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=====Eishockey in Salzburg=====
 
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[[Datei:Rick Cunningham und Roger Lamoureux.jpg|thumb|Rick Cunningham (vorne) und Roger Lamoureux(links)]]  
 
[[Datei:Rick Cunningham und Roger Lamoureux.jpg|thumb|Rick Cunningham (vorne) und Roger Lamoureux(links)]]  
Die Geschichte des Salzburger Eishockeys begann 1928 mit der Gründung des EK Zell am See. Wenig später lässt sich der "Salzburger Eishockey- und Tennisklub" (SETK) in den Archiven nachweisen, der 1935 den ersten in der Chronologie gefundenen Sieg (2:1  gegen den Villacher SV) feiert. 1967 fusionieren der SEV und ASV zum HC Salzburg: Klubführung mit Harry Westreicher, Peter Wehrhan, Dieter Weber, Dieter Kütt; 1969 übernehmen Alois Hanselitsch, Viktor Lindner und Wehrhan die Führung. 1972 wird der HCS Oberligameister und ersetzt erstmals Absteiger EK Zell in der 1965 gegründeten Bundesliga. 1972/73 (im ersten Jahr mit Helmpflicht in Österreich!) ist Adelbert St. John erster Spielertrainer einer Salzburger Bundesliga-Mannschaft, die Legionäre sind Jack Brewer (Bruder des NHL-Stars Carl Brewer) und Ron Roberts, der 57 von 127 HCS-Saisontoren schießt; HCS auf Rang 7. In der Folgesaison wird der HCS trotz Liga-Schützenkönigs Darrell Knibbs (33 Tore in 28 Spielen) nur Achter und Letzter. 1976/77 erreicht der HCS mit Spielertrainer Walter Znenahlik, Goalie Klaus und den Legionären Lilyholm und Klatt Rang vier – bisheriger Höhepunkt. 1977/1978 entfacht die Mannschaft um Rick Cunningham und Roger Lamoureux erstmals echte Euphorie, als man den sensationellen dritten Platz belegt. Im Dezember 1977 war die heutige Eisarena dabei erstmals ausverkauft.  
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Die Geschichte des Salzburger Eishockeys begann [[1928]] mit der Gründung des [[EK Zell am See]]. Wenig später lässt sich der "[[Salzburger Eishockey- und Tennisklub]]" (SETK) in den Archiven nachweisen, der [[1935]] den ersten in der Chronologie gefundenen Sieg (2:1  gegen den Villacher SV) feiert. [[1967]] fusionieren der SEV und ASV zum [[HCS|HC Salzburg]]: Klubführung mit [[Harry Westreicher]], [[Peter Wehrhan]], Dieter Weber, Dieter Kütt; [[1969]] übernehmen [[Alois Hanselitsch]], [[Viktor Lindner]] und Wehrhan die Führung. [[1972]] wird der HCS Oberligameister und ersetzt erstmals Absteiger EK Zell in der 1965 gegründeten Bundesliga. 1972/73 (im ersten Jahr mit Helmpflicht in Österreich!) ist [[Adelbert St. John]] erster Spielertrainer einer Salzburger Bundesliga-Mannschaft, die Legionäre sind [[Jack Brewer]] (Bruder des NHL-Stars Carl Brewer) und [[Ron Roberts]], der 57 von 127 HCS-Saisontoren schießt; HCS auf Rang 7. In der Folgesaison wird der HCS trotz Liga-Schützenkönigs Darrell Knibbs (33 Tore in 28 Spielen) nur Achter und Letzter. 1976/77 erreicht der HCS mit Spielertrainer Walter Znenahlik, Goalie Klaus und den Legionären Lilyholm und Klatt Rang vier – bisheriger Höhepunkt. 1977/1978 entfacht die Mannschaft um [[Rick Cunningham]] und [[Roger Lamoureux]] erstmals echte Euphorie, als man den sensationellen dritten Platz belegt. Im Dezember 1977 war die heutige [[Eisarena Salzburg|Eisarena]] dabei erstmals ausverkauft.  
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Brian Stankiewicz, Robin Sadler, Bob de Piero, Steven Polgar, Michael Herzog, Herbert Haiszan, Hans Schuller oder Mike Heckl prägen das Spiel der nächsten Jahre, bis man 1981/82 ergänzt um Edi Lebler, Mike McParland und Peter Shier erstmals als Mitfavorit in die Saison geht. Am 8. 12. 1981 wird der KAC im Volksgarten mit 15:3 vom Eis geschossen. Doch das Team hat alle Budgets gesprengt: Die Saison wird auf Rang drei beendet, danach Konkurs.  
