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| | === Saison 2012/13 === | | === Saison 2012/13 === |
| − | [[Datei:Salzburg Wacker36.JPG|miniatur|Fanchoreo für Roger Schmidt]]Die Saison begann mit dem überraschenden und blamablen Ausscheiden in der zweiten CL-Qualifikationsrunde gegen den luxemburgischen Meister FC Dudelange. Als Konsequenz begannen Schmidt und Rangnick mit dem Umbau der Mannschaft. In der letzten Woche der Transferzeit wurden die beiden Norweger [[Havard Nielsen]] und [[Valon Berisha]], der [[Ghana]]er [[Isaac Vorsah]], der Senegalese [[Sadio Mané]] und der Slowene [[Kevin Kampl]] verpflichtet, gleichzeitig traten Stammspieler der Meistermannschaft des Vorjahres in den Hintergrund oder wurden sogar zum [[FC Liefering]] in die [[Regionalliga West]] "verbannt". Nach einer kurzen Findungsphase begann das neue taktische Konzept des Duos Schmidt/Ragnick mit schnellem Kurzpassspiel und weit vorgezogenem Pressing zu wirken. Erst gegen Ende der Herbstsaison musste das junge Team dann doch Austria Wien durch unnötige Punkteverluste in der Zwischentabelle ziehen lassen.
| + | Die Saison begann mit dem überraschenden und blamablen Ausscheiden in der zweiten CL-Qualifikationsrunde gegen den luxemburgischen Meister FC Dudelange. Als Konsequenz begannen Schmidt und Rangnick mit dem Umbau der Mannschaft. In der letzten Woche der Transferzeit wurden die beiden Norweger [[Havard Nielsen]] und [[Valon Berisha]], der [[Ghana]]er [[Isaac Vorsah]], der Senegalese [[Sadio Mané]] und der Slowene [[Kevin Kampl]] verpflichtet, gleichzeitig traten Stammspieler der Meistermannschaft des Vorjahres in den Hintergrund oder wurden sogar zum [[FC Liefering]] in die [[Regionalliga West]] "verbannt". Nach einer kurzen Findungsphase begann das neue taktische Konzept des Duos Schmidt/Ragnick mit schnellem Kurzpassspiel und weit vorgezogenem Pressing zu wirken. Erst gegen Ende der Herbstsaison musste das junge Team dann doch Austria Wien durch unnötige Punkteverluste in der Zwischentabelle ziehen lassen. |
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| | Das Frühjahr begann unglücklich für die Salzburger: zwei Spielabsagen ließen Austria Wien Siege vorlegen - Red Bull antwortete jeweils mit Unentschieden in den Nachtragsspielen. Austria Wien konnte in der Tabelle davon ziehen, der Vorsprung betrug Anfang März bereits 13 Punkte. Eine kurze Schwächeperiode der Wiener nach dem 1:1 im direkten Duell in Favoriten, in denen ihnen nur zwei Punkte in drei Runden gelangen und der Vorsprung auf sechs Punkte schmolz, weckte noch einmal Hoffnung in Salzburg, aber am vorletzten Spieltag fixierten die Veilchen den Meistertitel. Mit dem zweiten Platz qualifizierte man sich auch für die CL-Qualifikation, wo man jedoch auf eine Mannschaft aus der Meistergruppe treffen wird. | | Das Frühjahr begann unglücklich für die Salzburger: zwei Spielabsagen ließen Austria Wien Siege vorlegen - Red Bull antwortete jeweils mit Unentschieden in den Nachtragsspielen. Austria Wien konnte in der Tabelle davon ziehen, der Vorsprung betrug Anfang März bereits 13 Punkte. Eine kurze Schwächeperiode der Wiener nach dem 1:1 im direkten Duell in Favoriten, in denen ihnen nur zwei Punkte in drei Runden gelangen und der Vorsprung auf sechs Punkte schmolz, weckte noch einmal Hoffnung in Salzburg, aber am vorletzten Spieltag fixierten die Veilchen den Meistertitel. Mit dem zweiten Platz qualifizierte man sich auch für die CL-Qualifikation, wo man jedoch auf eine Mannschaft aus der Meistergruppe treffen wird. |
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| | === Saison 2013/14 === | | === Saison 2013/14 === |
| − | [[Datei:Bundesliga FC Red Bull Salzburg vs SC Wiener Neustadt 36.JPG|miniatur|Bereits in der 28. Runde stand der Meistertitel fest und wurde nach dem Heimspiel gegen Wiener Neustadt gefeiert.]]
