| | Karpatentief, Grenzerwartungen, Ostromantik - beispielhafte Titel über Texten, die sich nicht als Beschreibung der Fotos verstehen. Texte, die das Erlebte und Beobachtete so festhalten, dass sie wie von selbst zu Eindrücken des still mitreisenden Lesers werden. Texte, die nicht zu lang und nicht zu kurz geraten sind, einfach beschreibend, behutsam und selbstkritisch, das dahinter stehende Wissen ohne jede Aufdringlichkeit mit vermittelnd. „Günther Marchner beobachtet, hört zu, redet mit, notiert Vorder- und Hintergründiges.“ | | Karpatentief, Grenzerwartungen, Ostromantik - beispielhafte Titel über Texten, die sich nicht als Beschreibung der Fotos verstehen. Texte, die das Erlebte und Beobachtete so festhalten, dass sie wie von selbst zu Eindrücken des still mitreisenden Lesers werden. Texte, die nicht zu lang und nicht zu kurz geraten sind, einfach beschreibend, behutsam und selbstkritisch, das dahinter stehende Wissen ohne jede Aufdringlichkeit mit vermittelnd. „Günther Marchner beobachtet, hört zu, redet mit, notiert Vorder- und Hintergründiges.“ |
| | =====Menschen, Tiere, Straßenszenen===== | | =====Menschen, Tiere, Straßenszenen===== |
| − | „Karl Freudenthaler fragt, spricht, nimmt Anteil und fotografiert Situationen, Details und vor allem Menschen.“ Schwarz-Weiß-Fotos, nicht als Illustration zu den Texten gedacht. Hauptsächlich (aber nicht nur) Bilder von Menschen. Menschen im Alltag, auf der Hausbank, auf Märkten, beim Kartenspiel. Kinder, Junge und Alte, die in die Kamera lächeln oder in ihre Tätigkeiten und Gedanken vertieft sind. Es sind karge Bilder, nicht gestellt und ohne jeden Pomp. Momentaufnahmen zwischen gestern und morgen, und dennoch Dokumente des Wandels in Regionen, die - lange Zeit abgeschlossen - nun unweigerlich auf dem Weg in das [[21. Jahrhundert]] sind. | + | „Karl Freudenthaler fragt, spricht, nimmt Anteil und fotografiert Situationen, Details und vor allem Menschen.“ Schwarz-Weiß-Fotos, nicht als Illustration zu den Texten gedacht. Hauptsächlich (aber nicht nur) Bilder von Menschen. Menschen im Alltag, auf der Hausbank, auf Märkten, beim Kartenspiel. Kinder, Junge und Alte, die in die Kamera lächeln oder in ihre Tätigkeiten und Gedanken vertieft sind. Es sind karge Bilder, nicht gestellt und ohne jeden Pomp. Momentaufnahmen zwischen gestern und morgen, und dennoch Dokumente des Wandels in Regionen, die - lange Zeit abgeschlossen - unweigerlich auf dem Weg in das [[21. Jahrhundert]] sind. |