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Die Blüten der Lärche erscheinen in den Monaten März bis Mai, sind einhäusig. Die Lärchenzapfen sind klein, eiförmig, aufgerichtet, anfangs hellbraun, später grau. Sie bleiben nach dem Samenausfall jahrelang am Baum. Die Keimlinge sind zart, bläulichgrün, ihre Erstlingsnadeln blaugrün. Sie stehen einzeln und ihr Stiel ist meist rot. Lärchen wachsen in den ersten Jahren sehr rasch, werden aber mit 20 bis 30 Jahren im Wuchs von Fichten eingeholt und auch überwachsen. Mit etwa 60 bis 150 Jahren erreicht sie eine Höhe von 20, 30 oder auch 40 Metern. Lärchen reinigen sich von ihren Ästen auch im Einzelstand bis hoch hinauf.  Lärchenbäume bedürfen freier Lagen und bewegter Luft, sie benötigen frische, lockere und kräftige Böden und sind gegen Hitze und Frost wenig empfindlich. Eine Lärche kann letztlich unter guten Bedingungen bis zu 600 bis 700 Jahre alt und über 50 m hoch werden.
 
Die Blüten der Lärche erscheinen in den Monaten März bis Mai, sind einhäusig. Die Lärchenzapfen sind klein, eiförmig, aufgerichtet, anfangs hellbraun, später grau. Sie bleiben nach dem Samenausfall jahrelang am Baum. Die Keimlinge sind zart, bläulichgrün, ihre Erstlingsnadeln blaugrün. Sie stehen einzeln und ihr Stiel ist meist rot. Lärchen wachsen in den ersten Jahren sehr rasch, werden aber mit 20 bis 30 Jahren im Wuchs von Fichten eingeholt und auch überwachsen. Mit etwa 60 bis 150 Jahren erreicht sie eine Höhe von 20, 30 oder auch 40 Metern. Lärchen reinigen sich von ihren Ästen auch im Einzelstand bis hoch hinauf.  Lärchenbäume bedürfen freier Lagen und bewegter Luft, sie benötigen frische, lockere und kräftige Böden und sind gegen Hitze und Frost wenig empfindlich. Eine Lärche kann letztlich unter guten Bedingungen bis zu 600 bis 700 Jahre alt und über 50 m hoch werden.
 
==Verbreitung in Österreich==
 
==Verbreitung in Österreich==
Lärchen sind Gebirgsbäume. Sie kommen in den Alpen bis in eine Höhe von 2400 Metern vor. Etwa 5,2 % der Hochwaldflächen Österreichs bestehen aus Lärchen. Reine Lärchenwälder kommen nur in Tirol vor, überall sonst wächst sie gemischt mit anderen Bäumen.  Osttirol und Kärnten weisen den höchsten Lärchenwaldanteil auf. Dort kommt sie bis zur Waldgrenze in einer Seehöhe von 2200 [[m.ü.A.]] vor.  
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Lärchen sind Gebirgsbäume. Sie kommen in den Alpen bis in eine Höhe von 2400 Metern vor. Etwa 5,2 % der Hochwaldflächen Österreichs bestehen aus Lärchen. Reine Lärchenwälder kommen nur in Tirol vor, überall sonst wächst sie gemischt mit anderen Bäumen.  Osttirol und Kärnten weisen den höchsten Lärchenwaldanteil auf. Dort kommt sie bis zur Waldgrenze in einer Seehöhe von 2200 m.ü.A. vor.
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==Merkmale des Holzes==
 
==Merkmale des Holzes==
 
Das Kernholz ist intensiv rotbraun, der Splint ist schmal und gelblich bis rötlichweiß gefärbt. Obwohl die Lärche einen hohen Harzgehalt aufweist sind ihre Harzgänge interessanterweise nicht zahlreiche und sehr klein. Das Holz weist sehr gute Festigkeitseigenschaften auf und verfügt über eine hohe Dauerhaftigkeit gegen Witterungseinflüsse. Diese sind bei der Lärche besser als bei [[Fichte]], [[Tanne]] und [[Kiefer]].
 
Das Kernholz ist intensiv rotbraun, der Splint ist schmal und gelblich bis rötlichweiß gefärbt. Obwohl die Lärche einen hohen Harzgehalt aufweist sind ihre Harzgänge interessanterweise nicht zahlreiche und sehr klein. Das Holz weist sehr gute Festigkeitseigenschaften auf und verfügt über eine hohe Dauerhaftigkeit gegen Witterungseinflüsse. Diese sind bei der Lärche besser als bei [[Fichte]], [[Tanne]] und [[Kiefer]].
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