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[[Brian Stankiewicz]], [[Robin Sadler]], [[Bob de Piero]], [[Steven Polgar]], [[Michael Herzog]], [[Herbert Haiszan]], [[Hans Schuller]] oder [[Mike Heckl]] prägen das Spiel der nächsten Jahre, bis man 1981/82 ergänzt um [[Edi Lebler]], [[Mike McParland]] und [[Peter Shier]] erstmals als Mitfavorit in die Saison geht. Am [[8. Dezember]] [[1981]] wird der KAC im Volksgarten mit 15:3 vom Eis geschossen. Doch das Team hat alle Budgets gesprengt: Die Saison wird auf Rang drei beendet, danach Konkurs.  
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Als Nachfolgeverein wird 1982 der SEC unter Präsident Arnold Henhapl und Obmann Peter Marterbauer gegründet, der von 1982 bis 1986 in der Nationalliga spielt. 1987 gelingt der Aufstieg in die Bundesliga, wo im ersten Jahr mit den Legionären Tom Roulston, Doug Hicks, Mike Zanier und Ted Pearson, nur der letzte Platz (0 Siege, 4 Unentschieden, 20 Niederlagen) bleibt. Mit dem neuen Hauptsponsor Dietrich Mateschitz (Red Bull), Coach Steven Polgar und den Legionären Viktor Schalimow und Sergej Kapustin sowie Dauerbrenner [[Wolfgang Ausweger]], Greg Holst aus Innsbruck und Michael Rudmann im Tor wird der SEC 1987/88 Vierter im Grunddurchgang (drei Punkte hinter Sieger KAC), in der Meisterrunde nach bereits latenten Geldproblemen nur Sechster und Letzter. Wenige Monate nach Saisonende Vereinsauflösung mangels Kapitals und Klubführung.  
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Als Nachfolgeverein wird 1982 der [[SEC]] unter Präsident [[Arnold Henhapl]] und Obmann [[Peter Marterbauer]] gegründet, der von 1982 bis 1986 in der Nationalliga spielt. 1987 gelingt der Aufstieg in die Bundesliga, wo im ersten Jahr mit den Legionären [[Tom Roulston]], [[Doug Hicks]], [[Mike Zanier]] und [[Ted Pearson]], nur der letzte Platz (0 Siege, 4 Unentschieden, 20 Niederlagen) bleibt. Mit dem neuen Hauptsponsor [[Dietrich Mateschitz]] ([[Red Bull]]), Coach Steven Polgar und den Legionären [[Viktor Schalimow]] und [[Sergej Kapustin]] sowie Dauerbrenner [[Wolfgang Ausweger]], [[Greg Holst]] aus Innsbruck und [[Michael Rudmann]] im Tor wird der SEC 1987/88 Vierter im Grunddurchgang (drei Punkte hinter Sieger KAC), in der Meisterrunde nach bereits latenten Geldproblemen nur Sechster und Letzter. Wenige Monate nach Saisonende Vereinsauflösung mangels Kapitals und Klubführung.  
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Danach spielen der EC Morzg, EC Paris Lodron und EC Tiefenbach in der Regionalliga Mitte, Tiefenbach wird zwei Mal Meister. 1991 steigt der fusionierte EC Kaindl Salzburg in die Nationalliga auf und scheitert im Viertelfinale gegen Kapfenberg, was den 7. Rang im Endklassement bedeutet. Zwischen 1993 und 2000 ist das Salzburger Stadteishockey dann nicht einmal in der zweiten Leistungsstufe vertreten. Die jüngere Eishockeygeschichte begann dann 2000 mit dem Einsstieg von Red Bull als Sponsor in den Salzburger Eishockeysport. Der EC Red Bull Salzburg wurde mit der finanziellen Unterstützung des Sponsors der erste Titelträger aus Salzburg (2007).
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Danach spielen der [[Turnverein Morzg (Eishockey)|EC Morzg]], [[PSV Salzburg (Eishockey)|EC Paris Lodron]] und [[EC Tiefenbach]] in der Regionalliga Mitte, Tiefenbach wird zwei Mal Meister. 1991 steigt der fusionierte EC Kaindl Salzburg in die Nationalliga auf und scheitert im Viertelfinale gegen Kapfenberg, was den 7. Rang im Endklassement bedeutet. Zwischen 1993 und 2000 ist das Salzburger Stadteishockey dann nicht einmal in der zweiten Leistungsstufe vertreten. Die jüngere Eishockeygeschichte begann dann 2000 mit dem Einsstieg von Red Bull als Sponsor in den Salzburger Eishockeysport. Der [[EC Red Bull Salzburg]] wurde mit der finanziellen Unterstützung des Sponsors der erste Titelträger aus Salzburg (2007).
    
=====Vereine=====
 
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