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Maria Magdalena Haydn erhielt als 16-Jährige gemeinsam mit [[Maria Anna Braunhofer]]<!-- (* 1748; † 1819), Tochter des [[Thalgau]]er Organisten Franz Josef Braunhofer,--> eine Gesangsausbildung am ''Ospedale della Pietà'' in [[Venedig]], die von [[Erzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] finanziert wurde. Anschließend erhielt sie [[1765]] in Salzburg eine Anstellung als ''Hofsingerin'', die sie offiziell bis zu ihrer Pensionierung am [[1. Jänner]] [[1804]] behielt.<ref>[[Sarena Sangl|Sangl, Carena]]: ''Salzburgs 'Goldkehlchen'. Elisabeth Neukomm und Anna Pauline Milder-Hauptmann'', in: [[Thomas Hochradner|Hochradner, Thomas]] (Hg.): ''Verlorene Söhne und Töchter. Salzburgs Musikleben nach Auflösung der Hofmusikkapelle''. Wien (Hollitzer) 2019, S. 155.</ref>
 
Maria Magdalena Haydn erhielt als 16-Jährige gemeinsam mit [[Maria Anna Braunhofer]]<!-- (* 1748; † 1819), Tochter des [[Thalgau]]er Organisten Franz Josef Braunhofer,--> eine Gesangsausbildung am ''Ospedale della Pietà'' in [[Venedig]], die von [[Erzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] finanziert wurde. Anschließend erhielt sie [[1765]] in Salzburg eine Anstellung als ''Hofsingerin'', die sie offiziell bis zu ihrer Pensionierung am [[1. Jänner]] [[1804]] behielt.<ref>[[Sarena Sangl|Sangl, Carena]]: ''Salzburgs 'Goldkehlchen'. Elisabeth Neukomm und Anna Pauline Milder-Hauptmann'', in: [[Thomas Hochradner|Hochradner, Thomas]] (Hg.): ''Verlorene Söhne und Töchter. Salzburgs Musikleben nach Auflösung der Hofmusikkapelle''. Wien (Hollitzer) 2019, S. 155.</ref>
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Am [[17. August]] [[1768]] heiratete sie Johann Michael Haydn und wohnte mit ihrem Mann im ''St. Petrischen Haus am Friedhof''. Es war sein Wohn- und Sterbehaus an jener Stelle, wo [[1894]] die Talstation der [[Festungsbahn|Drahtseilbahn]] zur [[Festung Hohensalzburg]] entstand. Sie hatten ein Kind, eine Tochter, die jedoch bereits im ersten Lebensjahr verstarb.  
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Am [[17. August]] [[1768]] heiratete sie Johann Michael Haydn<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBVIII/?pg=120 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band VIII, S. 114.]</ref> und wohnte mit ihrem Mann im ''St. Petrischen Haus am Friedhof''. Es war sein Wohn- und Sterbehaus an jener Stelle, wo [[1894]] die Talstation der [[Festungsbahn|Drahtseilbahn]] zur [[Festung Hohensalzburg]] entstand. Sie hatten ein Kind, eine Tochter, die jedoch bereits im ersten Lebensjahr verstarb.  
    
Obwohl beide recht gut verdienten, herrschte ständig Geldmangel in der Familie Haydn. Aber sie führten getrennte Finanzen, was dazu führte, dass er, Michael, nie belangt wurde, wohl aber Maria Magdalena. So kam es [[1786]] soweit, dass eine Kommission die Finanzen von Maria Magdalena untersuchten und einen Haushaltsplan aufstellten. Michael stimmte freiwillig einem Gehaltsabzug zu. Doch Maria Magdalena machte weiter Schulden, vor allem durch den Kauf bei Tandlern. Michael Haydn machte sie zu seiner Erbin.
 
Obwohl beide recht gut verdienten, herrschte ständig Geldmangel in der Familie Haydn. Aber sie führten getrennte Finanzen, was dazu führte, dass er, Michael, nie belangt wurde, wohl aber Maria Magdalena. So kam es [[1786]] soweit, dass eine Kommission die Finanzen von Maria Magdalena untersuchten und einen Haushaltsplan aufstellten. Michael stimmte freiwillig einem Gehaltsabzug zu. Doch Maria Magdalena machte weiter Schulden, vor allem durch den Kauf bei Tandlern. Michael Haydn machte sie zu seiner Erbin.
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