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So richtig alt sind Ortsnamen aus der [[Kelten|Keltenzeit]]. [[Anif]] stammt aus dem keltischen anapa für Sumpfwasser. Auch den [[Glanbach]] und der [[Hochgitzen]] haben keltische Namenswuzeln. Und manche Ortsbezeichnung steckt geschichtlich gesehen noch in der jugendlichen Wachstumsphase. Zu [[Bolaring-Siedlung|Bolaring]], heute verdichteter sozialer Wohnbau in [[Taxham]], hat der Volksmund das lateinische Wort ''bellaria'' gemacht, ein um 1750 errichtetes Lusthaus, das wörtlich übersetzt als Nachtisch bzw. "Naschwerk" das herrschaftliche [[Schloss Kleßheim]] abrundete.
 
So richtig alt sind Ortsnamen aus der [[Kelten|Keltenzeit]]. [[Anif]] stammt aus dem keltischen anapa für Sumpfwasser. Auch den [[Glanbach]] und der [[Hochgitzen]] haben keltische Namenswuzeln. Und manche Ortsbezeichnung steckt geschichtlich gesehen noch in der jugendlichen Wachstumsphase. Zu [[Bolaring-Siedlung|Bolaring]], heute verdichteter sozialer Wohnbau in [[Taxham]], hat der Volksmund das lateinische Wort ''bellaria'' gemacht, ein um 1750 errichtetes Lusthaus, das wörtlich übersetzt als Nachtisch bzw. "Naschwerk" das herrschaftliche [[Schloss Kleßheim]] abrundete.
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Der Salzburger Ortsteil [[Abfalter]] kommt von Apfelbaum. [[Faistenau]] verdankt dem fruchtbaren und fetten – feisten – Boden seinen Namen.
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Der Salzburger Ortsteil [[Abfalter]] kommt von [[Apfelbaum]]. [[Faistenau]] verdankt dem fruchtbaren und fetten – feisten – Boden seinen Namen.
    
Noch weitgehend geläufig sind die Bedeutungen der Dialektbezeichnungen "Bichl" für einen Hügel, der etwa in [[Wallfahrtskirche Maria Bühel|Maria Bühel]] in Erscheinung tritt, das Anhängsel -holz, wenn ein Waldgebiet gemeint, oder -schlag, wenn dieses Holz nicht mehr da ist. Der [[Bürglstein]] zwischen dem Salzburger [[Unfallkrankenhaus]] und dem [[Volksgarten]] hat mit Bürgern gar nichts am Hut, sondern bezieht seine Bedeutung vom althochdeutschen ''birgil'', was kleiner Berg bedeutet. Weiter im Alphabet der Ortsnamen stößt man auf das heutige [[Bürmoos]], die jüngste Gemeinde Salzburgs. Das "Bür" am Ortsnamenbeginn wurde noch vor etwas mehr als einem Jahrhundert "[[Bier]]" geschrieben, hat aber nichts mit dem Gerstensaft, sondern mit den dort auch heute noch zahlreich anzutreffenden [[Birke|Birken]] zu tun.
 
Noch weitgehend geläufig sind die Bedeutungen der Dialektbezeichnungen "Bichl" für einen Hügel, der etwa in [[Wallfahrtskirche Maria Bühel|Maria Bühel]] in Erscheinung tritt, das Anhängsel -holz, wenn ein Waldgebiet gemeint, oder -schlag, wenn dieses Holz nicht mehr da ist. Der [[Bürglstein]] zwischen dem Salzburger [[Unfallkrankenhaus]] und dem [[Volksgarten]] hat mit Bürgern gar nichts am Hut, sondern bezieht seine Bedeutung vom althochdeutschen ''birgil'', was kleiner Berg bedeutet. Weiter im Alphabet der Ortsnamen stößt man auf das heutige [[Bürmoos]], die jüngste Gemeinde Salzburgs. Das "Bür" am Ortsnamenbeginn wurde noch vor etwas mehr als einem Jahrhundert "[[Bier]]" geschrieben, hat aber nichts mit dem Gerstensaft, sondern mit den dort auch heute noch zahlreich anzutreffenden [[Birke|Birken]] zu tun.