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| | In Gegensatz zu früheren Jahren wurde der Kader nur punktuell verstärkt. Neben den Rückkehrer [[Marco Meilinger]] (Leihe bei Ried) wurde [[Andre Ramalho]] vom FC Liefering in die erste Mannschaft heraufgezogen. Neu kamen [[Yordy Reyna]] für das Mittelfeld und [[Peter Gulacsi]] im Tor.Nach einer erfolgreichen Vorbereitung, wo unter anderem in einem Testspiel in der Red Bull Arena Schalke 04, der 4. der deutschen Bundesliga, mit 3:1 besiegt werden konnte, startete der Verein auch in die Liga mit einem 5:1 Auswärtssieg bei Wiener Neustadt. In der CL-Qualifikation wurde ihnen der türkische Spitzenverein Fenerbahce Istanbul zugelost. Das Heimspiel am [[31. Juli]] [[2013]] (1:1) war das erste ausverkaufte Bewerbsspiel des FC Red Bull Salzburg. Laut offizieller Statistik waren 28.793 Zuschauer im Stadion. Da das Rückspiel mit 1:3 verloren ging, wechselte der Verein in die Europa-League-Play-off-Runde, wo ihm VMFD Žalgiris Vilnius aus Litauen zugelost wurde. Mit einem Gesamtscore von 7:0 wurde die Gruppenphase der Euroleague souverän erreicht. | | In Gegensatz zu früheren Jahren wurde der Kader nur punktuell verstärkt. Neben den Rückkehrer [[Marco Meilinger]] (Leihe bei Ried) wurde [[Andre Ramalho]] vom FC Liefering in die erste Mannschaft heraufgezogen. Neu kamen [[Yordy Reyna]] für das Mittelfeld und [[Peter Gulacsi]] im Tor.Nach einer erfolgreichen Vorbereitung, wo unter anderem in einem Testspiel in der Red Bull Arena Schalke 04, der 4. der deutschen Bundesliga, mit 3:1 besiegt werden konnte, startete der Verein auch in die Liga mit einem 5:1 Auswärtssieg bei Wiener Neustadt. In der CL-Qualifikation wurde ihnen der türkische Spitzenverein Fenerbahce Istanbul zugelost. Das Heimspiel am [[31. Juli]] [[2013]] (1:1) war das erste ausverkaufte Bewerbsspiel des FC Red Bull Salzburg. Laut offizieller Statistik waren 28.793 Zuschauer im Stadion. Da das Rückspiel mit 1:3 verloren ging, wechselte der Verein in die Europa-League-Play-off-Runde, wo ihm VMFD Žalgiris Vilnius aus Litauen zugelost wurde. Mit einem Gesamtscore von 7:0 wurde die Gruppenphase der Euroleague souverän erreicht. |
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| | === Saison 2015/16 === | | === Saison 2015/16 === |
| − | [[Datei:FC Red Bull Salzburg versus SK Sturm Graz (7. Mai 2016) 22.JPG|mini|Meistertrainer 2015/16 [[Oscar Garcia|Óscar García]]]]
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| | Nach der Trennung von Adi Hütter wurde [[Peter Zeidler]], der Trainer des FC Lieferings, neuer Cheftrainer bei den Bullen. Ralf Rangnick verließ Salzburg, die neuen Sportdirektoren wurden [[Jochen Sauer]] und als sportlicher Leiter [[Christoph Freund]]. | | Nach der Trennung von Adi Hütter wurde [[Peter Zeidler]], der Trainer des FC Lieferings, neuer Cheftrainer bei den Bullen. Ralf Rangnick verließ Salzburg, die neuen Sportdirektoren wurden [[Jochen Sauer]] und als sportlicher Leiter [[Christoph Freund]]. |
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| | === Saison 2016/17 === | | === Saison 2016/17 === |
| − | [[Datei:FC Red Bull Salzburg vs. SK Rapid Wien (13. Mai 2017) 24.jpg|mini|In der 33. Runde wurde der Meistertitel fixiert.]]
