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[[1908]] richtete Jakob Adlhart d. Ä. im [[Cordon-Haus]] in [[Burgfried (Gemeinde)|Burgfried]] 5 in Hallein seine Werkstätte für christliche Kunst und Kunstgewerbe ein. Von 1909 bis 1912 besuchte Jakob vormittags die [[Mittelschule Hallein-Stadt|Bürgerschule Hallein]], nachmittags und abends die Bildhauerklasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein|k.k. Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung]]. Nach Absolvierung der Bildhauerklasse der Fachschule folgte Jakob Adlhart seinem Vater nach Dalmatien, der dort an der Renovierung von Altären arbeitete. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beendete diese Studienreise. Seinen [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] leistete er von 1916 bis 1918 in einer Kaserne in Wels, wo er Schnitzarbeiten anfertigte und eine kleine Werkstatt unterhielt.
 
[[1908]] richtete Jakob Adlhart d. Ä. im [[Cordon-Haus]] in [[Burgfried (Gemeinde)|Burgfried]] 5 in Hallein seine Werkstätte für christliche Kunst und Kunstgewerbe ein. Von 1909 bis 1912 besuchte Jakob vormittags die [[Mittelschule Hallein-Stadt|Bürgerschule Hallein]], nachmittags und abends die Bildhauerklasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein|k.k. Fachschule für Holz- und Steinbearbeitung]]. Nach Absolvierung der Bildhauerklasse der Fachschule folgte Jakob Adlhart seinem Vater nach Dalmatien, der dort an der Renovierung von Altären arbeitete. Der Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beendete diese Studienreise. Seinen [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] leistete er von 1916 bis 1918 in einer Kaserne in Wels, wo er Schnitzarbeiten anfertigte und eine kleine Werkstatt unterhielt.
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Durch seinen ersten Lehrer Alois Zwerber lernte Jakob Adlhart die breite Stilpalette historisierenden Kopierens kennen, setzte sich aber auch mit der Secession auseinander. Im Frühjahr 1919 kehrten er nach Hallein zurück und trat [[1920]] dem [[Salzburger Kunstverein]] bei. Ab [[4. August]] 1920 leitete er die "Halleiner Werkstätte für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe" und studierte zugleich von [[1921]] bis [[1923]] bei Anton Hanak an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er beendete sein Studium am [[30. Juni]] 1923 mit der Note ''vorzüglich''.  
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Durch seinen ersten Lehrer Alois Zwerber lernte Jakob Adlhart die breite Stilpalette historisierenden Kopierens kennen, setzte sich aber auch mit der Secession auseinander. Im Frühjahr 1919 kehrte er nach Hallein zurück und trat [[1920]] dem [[Salzburger Kunstverein]] bei. Ab [[4. August]] 1920 leitete er die "Halleiner Werkstätte für kirchliche Kunst und Kunstgewerbe" und studierte zugleich von [[1921]] bis [[1923]] bei Anton Hanak an der Wiener Kunstgewerbeschule. Er beendete sein Studium am [[30. Juni]] 1923 mit der Note ''vorzüglich''.  
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Jakob Adlhart schuf vor allem Holzplastiken für Kirchenausstattungen in der [[Stadt Salzburg]], [[Oberösterreich]] und im süddeutschen Raum. Die wichtigsten Werke gelangen ihm in seinen Arbeiten für das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] ([[Collegium Benedictinum|Kollegskreuz]]<ref>Bezeichnung lt. [[St. Peter in Salzburg]], Ausstellungskatalog 1982, Seite 211 und 318</ref>, [[1925]]) und in Zusammenarbeit mit [[Clemens Holzmeister]] für das [[Haus für Mozart|Kleine Festspielhaus]] ([[marmor]]ne Mimenmaske über dem Haupteingang, [[1926]]).
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Jakob Adlhart schuf vor allem Holzplastiken für Kirchenausstattungen in der [[Stadt Salzburg]], [[Oberösterreich]] und im süddeutschen Raum. Die wichtigsten Werke gelangen ihm in seinen Arbeiten für das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] ([[Collegium Benedictinum|Kollegskreuz]]<ref>Bezeichnung lt. [[St. Peter in Salzburg]], Ausstellungskatalog 1982, Seite 211 und 318</ref>, [[1925]]) und in Zusammenarbeit mit [[Clemens Holzmeister]] für das [[Haus für Mozart|Festspielhaus]] ([[marmor]]ne Mimenmaske über dem Haupteingang, [[1926]]).
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[[1928]] erhielt der Salzburger Architekt [[Otto Strohmayr]] gemeinsam mit dem Bildhauer Jakob Adlhart einen Auftrag zum Umbau des "[[Zipfer Bierhaus|Zipfer Bierstübls]]". Zwei überlieferte Postkarten dokumentieren den Zustand vor und nach diesem Umbau., <ref>[https://core.ac.uk/download/pdf/11595709.pdf Mag.phil. Ingrid Holzschuh, Dissertation, "Otto Strohmayr" (1900–1945) Hitlers Architekt für die Neugestaltung der Stadt Salzburg im Nationalsozialismus“]</ref>
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[[1928]] erhielt der Salzburger Architekt [[Otto Strohmayr]] gemeinsam mit dem Bildhauer Jakob Adlhart einen Auftrag zum Umbau des "[[Zipfer Bierhaus|Zipfer Bierstübls]]". Zwei überlieferte Postkarten dokumentieren den Zustand vor und nach diesem Umbau.<ref>[https://core.ac.uk/download/pdf/11595709.pdf Mag.phil. Ingrid Holzschuh, Dissertation, "Otto Strohmayr" (1900–1945) Hitlers Architekt für die Neugestaltung der Stadt Salzburg im Nationalsozialismus“]</ref>
    
Nach Ausbruch des [[Zweiten Weltkrieg]]es musste Jakob Adlhart [[1943]] nochmals einrücken und entkam durch großes Glück am [[13. Februar]] [[1945]] bei der Bombardierung der Stadt Dresden dem Tod.
 
Nach Ausbruch des [[Zweiten Weltkrieg]]es musste Jakob Adlhart [[1943]] nochmals einrücken und entkam durch großes Glück am [[13. Februar]] [[1945]] bei der Bombardierung der Stadt Dresden dem Tod.
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
 
* [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]]: ''[[Hallein-Portrait einer Kleinstadt]]''. Salzburg, 1989, 1. Auflage und 2. verbesserte Auflage; Seite 161
 
* [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]]: ''[[Hallein-Portrait einer Kleinstadt]]''. Salzburg, 1989, 1. Auflage und 2. verbesserte Auflage; Seite 161
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [[Jakob Adlhart (Bildhauer)|Adlhart, Jakob]]: ''Mein Leben'', in: [[Adolf Hanl|Hanl, Adolf]]: ''Der Bildhauer Jakob Adlhart. Mit einer Autobiographie des Künstlers''. Salzburg ([[Otto Müller Verlag]]) 1980, S. 13ff.
 
* [[Jakob Adlhart (Bildhauer)|Adlhart, Jakob]]: ''Mein Leben'', in: [[Adolf Hanl|Hanl, Adolf]]: ''Der Bildhauer Jakob Adlhart. Mit einer Autobiographie des Künstlers''. Salzburg ([[Otto Müller Verlag]]) 1980, S. 13ff.