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| | Im letzten Jahr des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkriegs]] auf Schloss Carlowitz bei Breslau geboren, zog er mit seinen Eltern als Bub [[1923]] für zwei Jahre in die [[Stadt Salzburg]], wo die Familie am Fuße des Plainbergs lebte. 1925 zog Dyhrenfurth weiter in die Schweiz. Nach Kriegsende wurde Norman Dyhrenfurth Professor und Leiter der "Film-Abteilung" an der ''University of California'', Los Angeles, [[USA]], später als Bergfilmpionier berühmt: Das Schicksal hat mit Norman G. Dyhrenfurth viel vorgehabt. "''Wir waren die Ersten, die auf den Gipfeln gefilmt haben''", erzählte der groß gewachsene 92-Jährige, der um mindestens zwanzig Jahre jünger wirkt. | | Im letzten Jahr des [[Erster Weltkrieg|ersten Weltkriegs]] auf Schloss Carlowitz bei Breslau geboren, zog er mit seinen Eltern als Bub [[1923]] für zwei Jahre in die [[Stadt Salzburg]], wo die Familie am Fuße des Plainbergs lebte. 1925 zog Dyhrenfurth weiter in die Schweiz. Nach Kriegsende wurde Norman Dyhrenfurth Professor und Leiter der "Film-Abteilung" an der ''University of California'', Los Angeles, [[USA]], später als Bergfilmpionier berühmt: Das Schicksal hat mit Norman G. Dyhrenfurth viel vorgehabt. "''Wir waren die Ersten, die auf den Gipfeln gefilmt haben''", erzählte der groß gewachsene 92-Jährige, der um mindestens zwanzig Jahre jünger wirkt. |
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| − | Mit Gipfeln meinte Dyhrenfurth die eisigen Regionen des ''Mount Everest'' (1952 als Kameramann der 2. Schweizer Mount Everest Expedition), des ''Lhotse'' (1955 erstmals als Expeditionsleiter) oder des ''Dhaulagiri'' (8 167 [[m ü. A.]]), wo 1960 auch der Salzburger [[Kurt Diemberger]] zur Seilschaft gehört hatte. | + | Mit Gipfeln meinte Dyhrenfurth die eisigen Regionen des ''Mount Everest'' (1952 als Kameramann der 2. Schweizer ''Mount Everest'' Expedition), des ''Lhotse'' (1955 erstmals als Expeditionsleiter) oder des ''Dhaulagiri'' (8 167 [[m ü. A.]]), wo 1960 auch der Salzburger [[Kurt Diemberger]] zur Seilschaft gehört hatte. |
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| | Seit [[1970]] lebte der Sohn des Bergsteigerpaares Günter und Hettie Dyhrenfurth (Olympiagold 1936 in der Sparte Alpinismus) wieder in der Stadt Salzburg. Das aktive Bergsteigen gab er auf. Vorträge hielt er nach wie vor und [[Michael Bilic]] vom [[Das Kino|Filmkulturzentrum "Das Kino"]] schätzte Dyhrenfurths Beratung bei den Vorbereitungen zum alljährlichen [[Bergfilmfestival]]. 1986 drehte Norman G. Dyhrenfurth bei der Herrligkoffer-Karakorum-Expedition zum K2 und Broad Peak einen Dokumentarfilm für das Westdeutsche Fernsehen. Insgesamt schuf er mehr als 100 Dokumentarfilme. | | Seit [[1970]] lebte der Sohn des Bergsteigerpaares Günter und Hettie Dyhrenfurth (Olympiagold 1936 in der Sparte Alpinismus) wieder in der Stadt Salzburg. Das aktive Bergsteigen gab er auf. Vorträge hielt er nach wie vor und [[Michael Bilic]] vom [[Das Kino|Filmkulturzentrum "Das Kino"]] schätzte Dyhrenfurths Beratung bei den Vorbereitungen zum alljährlichen [[Bergfilmfestival]]. 1986 drehte Norman G. Dyhrenfurth bei der Herrligkoffer-Karakorum-Expedition zum K2 und Broad Peak einen Dokumentarfilm für das Westdeutsche Fernsehen. Insgesamt schuf er mehr als 100 Dokumentarfilme. |
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| | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] | | [[Kategorie:Person (Geschichte)]] |
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