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| | Die Meisterschaft begann wieder mit einer Niederlage (1:3 bei Sturm Graz), erst in der dritten Runde konnte der erste Sieg gefeiert werden. Am Ende der Hinrunde stand Salzburg auf dem dritten Platz. Durch eine neue Bundesliga-Bestmarke von 47 Punkten in der Rückrunde und den wenigsten Gegentoren (24) seit dem Red-Bull-Einstieg gelang eine Aufholjagd, die einen neuen Klubrekord von 81 Punkten und mit 18 Zählern Abstand (Ligarekord mit 19 Punkten Abstand ex aequo durch Sturm Graz 1998 und Red Bull Salzburg 2007) auf den Vizemeister, Austria Wien, die souveräne abermalige Titelverteidigung bedeutete. Zudem stellte man mit der vierten errungenen Meisterschaft en suite den bisherigen Rekord von Austria Wien (1978-1981) ein. Die einzige Niederlage der Rückrunde setzte es erst am [[6. Mai]] [[2017]] mit 1:2 beim SV Mattersburg. Doch schon in der darauffolgenden 33. Runde konnte man im Heimspiel gegen den SK Rapid Wien die Titelmission ein 11. Mal erfüllen. Óscar García gelang es nach [[Otto Baric]] als bislang zweitem Trainer in Salzburg und als erstem Coach seit [[Kurt Jara]] mit dem FC Tirol im Jahre 2001, den Titel in der österreichischen Bundesliga zu verteidigen. Der spanische Trainer hat zudem mit dem 2:0-Auswärtserfolg am 15. April 2017 in Wolfsberg gegen den WAC die 100 Punktemarke in lediglich 45 Bundesligaspielen erreicht und konnte die Ligabestmarke von Ex-Trainer Roger Schmidt noch um zwei Spiele unterbieten. Nachdem der Kapitän und mehrfache Torschützenkönig Jonatan Soriano den Verein im Februar 2017 Richtung China verlassen hatte, wurde festgelegt, dass seine Trikotnummer 26 nicht mehr vergeben wird. Nach Saisonende verließ Óscar García den Verein zu AS St. Etienne (Frankreich), seine Nachfolge übernahm der bisherige U18-Akademietrainer [[Marco Rose]]. | | Die Meisterschaft begann wieder mit einer Niederlage (1:3 bei Sturm Graz), erst in der dritten Runde konnte der erste Sieg gefeiert werden. Am Ende der Hinrunde stand Salzburg auf dem dritten Platz. Durch eine neue Bundesliga-Bestmarke von 47 Punkten in der Rückrunde und den wenigsten Gegentoren (24) seit dem Red-Bull-Einstieg gelang eine Aufholjagd, die einen neuen Klubrekord von 81 Punkten und mit 18 Zählern Abstand (Ligarekord mit 19 Punkten Abstand ex aequo durch Sturm Graz 1998 und Red Bull Salzburg 2007) auf den Vizemeister, Austria Wien, die souveräne abermalige Titelverteidigung bedeutete. Zudem stellte man mit der vierten errungenen Meisterschaft en suite den bisherigen Rekord von Austria Wien (1978-1981) ein. Die einzige Niederlage der Rückrunde setzte es erst am [[6. Mai]] [[2017]] mit 1:2 beim SV Mattersburg. Doch schon in der darauffolgenden 33. Runde konnte man im Heimspiel gegen den SK Rapid Wien die Titelmission ein 11. Mal erfüllen. Óscar García gelang es nach [[Otto Baric]] als bislang zweitem Trainer in Salzburg und als erstem Coach seit [[Kurt Jara]] mit dem FC Tirol im Jahre 2001, den Titel in der österreichischen Bundesliga zu verteidigen. Der spanische Trainer hat zudem mit dem 2:0-Auswärtserfolg am 15. April 2017 in Wolfsberg gegen den WAC die 100 Punktemarke in lediglich 45 Bundesligaspielen erreicht und konnte die Ligabestmarke von Ex-Trainer Roger Schmidt noch um zwei Spiele unterbieten. Nachdem der Kapitän und mehrfache Torschützenkönig Jonatan Soriano den Verein im Februar 2017 Richtung China verlassen hatte, wurde festgelegt, dass seine Trikotnummer 26 nicht mehr vergeben wird. Nach Saisonende verließ Óscar García den Verein zu AS St. Etienne (Frankreich), seine Nachfolge übernahm der bisherige U18-Akademietrainer [[Marco Rose]]. |
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| | === Saison 2017/18 === | | === Saison 2017/18 === |
