnten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region Pinzgau darstellt.  
 
Unbestritten ist, dass die Diabasgewinnung und –Verarbeitung in Saalfelden seit Jahrzehnten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region Pinzgau darstellt.  
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