| − | [[Datei:Fanclubs Weihnachtsfeier 64.jpg|mini|Marco Rose]]
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| | Mit Beginn der Saison verließen [[Josip Radosevic]] und [[Andre Wisdom]] den Verein. Im Juli wechselte [[Konrad Laimer]] nach Leipzig. Ebenso wechselte Trainer Óscar García, er wurde neuer Trainer des französischen Erstligaclubs AS St. Etienne. Am 15. Juni 2017 wurde der Trainer der erfolgreichen U19, [[Marco Rose]], als neuer Trainer benannt. | | Mit Beginn der Saison verließen [[Josip Radosevic]] und [[Andre Wisdom]] den Verein. Im Juli wechselte [[Konrad Laimer]] nach Leipzig. Ebenso wechselte Trainer Óscar García, er wurde neuer Trainer des französischen Erstligaclubs AS St. Etienne. Am 15. Juni 2017 wurde der Trainer der erfolgreichen U19, [[Marco Rose]], als neuer Trainer benannt. |
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| − | [[Datei:UEFA Euro-League FC Salzburg gegen AFC Ajax Amsterdam .JPG 22.JPG|miniatur|Sechzehntelfinale gegen AFC Ajax]]
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| − | [[Datei:UEFA Euro League FC Salzburg vs. FC Basel 08.JPG|miniatur|Achtelfinale gegen FC Basel]]
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| | Im 1/16 Finale erhielt Salzburg den holländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zugelost. Obwohl es ein schweres Los gelang es den Bullen, Ajax zwei Mal zu besiegen (3:0 auswärts, 3:1 zu Hause). Im 1/8 Finale traf Salzburg auf den FC Basel. Das Auswärtsspiel endete 0:0. Damit schoss Salzburg zum ersten Mal nach 61 Spielen kein Tor. Die Chancen auf einen Aufstieg wurden aber durch eine unglückliche 1:2 Niederlage im heimischen Stadion vergeben. Das Aus war umso bitterer, als Basel nach einem frühen Ausschluss 80 Minuten mit 10 Mann spielen musste, Salzburg schnell 1:0 führte, zahlreiche Chancen auf die Vorentscheidung liegen ließ und dann aus zwei Eckbällen zwei Gegentore erhielt. | | Im 1/16 Finale erhielt Salzburg den holländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zugelost. Obwohl es ein schweres Los gelang es den Bullen, Ajax zwei Mal zu besiegen (3:0 auswärts, 3:1 zu Hause). Im 1/8 Finale traf Salzburg auf den FC Basel. Das Auswärtsspiel endete 0:0. Damit schoss Salzburg zum ersten Mal nach 61 Spielen kein Tor. Die Chancen auf einen Aufstieg wurden aber durch eine unglückliche 1:2 Niederlage im heimischen Stadion vergeben. Das Aus war umso bitterer, als Basel nach einem frühen Ausschluss 80 Minuten mit 10 Mann spielen musste, Salzburg schnell 1:0 führte, zahlreiche Chancen auf die Vorentscheidung liegen ließ und dann aus zwei Eckbällen zwei Gegentore erhielt. |
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| | == Fanszene == | | == Fanszene == |
| − | [[File:Salzburg Charkiv19.JPG|thumb|Südtribüne 2012]]
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| − | [[Datei:Championsleague Qualifikation FC Salzburg gegen Malmö FF 06.JPG|mini|Nordkurve gegen Malmö FF (2014)]]
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| − | [[Datei:FC Red Bull Salzburg gegen Wolfsberger AC (15. 5. 2016) 137.JPG|mini|Fanprotest wegen des nicht angenommenen Sterns]]
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| | Nach der Übernahme durch Red Bull kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Vereinsführung, vor allen wegen der Änderung des Namens und der Vereinsfarben. Die Streitereien mündeten in die Gründung eines neuen Vereines unter dem Namen [[Sportverein Austria Salzburg]]. | | Nach der Übernahme durch Red Bull kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Vereinsführung, vor allen wegen der Änderung des Namens und der Vereinsfarben. Die Streitereien mündeten in die Gründung eines neuen Vereines unter dem Namen [[Sportverein Austria Salzburg]]. |
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